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[de.rec.tiere.katzen] Haeufig gestellte Fragen (FAQ) |
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sie es mag. Sie werden feststellen, daß die Katze für ein schönes Hähnchen
jedes Dosenfutter stehen läßt.
Beim Füttern mit normalem Essen sollte man sich jedoch frühzeitig überlegen, ob
das ein Dauerzustand werden darf. Mancher hat vielleicht keine Probleme damit,
aber zu bedenken ist: Wenn die Katze erstmal verwöhnt ist, ist ihr das nur
schwer wieder abzugewöhnen. Auch begreift eine Katze nur schwer, daß sie
normalerweise jederzeit am Tisch abbekommt, was sie haben will, und plötzlich,
für dieselbe Bettelei wie immer, eine ärgerliche Reaktion erntet, nur weil
jemand zu Besuch ist, vor dem man nicht unbedingt seine Tiere vom Tisch füttern
will.
Wenn nur gelegentlich bis selten Leckerli vom Mittagstisch der menschlichen
Mitbewohner abfallen, wird die Katze es viel eher als das verstehen, was es
sein sollte --- eine willkommene Abwechslung vom Einheitsfrass aus der Dose,
vielleicht auch Belohnung für irgendetwas oder Beteiligung der Katze an dem,
was mit dem Festmahl auf dem Tisch gerade gefeiert wird.
Entschließt man sich dafür, die Katze am eigenen Essen teilhaben zu lassen,
auch auf die Gefahr hin, daß sie danach das Dosenfutter nicht mehr möchte,
sollte man ihr eine Portion direkt auf einem Teller servieren, an der üblichen
Futterstelle. Das ,,Abgeben" direkt vom Tisch führt, wie oben beschrieben,
meist eher zu Problemen.
Ich lasse meine Katzen alles fressen, was sie wollen. Vorsicht ist lediglich
mit scharfen oder stark gewürzten/gesalzenen Speisen geboten. Ebenso sollte man
--- entgegen des Klischees --- keine Milch geben, da diese der Katze Probleme
mit der Verdauung bescheren kann. Wenn die Katze gerne Milch trinkt, dann geben
Sie ihre die Milch mit Wasser verdünnt, oder stattdessen Sahne, welche keine
Probleme macht. Man sollte dabei natürlich die Kalorien nicht aus den Augen
verlieren, denn Sahne ist eine ziemliche Bombe.
Einige Katzen lecken liebend gern Dosen ab, (fast) egal was drin war. (Fleisch,
Fisch und Suppen werden natürlich bevorzugt). Bedenken, die Katze könnte sich
an den scharfen Kanten Schnittverletzungen im Gesicht oder an der Zunge
zuziehen, sind normalerweise unbegründet. Bei den ersten paar Mal sollte man
die Katze vielleicht trotzdem dabei beaufsichtigen.
Außerdem sollten Sie dafür sorgen, daß Ihre Katze ausreichend Eiweiß bekommt.
Geben Sie Ihr ruhig etwas von Ihrem Omelette ab, ein Stück Käse oder Quark.
Meine Katzen lieben außerdem Salami, Tomatensoße, Gyros und Kottelete.
Wenn Sie Ihrer Katze einen Knochen zum abknabbern geben, sollten Sie darauf
achten, daß der Knochen nicht splittert, wie beispielsweise bei Geflügel der
Fall.
Ausgesprochen gefährlich ist jede Art von Alkohol! Passen Sie also während der
Party darauf auf, daß sich niemand der Gäste einen kleinen Scherz mit einer
Schale Bier macht, das könnte ihm der Magen der Katze sehr übel nehmen.
Wie gesagt, lassen Sie Ihre Katze ruhig etwas von Ihren Mahlzeiten abhaben.
Mein Marvin, beispielsweise, leckt sogar mit ungeheurer Leidenschaft mal ein
halbes Kirschbonbon ab.
Sollten Sie Ihre Katze ausschließlich mit ,,menschlicher" Nahrung ernähren
wollen, und vollständig auf Dosenfutter verzichten, ist es ganz wichtig, daß
die Katze auch wirklich mit allem versorgt wird, was sie braucht. Lassen Sie
Sich erstmal von Ihrem Tierarzt beraten, welche Lebensmittel für die Katze
geeignet sind, denn oft die die menschliche Nahrung für die Katze zu fett und
zu salzig und eine ausschließliche Ernährung damit kann zu Krankheiten durch
den Vitaminmangel führen.
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3.5. Wenn die Katze zu dick/dünn ist
Meiner Erfahrung nach, sorgen Katzen selber dafür, daß sie nicht zu dick oder
zu dünn werden. Trotzdem sieht man immer wieder Katzen und Kater, die Ihr
Idealgewicht deutlich verfehlen. Das kann sehr viele Gründe haben und man
sollte sich nicht direkt verrückt machen. Genau wie wir Menschen, unterscheiden
sich Katzen in Ihrer Statur und eine sichtbare Rippe, oder ein kleiner Bauch
müssen nicht direkt das Ende der Welt bedeuten.
Falls Ihre Katze aber deutlich zu dünn ist, achten Sie darauf, wieviel sie
frißt. Frißt die Katze normal oder sogar viel, ist sie höchstwahrscheinlich
krank und man sollte einen Tierarzt konsultieren und eine Wurmkur ins Auge
fassen. Frißt die Katze zu wenig, wechseln Sie mal die Futtersorte, die
Geschmacksrichtung, versuchen Sie einmal etwas völlig anderes zu Fressen.
Außerdem ist es kein Fehler, Ihrer Katze Bewegung zu verschaffen, damit sie
Appetit bekommt. Achten Sie darauf, wann sie frißt und ob sich vielleicht
außerhalb der Mahlzeiten andere Dinge nascht.
Wenn auch das alles nicht hilft, ist ebenfalls ein Besuch beim Tierarzt
angemessen. Vielleicht hat das Tier Beschwerden, die den Appetit
beeinträchtigen?
Wenn Ihre Katze Übergewicht hat, sollten Sie Ihre auf jeden Fall Bewegung
verschaffen. Besorgen Sie sich ein geeignetes Spielzeug und scheuchen Sie sie
durch die ganze Wohnung. Oft ist ein Spielgefährte, sprich: eine zweite Katze,
das beste, was einer trägen Katze passieren kann. Als ich meine zweite Katze
(Lucifer) bekommen habe, war sie auch etwas pummelig. Ich habe sie weiterhin
einfach fressen lassen, was sie wollte, und trotzdem hat sie jetzt eine ideale
Statur, einfach weil meine andere Katze sie scheucht und jagt, bis beide fast
ohnmächtig umfallen.
Sollte das nicht helfen, überlegen Sie Sich, wieviel Futter Ihre Katze täglich
verputzt. In der freien Wildbahn lebt eine Katze ausschließlich von dem, was
sie sich jagen kann. Das ist in der Regel wesentlich weniger als das, was sie
bei ihrem Herrchen oder Frauchen zu Fressen bekommt.
Wenn Ihre Katze reinhaut als wäre es ihre letzte Mahlzeit kann dies
verschiedene Gründe haben. Einer der häufigsten ist, daß sie immer noch
annimmt, sie müsse ihre ,,Beute" verzehren, bevor es sich jemand anderes
schnappt. Vielleicht hat Ihre Katze als Junges zuwenig abbekommen und ist
deshalb so gierig?
Wenn sie nur eine Katze haben, läßt sich das meist einfach dadurch kurieren,
daß Sie Ihr immer wieder den Topf auffüllen, bis sie platzt. Irgendwann wird
sie merken, daß sie beliebig viel Nachschub bekommt und daß es nicht nötig ist,
alles zu verputzen. (Ich sage es sicherheitshalber nochmal dazu: Diese Therapie
kann natürlich auch ziemlich danebengehen. Wenn es nach einer Woche noch nichts
genützt hat, sollten Sie vielleicht besser damit aufhören, oder Sie bekommen
eine Katze für sechs Personen dabei raus.)
Haben Sie zwei oder mehr Katzen, kann es daran liegen, daß die beiden Viecher
Futterneid haben und keine der anderen etwas übrig lassen will. Obige Methode
hilft da ebenfalls. Außerdem sollten Sie den Tieren getrennte Futternäpfen in
verschiedenen Zimmern der Wohnung hinstellen, sodaß sie das Gefühl hat, das sei
ihr Futter, das ihr niemand wegnimmt.
Ein anderer Ansatz ist, den Tieren einfach eine kleinere Menge Futter auf
einmal zu geben, sodaß sie sich einfach nicht überfressen kann. Schöner ist es
natürlich, wenn man die Katze erziehen kann, selbst vernünftig zu fressen, aber
manchmal nützt es eben alles nichts?
Ansonsten respektieren Sie einfach, daß Ihre Katze eben pummelig ist. Das ist
allemal besser, als sich eine Wunschkatze zurecht zu modellieren. Man selber
hat ja auch oft genug Probleme mit dem Idealgewicht.
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4. Krankheit
Nichts ist schlimmer, als die eigene Katze leiden zu sehen. Insbesondere, wenn
man ihr die Schmerzen nicht abnehmen kann, ja nichteinmal genau sagen, was sie
eigentlich hat. Auf keinen Fall sollte man zögern zum Arzt zu gehen.
Selbstdiagnose kann manchmal fatal sein. Dann bezahlt man halt lieber die paar
Mark. Hat man einmal zu lange gewartet, werden die gesparten Pfennige entweder
doppelt wieder draufgelegt, oder man quält sich im schlimmsten Fall mit
Selbstvorwürfen herum.
Eine Beschreibung der gängigen Katzenkrankheiten in dieser FAQ wäre
wünschenswert. Jeder Leser ist hiermit eingeladen, seine Erfahrungen
beizutragen oder Ergänzungen einzusenden. Meine Katzen sind ziemlich gesund,
deshalb kann ich nur einige allgemeine Hinweise geben.
An dieser Stelle besonderen Dank an Kristin Löwe, die die Beschreibungen der
Krankheiten Leukose, Verstopfung, FIP, Niereninsufizienz und Durchfall
beisteuerte, sowie mir einige Hinweise zum Katzenschnupfen gab. Ebenso mein
Dank an Christel Wysocki, die zahlreiche Beiträge lieferte, die ich in den Text
eingebaut habe. Last not least, noch Danke an Roby Leemann für die Beschreibung
des Harngrieß.
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4.1. Woran erkennt man eine kranke Katze
Eine kranke Katze erkennt ein liebevoller Besitzer sofort. Das Fell wird
stumpf, das Tier erscheint leblos und zieht sich zurück. Oft tränen der Katze
die Augen, sind unklar und die Nase läuft. Die Nase fühlt sich ungewöhnlich
kalt oder warm an. Die ganze Katze strahlt Leid aus. Kranke Katzen fressen
meist schlecht oder garnicht. Aber das muß nicht unbedingt so sein. Mein Marvin
hat während seines Katzenschnupfens immer normal gefressen und sah trotzdem zum
Fürchten aus.
Ein weiteres Zeichen für Krankheit ist, wenn sich das zweite Augenlid vor das
Auge schiebt, welche aussieht, wie ein weißes Stück Haut.
Desweiteren schrieb Christel Wysocki folgendes:
Eine kranke Katze benimmt sich anders als sonst. Der Geruch ist nicht so
wie immer. Gesunde Katzen haben z.B. keinen Mundgeruch, und ihr Fell riecht
auch gut (ist natürlich Ansichtssache ;-). Sie putzen sich, haben saubere
Augen, saubere Zehenzwischenräume und einen sauberen After. Wenn eine Katze
sich nicht mehr putzt, sollte Mensch alarmiert sein.
Häufigeres oder selteneres Urinieren ist auch ein Alarmzeichen. Vor allem
bei Urinieren unter Schmerzen oder wenn eine Katze häufig ,,umsonst" das
Katzenklo aufsucht, sollte man sofort zum Tierarzt gehen.
Zwar kann man auch eine simple schlechte Laune als Krankheit deuten, wenn man
schlechte Nerven hat, aber lieber einmal zuviel als zuwenig.
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4.2. Tierärzte
Genau wie bei uns Menschen, gibt es gute und schlechte Tierärzte. Einen guten
Tierarzt erkennt man normalerweise sehr schnell, einfach an der Art wie er mit
dem Tier umgeht und daran, wieviel Zeit er sich nimmt. Wickelt er die
Behandlung nur so ab, oder erkundigt er sich auch nach dem Namen und der
Geschichte? Redet er oder sie mit der Katze?
Einen schlechten Arzt dagegen, erkennt man leider nicht sofort. Der Laie kann
einfach nicht beurteilen, ob ein Arzt kompetent ist oder nicht. Ich entscheide
mich einfach danach, ob mir der Arzt oder die Ärztin sympathisch ist.
Unsere erste Ärztin beispielsweise machte einen absolut kompetenten Eindruck.
Trotzdem bin ich nicht wieder hin, einfach weil mir ihre Art nicht gepaßt hat.
Sie hatte eine eindeutige Vorliebe für Rassekatzen und äußerte sich mehrmals
abfällig über das Tierheim, aus dem Marvin stammt, bekundete, daß es ,,kein
Wunder sei, daß das Tier halbtot ist", erklärte mir, daß die Katze
wahrscheinlich wild und nicht zähmbar wäre und das ich auf jeden Fall mit
weiteren Krankheiten rechnen müßte, daß das teuer würde und so weiter? Ich habe
nur auf die Frage: ,,Ist der Bastard die ganze Mühe eigentlich wert?" gewartet.
Hinzu kam, daß ich den Eindruck hatte, sie würde versuchen, Geld zu schinden.
Sie gab mir Medikamente mit, deren Preis nicht ersichtlich war und von denen
sie nicht erklärte, wofür genau sie gut sein sollten. Außerdem versuchte sie
direkt ein weiteres Dutzend Termine, Impfungen, Behandlungen und Spritzen zu
vereinbaren.
Jede Frage am Telefon lehnte sie kategorisch ab und bestellte uns immer in die
Praxis. Und selbst wenn sich meine Befürchtungen nicht bestätigten, hatte sie
immer eine Wurmkur, Vitaminpaste oder etwas anderes parat, das ich mit DM
100,-- bezahlen sollte.
Eine andere Ärztin dagegen war ausgesprochen fürsorglich, bestätigte mehrmals,
daß Marvin die schönste Katze der Welt sei, redete mit dem Tier und erklärte
mir, was sie eigentlich macht. Nachdem die erste Behandlung bezahlt war, gab
sie mir einen Termin für eine weitere, kostenlose Untersuchung, bei der Marvin
dann als gesund klassifiziert wurde. Vitaminpaste bekam ich dazu umsonst als
Werbegeschenk von der Herstellerfirma.
Wenn Sie mehrere Katzen haben, lassen Sie diese immer gemeinsam impfen und mit
Vorsorgekuren behandeln, denn die Medikamente sind in größeren Packungen
billiger. Das sollte der Tierarzt auch an Sie weitergeben!
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4.3. Verabreichung der Medizin
Mit dem Verabreichen von Medizin ist es so ein Kreuz. Auf mysteriöse Weise
finden Katzen die Tabletten immer aus dem Futter heraus und lassen sie liegen.
Geben Sie Ihrer Katze deswegen immer erst eine kleine Portion Futter und gucken
Sie zu, ob sie das Futter samt Tablette frißt. Ebenso erhöht man die Chancen,
daß die Katze die Tabletten nicht findet, wenn man Ihr etwas cremiges füttert,
zum Beispiel Leberwurst oder Schmelzkäse. Bestreichen Sie die Tabletten jeweils
von allen Seiten dick damit. Die Katze wird es dann (hoffentlich) direkt vom
Finger lecken, ohne zu Kauen.
Pasten kann man Katzen oft dadurch verabreichen, daß man Ihr die Paste ums
Mäulchen schmiert, sodaß sie diese ablecken, wenn sie sich putzen. Außerdem
sollten Sie den ,,das ist wichtige Medizin"-Eindruck vermeiden. Versuchen Sie,
der Katze die Medizin als Belohnung unter viel Lob und Streicheln zu verkaufen,
sodaß sie nicht merkt, daß ihr das eigentlich nicht schmecken sollte.
Manchmal ist das Verabreichen wesentlich unangenehmer, zum Beispiel
Augentropfen, welche der Katze mehr oder weniger mit Gewalt gegeben müssen. Als
ich das das erste Mal gemacht habe, habe ich gedacht, die Katze spricht nie
wieder ein Wort mit mir, so hat sie gefaucht und sich gewehrt. Aber alles in
allem, hatte ich den Eindruck, daß die Tiere ausgesprochen gut unterscheiden
können, wenn ihnen jemand weh tun will, oder wenn er helfen möchte --- auch
wenn es unangenehm ist.
Zwar behaupten viele Mediziner, daß Katzen so etwas wie Dankbarkeit nicht
kennen, das kann ich aber nicht bestätigen. Meine Katze hat zwar gefaucht wie
der Teufel, aber nach einer Minute war alles vergessen, wahrscheinlich, weil
sie selber gemerkt hat, daß es Ihr danach besser geht.
Wenn man einer Katze die Medizin gegen ihren ausdrücklichen Willen geben muß,
sollte man unbedingt entschlossen zur Sache gehen, so blöd das klingt. Bringen
Sie es hinter sich. Je schneller es geht, desto besser. Wer die Katze nur
halbherzig packt, riskiert, daß er sie nach einer Flucht mit viel Getöse durch
die ganze Wohnung jagen muß und das nimmt sie einem ganz sicher übel.
Generell sollten Sie so etwas zu zweit machen. Fangen Sie die Katze und setzen
Sie sie auf einen Tisch. Am besten, einer hält die Katze fest und der andere
verabreicht die Tropfen oder Salbe. Am besten geht das, wenn man das Tier in
ein Handtuch gewickelt hat, damit es die Pfoten nicht benutzen kann. Der
Tierarzt kann Ihnen sicher zeigen, wie man das am besten macht. Während der
eine gut festhält, sollte der andere die Medizin zügig und entschlossen
verabreichen, damit die Katze wieder frei kommt, so schnell es geht.
Ein guter Trick dabei ist, die Katze fest am Genickfell zu packen, da dies
einen Stillhaltereflex auslöst, der einige Sekunden anhält. Das kann reichen.
Wenn alles vorbei ist, belohnen Sie die Katze (Mit einer Paste? :->) und reden
Sie mit Ihr, ohne sie zu bedrängen. Ich habe meinem Marvin immer erklärt, daß
es mir leid tut und das ja bald alles wieder gut wird.
Sollten Sie in der unglücklichen Lage sein, daß Ihre Katze wirklich Angst vor
Ihnen hat, zum Beispiel, weil sie schlechte Erfahrungen gemacht hat, und sie
wirklich in Todesangst kämpft, dann seien Sie auf keinen Fall so naiv sich ihr
ohne dicke Handschuhe und lange Ärmel zu nähern. Eine richtige Bißwunde kann
verdammt tief sein, selbst wenn die Katze gerademal eine handvoll groß ist.
Benutzen Sie ein Handtuch, um die Katze zu greifen, so reduzieren Sie
Bewegungsfreiheit Ihrer Pfoten. Wenn Sie die Katze haben, packen Sie sie fest
am Hals, dann wird sie erstarren, weil sie ihre Position als hoffnungslos
erkennt.
Und falls das alles nicht klappt, ist hier ein kleiner Text, der sie vielleicht
aufmuntert. :-)
How to Give Your Cat a Pill
1. Grasp cat firmly in your arms. Cradle its head on your
elbow, just as if you were giving baby a bottle. Coo
confidently, "Thats a nice kitty." Drop pill into its
mouth.
2. Retrieve cat from top of lamp and pill from under sofa.
3. Follow same procedure as in 1, but hold cat's front paws
down with left hand and back paws down with elbow of right
arm. Poke pill into its mouth with right forefinger.
4. Retrieve cat from under bed. Get new pill from bottle.
(Resist impulse to get new cat.)
5. Again proceed as in 1, except when you have cat firmly
cradled in bottle-feeding position, sit down on edge of
chair, fold your torso over cat, bring your right hand
over your left elbow, open cat's mouth by lifting the
upper jaw and pop the pill in - quickly. Since your head
is down by your knees, you won't be able to see what
you're doing. That's just as well.
6. Leave cat hanging on drapes. Leave pill in your hair.
7. If you're a woman, have a good cry. If you're a man, have
a good cry.
8. Now pull yourself together. Who's the boss here anyway?
Retrieve cat and pill. Assuming position 1, say sternly,
"Who's the boss here, anyway?" Open cat's mouth, take pill
and ... Oooops!
9. This isn't working, is it? Collapse and think. Aha! Those
flashing claws are causing the chaos.
10. Crawl to linen closet. Drag back large beach towel. Spread
towel on floor.
11. Retrieve cat from kitchen counter and pill from potted
plant.
12. Spread cat on towel near one end with its head over long
edge.
13. Flatten cat's front and back legs over its stomach.
(Resist impulse to flatten cat.)
14. Roll cat in towel. Work fast; time and tabbies wait for no
man-or woman.
15. Resume position 1. Rotate your left hand to cat's head.
Pressits mouth at the jaw hinges like opening the petals
of a snapdragon.
16. Drop pill into cat's mouth and poke gently. Voila! It's
done.
17. Vacuum up loose fur (cat's). Apply bandages to wounds
(yours).
18. Take two aspirins and lie down.
--Peggy Althoff
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4.4. Kastration
Auch wenn es nicht ganz in dieses Kapitel paßt, sollte hier noch der Punkt
Kastration aufgeführt werden.
Unkastrierte Kater oder Katzen sind, zumindest bei reiner Wohnungshaltung,
ausgesprochen unerträglich --- für Mensch und Tier. Eine rollige Katze, die
nicht raus kann, leidet Höllenqualen, und ein Kater, der die ganze Wohnung mit
seinem Duft versorgt, kann im Zweifelsfall zu schwerem Krach mit Mitbewohnern
und Vermieter führen. Außerdem wissen viele auch nicht, wohin mit den
Jungkatzen, wenn sie dann plötzlich da sind.
Übrigens übernehmen manche Tierärzte die Kosten der Operation, welche sich
normalerweise auf rund DM 100,-- belaufen, wenn das Tier aus dem Tierheim
stammt oder zugelaufen war. Aber selbst wenn nicht, sollte man das bißchen Geld
nicht scheuen.
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4.5. Tollwut
Zu den Impfungen, die eine freilaufende Katze unbedingt braucht, gehört die
gegen Tollwut. Zum einen kann die Katze dann keine Tollwut mehr bekommen, zum
anderen verschafft man sich noch eine andere Sicherheit: Sollte die Katze,
beispielsweise, auf dem Spielplatz ein Kind beißen, so kann man nachweisen, daß
sie keine Tollwut haben kann. Ist dies nicht der Fall, kann ein Amtsarzt die
Tötung der Katze anordnen, um sie im Labor sezieren zu lassen.
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4.6. Katzenschnupfen
Der Katzenschnupfen ist die verbreiteteste und bekannteste Krankheit, die sich
eine Katze zuziehen kann. Er äußert sich genau wie ein Schnupfen beim Menschen:
Tränende Augen, erhöhte Temperatur und Appetitlosigkeit. Katzenschnupfen ist
kein normaler Menschen-Schnupfen, welcher für Katzen ziemlich ungefährlich ist.
Ein Katzenschnupfen dagegen kann, wenn er nicht behandelt wird, für die Katze
tödlich enden.
Eine Impfung gegen Katzenschnupfen existiert und sollte durchgeführt werden.
Vorsicht allerdings, falls Ihre Katze schwach oder bereits krank ist, denn die
Impfung wird durch Immunisierung mit lebenden Viren durchgeführt. Eine Impfung
an einer bereits erkrankten Katze ist also a) wirkungslos und b) gefährlich.
Erst der direkte Kontakt zwischen Katzen und ein gegenseitiges Anniesen führt
zur Infektion. Hierbei kommt es darauf an, wieviele Viren ausgeniest werden.
Eine hohe Dosis steckt eine Katze oft schon in 2 oder 3 Tagen an. Bei einer
niedrigeren Dosierung kommt es nur dann zur Ansteckung, wenn die Katzen ca. 2
Wochen zusammen sind. Die Krankheit ist sehr gut behandelbar.
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4.7. Katzenseuche
Die Katzenseuche ist das Übelste, was Ihnen und Ihrem Vierbeiner zustoßen kann.
Eine Heilung ist soweit ich weiß nicht möglich und die Seuche endet in der
Regel ebenfalls mit dem Tod.
Hinzu kommt, daß das Virus extrem aktiv ist. Ist eine Ihrer Katzen mit
Katzenseuche infiziert, ist Ihre gesamte Kleidung und Wohnung kurzer Zeit
danach ebenfalls verseucht und Sie werden für mindestens das nächste halbe Jahr
keine andere Katze streicheln oder in Ihren vier Wänden beherbergen können.
Auch hier existiert eine Impfung, die aus naheliegenden Gründen sehr zu
empfehlen ist.
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4.8. Flöhe
Flöhe sind, insbesondere bei Katzen, die das Haus verlassen dürfen, keine
Seltenheit und man sollte seine Katze regelmäßig auf Flöhe hin untersuchen oder
dies den Tierarzt machen lassen. Wenn sich diese Parasiten dann auffinden, gibt
es zahlreiche Mittel, die man zur Bekämpfung verwenden kann und die einem vom
Tierarzt empfohlen werden können.
Bevor man zur Chemie greift, sollte man es aber erstmal mit den ,,Hausmitteln"
versuchen, wie Christel Wysocki in einer Mail an mich beschrieb:
Das mit dem Flohpulver ist auch so eine Sache. Mensch sollte besser erst
mal versuchen, ohne Chemie gegen die Flöhe anzukommen. Das heißt, die Katze
mit einem Flohkamm kämmen, die Flöhe vernichten (ins Wasser werfen oder mit
dem Nagel zerdrücken) und die Wohnung und alle Schlafplätze oft und
gründlich saugen. Die Flöhe, die sich auf einer Katze befinden, sind nicht
das Schlimmste. Es gibt wesentlich mehr Flöhe, die sich irgendwo im Teppich
oder auf Sesseln vergnügen und ihre Eier legen.
Wenn alles nichts hilft, weiß der Tierarzt weiter: Flohpulver, ein
Wässerchen, das am Nacken eingerieben wird, Flohhalsband (ich mag sie
nicht, weil sie auch die Haare der Katze am Hals auf Dauer schädigen) und
das Produkt ,,Program", eine Paste, die die Fortpflanzungsfähigkeit der
Flöhe einschränkt. Program muß die Katze einmal im Monat einnehmen.
Eine weitere Mail an mich, geschrieben von Volkmar Kostka, möchte ich noch hier
zitieren:
Da wir es unterlassen haben, uns intensiv um die Flohbekämpfung zu kümmern
--- wir haben die Flöhe nur augekämmt und Puder angewandt --- wurde der
Flohbefall mit der Zeit so intensiv, daß eine Katze daran gestorben ist.
Laut Tierarzt wurde sie regelrecht ausgesaugt.
Nach Aussage des Tierarztes ist dieser Fall relativ selten. Und er betrifft
eigentlich nur schwache/kranke und/oder Jungtiere.
Unsere Katze (Perser/Chinchilla Kreuzung) wog in den besten Zeiten nur ca.
3--4 Kilo und hatte eine Schultehöhe von ca. 15--20 cm. Eine sehr kleine
Katze also. Dazu kam, daß sich die Katze fast gar nicht der Fellpflege
gewidmet hat (wahrscheinlich lag es an den langen Haaren) und dadurch auch
die Flöhe nicht regelmäßig verscheucht hat. Unsere Kater (Gewicht ca. 7--8
Kilo, Schulterhöhe ca. 30--40 cm) hat die Sache sehr viel besser
überstanden. Auch aufgrund seiner besseren Fellpflege und Flohjagd, obwohl
sein Fell zur Zeit sehr mitgenommen aussieht.
Aus dem Fell der Katze konnten wir beim Kämmen bis an die 100 Flöhe
entfernen, aus dem des Katers nur ca. ein Dutzend, obwohl beide Tiere in
der selben Wohnung leb(t)en. Man sollte, vor allem wenn man Rassekatzen
hat, Flohbefall nicht auf die leichte Schulter nehmen.
Als Umgebungsbehandlung wird im allgemeinen VetKem empfohlen. Den Namen des
Zeugs, daß wir dem Kater zur Zeit ins Fell sprühen, weiß ich momentan
nicht, allerdings soll man es nur mit einem minimalen Abstand von vier
Wochen benutzen. Und es scheint ziemlich gut zu wirken. Bislang hat noch
kein Floh einen Ausflug auf den Kater lebend überstanden.
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4.9. Leukose
Diese Krankheit ist weltweit inzwischen sehr verbreitet. Sie wird fast
ausschließlich direkt von einer Katze auf die andere übertragen, zum Beispiel
durch Speichel oder Urin. Eine Übertragung durch den Menschen, wie zum Beispiel
über Kleidungsstücke, ist sehr unwahrscheinlich, da das Virus an der Luft nur
einige Minuten überlebt.
Die Krankheit selbst ist nur symptomatisch behandelbar, sie erstreckt sich oft
über Jahre und führt schließlich unweigerlich zum Tod. Wenn die Katze behandelt
wird, kann sie mit der Krankheit noch einige Jahre ganz gut leben. Eine Impfung
existiert und ist hauptsächlich für freilaufende Katzen sehr zu empfehlen.
Die Katzenleukose ist eine äusserst gefährliche Viruserkrankung und Weltweit
verbreitet. Fast jede sechste Katze stirbt daran. Die Krankheit ist mit dem
Blutkrebs beim Menschen vergleichbar. Die Inkubationszeit beträgt mehrere
Jahre. Katzen die zur Leukoseimunisierung kommen müssen vor der Impfung einen
Test machen, denn bereits infizierte Tiere dürfen nicht geimpft werden. Für den
Test muß der Tierarzt dazu etwas Blut abnehmen, eine unangenehme aber
notwendige Prozedur. Viele Katzen tragen den Virus im Körper, jedoch bedeutet
das noch lange nicht daß die Krankheit ausbrechen muß. Das erschwert häufig
eine genaue Diagnose. Die Leukose verursacht teilweise sehr unterschiedliche
Krankheitsbilder. Fast alle Organe können davon betroffen werden, auch das
Gehirn. Ist die Krankheit erst einmal ausgebrochen, so ist eine Heilung fast
unmöglich. Besonders infektiös ist bei Leukose der Speichel. Bei der
gegenseitigen Fellpflege wird die Krankheit genauso übertragen wie auch beim
fressen aus dem gemeinsammen Napf. Aber nicht nur über den Speichel stecken
sich die Tiere an. Eine Hauptinfektionsquelle ist das gemeinsamme Katzenklo.
Auch im Kot und Urin sind die Viren enthalten. Sind mehrere Katzen in einem
Haushalt, so läßt sich eine gegenseitige Infektion kaum vermeiden. Nimmt man
eine zusätzlich Katze auf, so ist eine Untersuchung Pflicht, denn nur so läßt
sich das Risiko einer Verbreitung verringern. Eine äußerlich gesunde Katze kann
schon längst an Leukose erkrankt sein.
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4.10. Verstopfung
Hier handelt es sich um einen harmloseren Fall. Hat die Katze gelegentlich
Probleme beim Stuhlgang (der Kot sollte weich, geformt und dunkel sein), kann
man ihr Ölsardinen oder nur Öl aus der Sardinendose verabreichen. Viel
Flüssigkeit ist auch ganz wichtig. Kommt die Verstopfung häufiger vor, sollte
man doch einmal den Tierarzt konsultieren.
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4.11. FIP (Bauchfellentzündung)
,,FIP" steht für ,,Feline Infektiöse Peritonitis" und ist die derzeit
gefürchtetste Infektionskrankheit. Die Krankheit verläuft nach erfolgter
Infektion in Schüben, die zunächst nur durch Fieber, Appetitlosigkeit und
Apathie unspezifisch zu bemerken ist. Im klinischen Stadium unterscheidet man
zwischen der trockenen und der nassen Form der FIP; die erstgenannte bewirkt
eine Entzündung der inneren Organe, mit zunehmenden Ausfallerscheinungen, die
nasse Form zeigt sich am deutlich aufgetriebenen Bauch der Katze als Folge
erhöhter Flüssigkeitsansammlung im Bauch- und Brustbereich.
Die bernsteingelbe Flüssigkeit läßt sich durch Punktion feststellen und erlaubt
eine eindeutige Diagnose. FIP ist unheilbar und führt immer zum Tod des
infizierten Tieres, Abhilfe scheint bis jetzt nur eine neuer Impfstoff des
Herstellers SmithKline/Beecham zu bieten. Zahlreiche Testverfahren zur
Diagnostik sind in den letzten Jahren entwickelt worden, doch bietet kein
einziger Test absolute diagnostische Sicherheit.
Eine Infektion mit Durchfall auslösenden Coronaviren kann beispielsweise den
Test verfälschen und eine erhöhte Titer-Zahl (Antikörper-Reaktion) anzeigen,
ohne daß die untersuchte Katze FIP-infiziert sein muß. Universitätslabors
arbeiten an einem verbesserten Testverfahren mit Hochdruck, und bis dahin
bleibt die Schutzimpfung die einzige Schutzmöglichkeit.
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4.12. Feline Immundefizienz-Virus (FIV)
Erst seit kurzer Zeit (1987) ist dieser Virus bekannt, der dem menschlichen
Aidsvirus sehr ähnlich ist. Diese Krankheit muß aber nicht zum Tode führen. Die
Symtome sind so unklar und unspezifisch daß die Krankheit nur schwer zu
diagnostizieren ist. Seit 1989 gibt es aber einen einfachen Test zum
Virusnachweis.
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4.13. Niereninsufizienz
Wenn die Nieren nicht mehr so richtig mitspielen, muß die Katze wohl oder übel
Diät leben. Der Eiweißgehalt der Nahrung muß drastisch reduziert werden. Auch
Phosphor darf nicht viel enthalten sein. Es gibt spezielles vorgefertigtes
Futter, man kann aber auch selber kochen. Der Tierarzt wird einen gern beraten.
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4.14. Durchfall
Wenn Katzen immer wieder Durchfall haben, sollte man über mehrere Wochen eine
Diät versuchen, die zu 3 Teilen aus Reis und zu 1 Teil aus Hüttenkäse oder
Magerquark besteht. Um es der Mieze schmackhaft zu machen, kann auch ein wenig
vom üblichen Futter untergemischt werden.
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4.15. Harngrieß
Harngrieß ist eine Ablagerung in der Harnröhre, und entsteht hauptsächlich
durch alkalischen oder neutralen Urin.
Besonders gefährdet sind die Kater. Von Natur aus so ausgestattet, verjüngt
sich der Ausscheidungskanal Richtung Zipfel. Dadurch verstopft die Ablagerung
von Harngrieß den Ausgang.
Sollte der Kater öfters aufs Kistchen gehen, ohne einen Tropfen rauszubringen,
ist es ,,Fünf vor Zwölf". Wasser wegnehmen, und sofort zum Tierarzt gehen. Wenn
der letzte gelungene Versuch noch nicht all zu lange her ist, kann es noch
reichen, erst am nächsten Morgen zu gehen, aber es ist qualvoll. Länger als
einen Tag zu warten ist garantiert tödlich.
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4.16. Pseudowut
Es gibt einige Bezeichnungen für diese Erkrankung: Aujeszkysche Krankheit,
Morbus Aujeszkyi, Infektiöse Bulbärparalyse, Juckpest, Pseudorabies. Sie wird
durch ein Herpesvirus hervorgerufen, das sehr ähnlich dem Herpes-Virus des
Menschen ist und verläuft sehr akut bis akut, mit Fieber und Störungen des
gesamten Nervensystems. Unter normalen Bedingungen behält das Virus wochenlang
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