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seine Infektiosität, wird aber bei Temperaturen über 55 Grad zerstört. Es kann
alle Haussäugetiere befallen, nur der Mensch ist resistent. Der Virusüberträger
ist das Schwein oder die Ratte.
Die Übertragung erfolgt meist durch Futteraufnahme, es kann aber auch durch
andere Wege übertragen werden wie z.B. durch Biße. Über die in der
Mundschleimhaut endenden Nerven steigt das Virus direkt ins Gehirn auf und
vermehrt sich dort im Nervengewebe. Es kommt zur Entzündung des Nervengewebes
des Gehirns und dann zum Untergang der Nervenzellen.
Die Inkubationszeit beträgt 2 bis 9 Tage. Danach treten uncharakteristische
Erscheinigsbilder auf: Wesensänderung, Müdigkeit, Neigung zum Verstecken,
Freßunlust. Bei jungen Katzen tritt oft nur Erbrechen als einziges Symptom auf.
Ständiges Lecken, beissen und Kratzen des Fells weisen auf Juckreiz hin. Diese
Symptome können aber auch fehlen. Danach kommt es zu Schluckbeschwerden,
bedingt durch eine Lähmung des Rachenraumes. Es kann auch zu einer Lähmung der
Kaumuskulatur kommen oder zu Zuckungen von Kopf und Gesichtsmuskeln. Die Höhe
des Fiebers ist untypisch. In der Regel tritt der Tod schon am ersten oder
zweiten Tag nach Einsetzen der Symptome ein.
Die Diagnose läßt sich nur am toten Tier abklären. Das klinische Bild ähnelt
der Tollwut, verläuft aber schneller und macht keine Lähmungserscheinungen der
Gliedmaßen.
Eine Behandlung der Erkrankung gibt es nicht, sie verläuft immer tödlich. Da
sie ähnliche Symptome wie die Tollwut macht, ist von einer Verdachtstherapie
wegen der Tollwutgefahr für den Menschen, abzuraten. Impfstoff steht nicht zur
Verfügung. Man verhindert die Erkrankung, indem man an die Tiere kein
Schweinefleisch verfüttert und einen Kontakt von Katze und Schwein vermeidet.
Bei Freigängern besteht eine Infektionsgefahr, wenn die Katze Ratten als
Beutetiere jagt, sie frißt oder Bißverletzungen davonträgt.
Diese Seuche ist anzeigepflichtig und wird veterinärpolizeilich bekämpft, indem
man die befallenen Bestände ausmerzt. Die Impfung ist damit generell untersagt.
Die einfachste Lösung des Problems für Verbraucher und deren Haustiere: kein
rohes Schweinefleisch essen oder verfüttern.
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5. Verhalten
5.1. Stubenreinheit
In den meisten Fällen, ist eine Katze oder ein Kater bereits stubenrein, wenn
man ihn oder sie bekommt. Katzen haben ohnehin ein Grundbedürfnis nach
Sauberkeit und sind sehr gewillt, ein geregeltes Klo anzunehmen.
Nichtsdestotrotz, passiert es manchmal, daß eine Katze irgendwo hinmacht, wo
man es dann doch lieber nicht möchte.
Sollte dies passieren, obwohl die Katze vorher monatelang stubenrein war, dann
ist dies fast immer ein Zeichen, daß irgendetwas nicht stimmt und daß die Katze
damit Aufmerksamkeit erregen möchte. Zuerst sollte man sich selber mal ehrlich
fragen, ob das Katzenklo sauber genug ist, oder ob man mit dem Reinigen
vielleicht etwas zu schluderig war.
Außerdem könnte es auch sein, daß der Katze etwas fehlt. Das können entweder
Schmerzen oder Krankheit sein, aber durchaus auch, daß sie sich vernachlässigt
fühlt. Meine Katze Lucy zum Beispiel, hat mehrfach ins Zimmer gepinkelt, als
wir die Katzen von Freunden zu Besuch hatten, weil diese verreist waren.
Natürlich war das ,,Hallo" groß, als die beiden (noch sehr jungen) Kater hier
ankamen und alle haben sich darum gerissen, mit denen schmusen und spielen zu
dürfen. Dabei sind Lucy und Marvin halt ein bißchen untergegangen.
Genauso reagierte Lucy auch, als mein Mitbewohner Sönke, an dem sie sehr hängt,
für einige Tage weg war. Sie fühlte sich wahrscheinlich einsam und wollte so
Aufmerksamkeit erregen. Und tatsächlich war, nachdem das gelungen ist, auch
alles wieder gut.
Sollte sowas also passieren, würde ich zuersteinmal mit der Katze schmusen,
mich um sie kümmern und Ihr Aufmerksamkeit geben. Macht sie trotzdem weiterhin
in die Wohnung, gilt es mal einen Tierarzt zu befragen, ob er irgendeine
Krankheit feststellen kann.
Ansonsten sollte man die Stelle, an die die Katze gemacht hat, unbedingt sehr
gründlich reinigen. Nachdem die Katze einmal an diese Stelle gemacht hat,
betrachtet sie diese sozusagen als ,,Zweitklo" und wird dies eventuell wieder
tun. Deshalb muß man den Geruch so gut wie irgend möglich entfernen, um die
Hemmschwelle wieder heraufzusetzen. Ich benutze dazu ein Mittel namens ,,Oranex
", welches man inzwischen in vielen Läden kaufen kann. Oranex ist ein rein
natürliches Reinigungsmittel, welches zudem einen recht starken Orangengeruch
hat, der den Geruch des Urins überdeckt.
Wenn man die Katze dabei beobachtet, wie sie in die Wohnung pinkelt, sollte man
ruhig schimpfen und sie merken lassen, daß man böse auf sie ist. Immerhin muß
die Katze ja wissen, daß sie das nicht darf! Ich habe unsere Katze Ra, die
sowas öfter tat, dann geschnappt und in Ihr Katzenklo gesetzt, damit sie den
Zusammenhang sehen kann.
Pinkelt die Katze wiederholt an dieselbe Stelle, ist es auch in Betracht zu
ziehen, ob man das Katzenklo nicht einfach auch an diese Stelle stellt. Das hat
bei Ra auch geholfen.
Eine andere Erklärung, die zutreffen kann, wenn man mehrere Katzen hat, ist,
daß die Katze sich ihr Klo nicht mit einer anderen teilen möchte. Wir haben
versucht, Marvin und Lucy an ein Klo zu gewöhnen, aber es letztendlich dann
gelassen. Jetzt haben wir wieder zwei Klos. Ich kann zwar nicht genau sagen,
welche Katze welches Klo als das ,,ihre" betrachtet, aber es hat geholfen.
Naja, Katzen sind halt so?
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5.2. Kratzen
Leider kenne ich nichts, das einer Katze das Kratzen an Tapeten, Möbeln und
anderem Inventar abgewöhnen könnte. Ehrlich gesagt, muß man sich einfach damit
abfinden, Katzen müssen ihre Krallen nunmal schärfen. Da führt kein Weg dran
vorbei.
Kratzbäume, die man für ca. DM 100,-- bekommen kann, reduzieren dieses
Verhalten zwar beträchtlich, aber ganz abgewöhnen wird man es der Katze nur in
den seltensten Fällen können. Ein Kratzbaum hat die größte Chance, akzeptiert
zu werden, wenn die Katze noch klein ist. Hat sie ihre bevorzugte Kratzstelle
erstmal gefunden, wird sie dort sehr wahrscheinlich weiterkratzen, egal welche
,,Features" der extra dafür gekaufte Baum hat.
Viele Katzenbesitzer machen es deshalb so, daß sie beobachten, wo ihre Katze
gerne kratzt und über diese Stelle dann eine Bastmatte hängen, wie man sie fürs
Schwimmbad zum Drauflegen kaufen kann. Sieht zwar nicht besonders dekorativ
aus, aber die Matte kann man wenigstens noch abnehmen, wenn der Chef mit seiner
Frau zum Essen kommt. Immer noch besser als ein ruiniertes Sofa.
Eine andere Methode, von der ich nur gehört habe, ist, in der Nähe einen
Staubsauger anzubringen, den man von etwas entfernt einschalten kann. Damit
soll man einer Katze abgewöhnen können, nachts an der Tür zu kratzen, wenn sie
ins Zimmer will. Man schaltet vom Bett aus den Staubsauger ein und die Katze
bekommt den Schreck ihres Lebens. Oft genug durchgeführt, wird die Katze das
Kratzen dann wahrscheinlich lassen.
Naja, meine Mitbewohner würden sich ganz schön wundern, wenn hier mehrmals die
Nacht ein Staubsauger losginge. Mag sein, daß das funktioniert, mein Stil wäre
es jedoch nicht.
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5.3. Körpersprache
Katzen haben eine ausgesprochen vielseitige und ausdrucksstarke Körpersprache.
Ein Halter, der seine Katze gut kennt, kann meist mit einem Blick erkennen, in
welcher Stimmung sie ist und was sie möchte. Schon alleine ein ,,Miau" kann ein
Dutzend verschiedene Bedeutungen haben, von ,,streichel mich" bis zu ,,ich will
Futter".
Das bekannteste Mittel des Körpersprache ist der Schweif der Katze. Eine Katze,
die auf jemanden zugelaufen kommt und den Schwanz dabei hoch erhoben hat, ist
meistens neugierig oder möchte denjenigen begrüßen und schmusen. Generell ist
ein hoch erhobener Schwanz ein Zeichen dafür, daß die Katze sich wohl und
sicher fühlt.
Peitscht der Schwanz dagegen seitlich, ist dies ein Indiz für Aggresivität.
Dies kann man oft beobachten, wenn sich die Katze, zum Beispiel, an ein
potentielles Opfer anschleicht, sei es ein Vogel oder ein Gummiball.
Insbesondere Laien-Katzenfreunde erkennen dies nicht rechtzeitig. Es ist hier
schon oft passiert, daß Marvin irgendwo lag und döste. Unser Besuch kreischt
los, ,,wie niedlich" die wäre und stürzt sich streichelnderweise auf die Katze.
Meistens sieht man dann, wie der Schweif der Katze zu peitschen anfängt und sie
etwas unruhig wird. Nach einigen Augenblicken macht es *zack* und der
ahnungslose Störenfried bekommt die Krallen zu spüren.
Ein Schwanzwedeln dagegen ist ein Zeichen von Unsicherheit oder
Unentschlossenheit. In einem Buch wurde mal folgendes sehr schönes Beispiel für
eine solche Situation beschrieben: Die Katze quengelt und nervt weil sie raus
möchte und ihr Mensch ihr die Tür öffnen soll. Entnervt steht man auf und
öffnet der Katze die Haustür. Erfreut stürmt sie auf die Türschwelle zu und
stellt dann fest, daß es draußen in Strömen regnet.
,,Mist," denkt sich die Katze jetzt, ,,was mache ich nun? Nach all dem Geschrei
kann ich ja schlecht nicht rausgehen. Aber Hey!, es regnet!"
Und während sie das denkt, wird sie mit dem Schwanz wedeln, damit sie etwas zu
tun hat, inzwischen. Genauso, wie ein Mensch sich beim Nachdenken an den
Schläfen reibt oder mit den Haaren spielt.
Ebenfalls allgemein bekannt ist der ,,Wutschwanz", den eine Katze bekommt, wenn
sie tobt oder kämpft. Die Haare am Schwanz der Katze stellen sich dann auf,
sodaß dieser größer und imposanter erscheint, um den Gegner einzuschüchtern.
Was übrigens sehr gut wirkt. Die oben bereits erwähnten Besuchskatzen, die wir
hatten, wurden von unseren etablierten Bewohnern natürlich ganz schön getriezt.
An eine von beiden, trauen sich aber weder Marvin noch Lucy heran, obwohl beide
älter und größer als diese waren. Besagter Kater, Avalon, ist nämlich eine
Maine Coon, welche einen sehr langen und sehr buschigen Schwanz haben.
Avalons Schweif sieht in normalen Zustand bereits deutlich größer aus, als der
Wutschwanz von Marvin oder Lucy, weshalb beide einen deutlichen
Sicherheitsabstand zu diesem ,,Monster" hielten, obwohl Avalon kein bißchen
aggressiv war und eher neugierig auf die beiden zuging.
Ein weniger bekanntes Indiz für die Stimmung des Tieres sind die Ohren. Wenn
man mal darauf achtet, stellt man fest, daß Katzen mit ihren Ohren die
erstaunlichsten Bewegungen vollführen können. Dreht die Katze die Ohren,
beispielsweise, immer von vorne zu den Seiten und zurück, ähnlich einer
Radarschüssel, hat irgendetwas ihre Aufmerksamkeit erregt und sie versucht nun,
das Geräusch zu lokalisieren. Meist verharrt sie dabei still, um selber kein
Geräusch zu machen, das eine potentielle Beute vertreiben könnte.
Sind die Ohren dagegen still und gerade erhoben, genau wie der Schweif, fühlt
sich die Katze sicher und wohl. Eine Katze, die sich unmittelbar vor einem
Kampf befindet, legt die Ohren dagegen nach hinten, dicht am Kopf, an, damit
diese vom Gegner nicht verletzt werden können.
Auch dies ist ein gutes Zeichen dafür, daß ein Streicheln im Moment unerwünscht
ist. Legt die Katze die Ohren und an verspannt sich, oder schließt sie die
Augen und ,,spreizt" die Ohren, damit man sie am Kopf kraulen kann?
Last but not least, ist wohl jedem Katzenbesitzer schonmal aufgefallen, daß
sein kleiner Mitbewohner am Fenster steht, ein paar Vögel beobachtet und dabei
merkwürdig knarrt und mit den Zähnen knackt. Ich habe mich ganz schön
gewundert, als ich das das erste Mal bemerkt habe. Dabei handelt es sich um den
Tötungsbiß, den die Katze imaginär ausführt.
Eine recht romantische Vorstellung, daß die Katze dort am Fenster steht und
tagträumt, wie sie heldenhaft ein Dutzend fieser Vögel erledigt?
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5.4. Katzenlaute
Wer als Katzenlaie denkt, die Katze macht nur ,,miau", der irrt gewaltig! Jeder
Katzenhalter weiß, daß die Katze eine ganze Palette an Lauten ,,ausspricht".
Man kann schon wirklich von einer Katzensprache reden, ja es gibt schon mehr
oder weniger ernsthafte Versuche, ein Wörterbuch zu erstellen.
Besonders beliebt neben dem bekannten ,,miau" sind Gurrlaute in allen nur
erdenklichen Variationen. Wer die Tiere genau beobachtet, der weiß auch, was
das Tier gerade empfindet, wenn es ,,komische" Laute von sich gibt. Wie beim
Menschen auch, reflektieren die Laute vielfach auch den Gemütszustand. Meine
zweite Katze (Sissi) nenne ich mittlerweile ,,Frau Motzki" (nach Matthias
Sammer), da sie häufig wirklich ,,motzt", vor allen Dingen dann, wenn sie
Hunger hat. Und das kommt sehr häufig vor! Sie steht dann vor mir, guckt mich
mit ihren großen, provozierenden Augen an und maunzt dann extrem fordernd.
Dieses Spektakel ereignet sich mehrmals am Tag (wenn ich zu Hause bin) mehrere
Minuten lang.
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5.5. Schlafen
Katzen schlafen viel und ausgiebig, das ist allgemein bekannt. Böse Zungen
behaupten sogar, daß Katzen überhaupt nur aufstehen um zu Fressen oder um mal
woanders schlafen zu können. Nun, ich kann das durchaus bestätigen.
Tatsächlich schlafen Katzen garnicht so lange wie es manchmal den Anschein hat.
Die meiste Zeit dösen sie nur mit ganz oder halb geschlossenen Augen. Man
erkennt dies sehr gut daran, daß die Ohren sich recht häufig bewegen, wenn
irgendwoher ein Geräusch kommt. Ebenso ist die Katze ruck zuck wieder auf den
Beinen, wenn irgendetwas ihr Interesse erweckt.
Die Tiefschlafephase einer Katze ist meistens ziemlich kurz und oft sieht man
die Katze zittern oder sich leicht bewegen. Ich stelle mir immer vor, daß mein
Marvin im Traum wehrlose kleine Kätzchen vor allen möglichen Gefahren rettet
und sich als ziemlicher Held feiern läßt. Ob ,,träumen" wirklich der Grund für
das Zittern ist, weiß ich jedoch nicht sicher.
Auf jeden Fall sollte man eine schlafende Katze in Ruhe lassen und nicht
wecken. Auch wenn die Katze nur döst, störe ich sie eigentlich nicht. Die
meisten Katzen reagieren auch recht unwirsch darauf, wenn man sie stört und mit
ihnen schmusen oder spielen will. Mancher Gast, der die Ruhephase meiner Katze
nicht respektiert hat, hat es auf die harte Methode schließlich lernen müssen.
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5.6. Schmusen
Kommt noch.
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5.7. Aggressive Katzen
In der Wunschvorstellung jedes Katzenbesitzer, ist seine Katze immer bereit zu
schmusen und zu spielen und sie liebt einen abgöttisch und läßt sich auf dem
Arm herumtragen und alles mit sich machen. Die Realität ist oft genug ziemlich
anders. Viele Katzenbesitzer beschweren sich, daß Ihre Katze sie beißt oder
kratzt, sie anfaucht oder sich versteckt.
Aggresivität kann sehr viele verschiedene Ursachen haben. Wenn man eine Katze
aus dem Tierheim hat, muß man fast immer damit rechnen, daß sie schlechte
Erfahrungen gemacht hat und vorsichtig ist. Wenn man seine Katze gut behandelt,
wird das Vertrauen mit der Zeit wachsen und die Aggresivität nachlassen.
Letztendlich ist ein gewisser Jagd- und Kampfestrieb auch ein Zeichen dafür,
daß die Katze noch gesunde und natürliche Instinkte hat und noch nicht zu einem
laufendem Stofftier ,,verkommen" ist.
Ein Problem ist, beispielsweise, daß manche Katze beim Spielen die Krallen
ausfahren und einem ziemlich weh tun. Das kann man ihnen abgewöhnen, indem man
sofort mit dem Spielen aufhört, wenn sie die Krallen einsetzen. Meine Katze
guckte mich dann immer etwas verwundert an und hielt ebenfalls inne. Dann habe
ich ihre Pfote von meiner Hand geschoben, gewartet, bis die Krallen wieder drin
waren, und dann weiter gespielt. Es hat etwas gedauert, aber inzwischen kann
ich mich mit ihr prügeln ohne meine Finger zu riskieren.
Tritt die Aggresivität nicht nur beim Spielen auf, sondern auch in völlig
anderen Situationen, darf man sich das keinesfalls gefallen lassen. Manchmal
kommt es vor, daß einen die eigene Katze unvermittelt beißt oder kratzt. Dann
muß man sich wehren und ihr zeigen, daß dies höchst unerwünscht ist, sonst wird
sie es auch nicht lernen.
Eine sehr gute Möglichkeit, der Katze den Unwillen mitzuteilen, ist, sie so
laut wie eben möglich anzufauchen. Ja, richtig fauchen. Ich weiß, es sieht
etwas blöd aus, wenn ein erwachsener Mann im Flur steht und seine Katze
anfaucht, aber es hilft. Die Katze weiß sehr genau, wie das zu interpretieren
ist.
Mein Mitbewohner faucht seine Katze auch an, wenn sie an Türen kratzt oder sich
anders daneben benimmt -- und es hilft.
Keinesfalls sollte man seine Katze schlagen. Niemals! Auch eine andere Art der
Bestrafung, wie Futter- oder Liebesentzug lehne ich persönlich ab. Man muß sich
vor Augen halten, daß man es mit einem Tier zu hat, daß ursprünglich mal ein
Raubtier war und nur vom Menschen zu dem gemacht worden ist, was die Hauskatze
heute ist. Insofern ist es nicht verwunderlich, daß sie sich manchmal nicht so
verhält, wie man es gerne hätte.
Aber eben weil sie das tut, und dadurch ein selbstständiges Wesen ist, ist ihre
Zuneigung auch so schön.
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5.8. Verbote
Es gibt eine Menge Dinge, die man seiner Katze nicht erlauben möchte. Das
Betteln am Tisch, das Klettern und Kratzen an bestimmten Möbeln, das
herumstöbern im Mülleiner und vieles mehr.
Ersteres ist relativ leicht: Wenn man selber ißt, gibt man der Katze etwas ab.
Und man gibt es Ihr nicht vom Teller, sondern legt ihr eine Portion vor dem
Essen in ihren Futternapf. Wenn die Katze trotzdem bettelt, oder noch mehr
möchte, gibt man ihr keinesfalls etwas. Sie muß lernen, daß Betteln nicht zum
Erfolg führt.
Wenn die Katze dann mit Betteln aufhört und still irgendwo wartet (was mein
Marvin macht), dann gibt man ihr nochmal etwas, als Belohnung. Mit ein bißchen
Glück hat man die Katze dann irgendwann soweit, daß sie von Anfang an still
wartet und nicht alle Leute verrückt macht.
Man sollte sich allerdings keine Illusionen darüber machen, was passiert, wenn
man die Küche verläßt und das Essen auf dem Tisch stehen läßt.
Andere Verbote sind schwieriger durchzusetzen. Wir hatten Erfolg mit einem
Gerät, das wir spaßeshalber den ,,Punisher" nennen: Eine Wasserspritze, wie man
sie zum Einsprengen von Wäsche vor dem Bügeln verwendet. Immer wenn eine
unserer Katzen etwas macht, was sie nicht darf, dann spritzen wir sie mit dem
Punisher naß. Bei Lucy hatte das durchschlagenden Erfolg und Marvin ist
zumindest wesentlich vorsichtiger geworden, sich nicht erwischen zu lassen.
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5.9. Wenn eine andere Katze einzieht
Viele Katzenbesitzer stellen nach einiger Zeit des Zusammenlebens mit dem neuen
Haustier fest, daß sie eigentlich noch gerne eine zweite Katze zum Gernhaben
hätten. Meistens wird dieser Wunsch durch offenkundig irrationale Argumente
unterstützt, wie: ,,Bei zwei Katzen kann ich größere Futterdosen kaufen und
spare Geld" oder ,,Wenn zwei Katzen ein Klo benutzen, dann kann ich öfter das
Streu komplett wechseln, ohne das Gefühl zu haben, ich verschwende etwas".
Wenn Ihr Ehepartner also an sie herantritt und mit solchen Argumenten eine
zweite Katze zu etablieren versucht ... dann geben sie seinem/ihrem Wunsch bitte
unbedingt nach. :-)
Leider ist das nachträgliche Einziehen einer zweiten Katze aber nicht immer
unproblematisch. Werden zwei Kätzchen bereits als Kinder zusammen gehalten und
wachsen zusammen auf, so werden Sie fast nie Probleme haben. Hat sich aber eine
Katze bereits als ,,Herrscher der Wohnung" etabliert und bekommt dann plötzlich
einen Konkurrenten ins Revier gesetzt, ist ein bißchen Neid und Mißtrauen
durchaus üblich.
Letztlich gibt es keine Garantie dafür, daß die beiden Tiere sich verstehen
werden. Man kann dem ganzen aber etwas nachhelfen, indem man die folgenden Tips
aus der einschlägigen Fachliteratur beachtet:
1. Lassen Sie die neue Katze in einem seperaten Raum aus dem Kennel, und
halten sie die beiden Tiere erst einmal getrennt. Der ,,Neuling" soll sich
ersteinmal an seinen neuen Menschen und an seine neue Umgebung gewöhnen
können, und nicht direkt mit einem fauchenden Konkurrenten konfrontiert
werden, der ihn aus dem Revier vertreiben will.
Ebenso sollte das Tier in dem getrennten Zimmer auch Futter und ein Klo für
sich haben, damit es in Ruhe fressen kann.
2. Der anderen Katze eine Decke etc. mit dem Geruch des Neuankömmlings zum
Schnuppern geben.
3. Die Tiere unter Aufsicht zueinander lassen. Wahrscheinlich wird ein bißchen
gefaucht und gedroht werden, lassen Sie Sich davon nicht beängstigen. Die
,,etablierte" Katze wird einfach zu neugierig sein, um sich die Gelegenheit
zu einem ausgiebigen Schnuppern und Begutachten entgehen zu lassen.
Sollte es doch ernst werden, wird sich die neue Katze wahrscheinlich recht
schnell wieder in das inzwischen vertraue Zimmer zurückziehen und
irgendwann einen neuen Vorstoß wagen.
Wenn die beiden Katzen sich beschnuppern und sich kennenlernen, stören Sie
sie bitte nicht dabei. Ein ermutigend gemeintes Streicheln oder auf den Arm
nehmen würde jetzt mehr stören als es nützen würde.
Bis die beiden Tiere sich aneinander gewöhnt haben, können einige Minuten, aber
auch einige Wochen vergehen --- das läßt sich nicht vorhersagen. Es kann auch
vorkommen, daß die beiden Tiere sich niemals richtig verstehen werden, solche
Fälle sind aber eher selten. Zumindest eine friedliche Co-Existenz erreicht man
fast immer. Die Möglichkeit, einen Artgenossen zum Spielen zu haben, ist
einfach zu gut, als daß die Katzen sie auslassen würden.
Als letzten Tip, sollte man drauf achten, daß man die ,,alte" Katze wegen des
Neuankömmlings nicht vernachlässigt. Geben sie dem Tier mindestens genausoviel
Aufmerksamkeit wie vorher, besser noch ein bißchen mehr. Neid beschränkt sich
bei Katzen, wie Menschen auch, nicht immer nur auf das Futter.
Dazu noch ein Text von Roland Sprave:
Gut, daß Katzen nicht lesen können - und schon gar nicht
Katzenfachliteratur! ;-)
Wir haben bisher bei sechs Tieren die nachfolgende Erfahrung gemacht. Wir
lassen die Tiere unter Aufsicht sich gegenseitig beschnuppern. Geht das
gut, so lassen wir sie meistens zusammen. Geht es nicht gut, so halten wir
die neue Katze wirklich ein paar Tage in einem seperaten Raum damit sie den
typischen ,,Stallgeruch" annimmt. Riecht sie ersteinmal so wie alle anderen
Tiere, wird sie recht schnell akzeptiert. Damit der Neuankömmling nicht
allzu alleine ist setzen wir eines unserer sanftesten Tiere mit hinzu.
Bisher war es jedoch erst einmal nötig die Tiere zu trennen.
Mit der Aufmerksamkeit ist das auch so ein Ding. Gemäß Fachliteratur haben
wir unserem ersten Neuankömmling, einem rabenschwarzen Perserkater, kaum
Aufmerksamkeit geschenkt um die anderen Katzen nicht zu vergraulen. Das
Resultat war ein brauner stinkender Haufen in einer Ecke des Wohzimmers
weil der kleine sich vernachlässigt fühlte. Ältere Tiere aneinander zu
gewöhnen ist etwas schwieriger. Es dauert länger und der Tierhalter
benötigt viel Geduld, da älter Tiere sich etwas schwerer Umgewöhnen können.
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6. Spielen
In diesem Kapitel sollen einige geeignete Spielzeuge vorgestellt werden, an
denen die meisten Katzen große Freude haben.
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6.1. Der Katzenfernseher
So bezeichnen Katzenfreunde ein Aquarium, weil Katzen stundenlang vor diesem
sitzen und es betrachten können. Auch liegen sie gerne auf dem Aquarium, da es
oben wegen der Beleuchtung und der Elektronik recht warm ist. Und wenn es sogar
noch eine offene Stelle gibt, durch die die Katze versuchen kann, einen Fisch
zu ergattern --- um so besser.
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6.2. Ein Spielgefährte
Eine gute Beschäftigung für eine Katze, auch wenn dieser Punkt hier unter
lauter Geräten vielleicht nicht ganz angemessen ist, ist eine zweite Katze! Man
sollte dies ruhig einmal ins Auge fassen. Zwei Katzen können zusammen
wesentlich mehr unternehmen als eine alleine. Jagen macht viel mehr Spaß, wenn
man mit dem Opfer auch balgen kann, wenn man es erwischt hat.
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6.3. Die Katzenangel
Eine Katzenangel ist prinzipiell eine Angel, die am Ende der Schnur einen
flauschigen Streifen Stoff oder einen Ball befestigt hat. Mit so einer Angel
kann man die Katze durch das ganze Zimmer scheuchen, während man selber bequem
im Sessel sitzt, da man dank der Angel eine ziemliche Reichweite mit dem
Stoffstreifen oder Ball hat, den die Katze als ,,Ziel" betrachtet.
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6.4. Bälle
Katzen lieben alles, was sie jagen können, und das ist traditionell ein
Wollknäul oder ein Ball. Am beliebtesten sind weiche Bälle, die so groß sind,
daß die Katze sie im Maul tragen kann. Entweder spielt die Katze alleine mit
dem Ball --- was meistens dazu führt, daß man ihn nie wieder findet --- oder
sie jagt ihm hinterher wenn man ihn wirft oder rollt. Manchmal apportieren die
Katzen den Ball sogar, damit man ihn nochmal werfen kann.
Ein todsicherer Tip ist ebenfalls ein Ball, der in der Wohnung an einem
Gummiband aufgehängt wird, sodaß der Ball auf und ab hüpft, wenn die Katze
danach schlägt. Wenn man den Ball so aufhängt, daß die Katze im Stehen gerade
mit den Pfoten drankommt, wird man sicherlich Zeuge einer akrobatischen Sprünge
und Angriffe werden. Man muß allerdings damit rechnen, daß man die Schnur
relativ schnell ersetzen muß, weil die Katze diese durchreißt oder -beißt, wenn
sie den Ball einmal richtig zu fassen bekommt und herunterziehen kann.
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6.5. Laserpointer
Erstaunliche Erfolge hatten wir auch mit einem sogenannten ,,Laserpointer",
einem kleinen Laser in Stiftform, der zum Deuten und Zeigen auf Karten oder
Diagrammen benutzt wird. So einen Laserpointer kann man in der Regel im
Schreibwarenhandel oder Bürobedarfsladen kaufen.
Unser Marvin ist fast völlig ausgeflippt und hat den roten Punkt bis zur
totalen Erschöpfung verfolgt. Genauso Avalon und Farley, die beiden Kater von
Freunden von uns. Nur Lucy ließ der Laserpunkt völlig kalt --- aber Lucy ist eh
ein bißchen seltsam.
Auf jeden Fall kann man mit so einem Gerät die Katze natürlich ultimativ
erschöpfen, da sie den Laserpunkt nie fangen wird und man selber ihn auch in
allen Richtungen und Geschwindigkeiten durch die ganze Wohnung erscheinen
lassen kann, ohne sich selber übermäßig kaputt zu machen.
Wenn Ihre Katze Bewegung braucht, ist der Laserpointer ganz sicher ein
geeignetes Mittel. Man sollte sehen, ob man sich vorher so ein Gerät leihen und
es mal testen kann, bevor man einen kauft, da die meisten Zeigestifte nicht
ganz billig sind. Wir haben unseren für ein paar Mark auf der ,,Hobbytronik"
gekauft, einer Elektronikmesse, auf der man oft solche Angebote findet. Es
lohnt sich sicherlich, sich einmal umzusehen.
Worauf man allerdings achten muß, ist, daß man den Laserstrahl nie in die Augen
der Katze richtet, da dies zu Verletzungen der Netzhaut führt.
Als Tip für alle mit direktem Sonneneinfall in die Wohnung: Ein Spiegel erzielt
genau denselben Effekt, ist billiger und weniger gefährlich.
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7. Ich will auch
Der Vollständigkeit halber soll erwähnt werden, daß der Text dieses Kapitels
nicht von mir, sondern von Roland Sprave geschrieben wurde, bei dem ich mich an
dieser Stelle herzlich bedanken möchte!
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7.1. Ein paar Gedanken, bevor man sich entscheidet
,,Darum prüfe wer sich ewig bindet ..." --- so beginnt ein wohlbekanntes
Sprichwort. An eine Katze bindet man sich zwar nicht ewig, aber mit dem Kauf
einer Katze holt man sich doch für die nächsten 15--20 Jahre einen
Lebensgefährten ins Haus. Deshalb sind Spontanentscheidungen beim Tierkauf
grundlegend falsch. Bevor man eine Samtpfote zu sich nimmt, sollte man sich
erst Gedanken über das weitere Leben mit einer Katze machen. Allzu spontane
Entscheidungen könnte man später bereuen, indem die bedauernswerte Katze
schließlich im Tierheim landet.
Zunächst gilt es, nachdem man sich für eine Rasse- oder Hauskatze entschieden
hat, die Wohnungsbedingungen zu prüfen. Als erstes sollte sich der angehende
Katzenbesitzer Gedanken über seine Wohnungsverhältnisse machen. Ist die Wohnung
groß genug, um einer oder zwei Katzen genügend Raum zum Spielen zu bieten? Wird
der Vermieter einverstanden sein? Kann die Katze eventuell ins Freie gelangen?
Welche Sicherungsmaßnahmen müssen getroffen werden?
Überordentliche Menschen sollten sich Fragen, wie Sie zu Schäden an Ihren
heißgeliebten, gehegten und gepflegten Möbeln stehen. Es kann immer mal
vorkommen, daß auch eine gut erzogene Katze beim Toben an der teuren
Polstergarnitur Fäden zieht oder eine Vase aus der Ming-Dynastie umreißt.
Ebenso sollte man damit klarkommen können, daß gerade bei Langhaarkatzen in der
ganzen Wohnung Katzenhaare herumliegen und die Katze ab und zu ihre Haarballen
auf den kostbaren Perserteppich erbricht.
Nicht ganz unwichtig ist auch die Beantwortung der Frage: ,,Wer pflegt meine
Katze, wenn ich in den Urlaub fahren möchte oder mal krank bin? Übernehmen das
Verwandte oder Freunde? Gibt es für den Fall der Fälle eventuell einen
Catsitter-Club in meiner Nähe?"
Eine Katze braucht ihr Leben lang die Pflege und Zuwendung ihres Menschen. Auch
darüber sollte man sich im klaren sein. Sind z.B. beide Ehepartner berufstätig,
wird sich eine Katze alleine zu Tode langweilen und verkümmern. In diesem Fall
sollte man sich mit der Frage auseinandersetzen, ob nicht vielleicht auch Platz
für eine zweite Katze vorhanden ist.
Sind alle Fragen positiv für eine Katze geklärt, steht dem Vergnügen eine Katze
in seinem Heim zu haben nicht mehr im Wege. Sie werden Ihre Entscheidung für
eine Katze niemals bereuen.
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7.2. Wo bekommt man eine Katze?
7.2.1. Im örtlichen Tierheim
Tierheimkatzen warten überall in Deutschland auf einen barmherzigen
Katzenfreund, der ihnen Ihr Leben verschönert. Die meisten Tierheime und
Tierasyle stehen unter dauernder tierärztlicher Aufsicht, so daß man nicht
befürchten muß, eine kranke Katze mit nach Hause zu nehmen (Ausnahmen
bestätigen auch hier die Regel). Welpen, die meist nur kurze Zeit im Heim
verbracht haben, sind meist noch nicht heimgeschädigt oder fehlgeprägt, so daß
ihre Eingewöhnung problemlos verläuft. Ältere Tiere, noch dazu mit einer
unklaren Vorgeschichte, sind da weitaus problematischer. Sie können
Verhaltensstörungen aufweisen, die eine Folge von Fehlprägungen oder gar
Mißhandlungen durch den Vorbesitzer sind. Diese Katzen sind niemals für
Anfänger geeignet, sie gehören in die Hände erfahrener Katzenhalter.
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7.2.2. Vom örtlichen Tierschutzverein
Sollte es in Ihrer Nähe kein Tierheim geben, oder sollten Sie dort keine Katze
finden, die Ihnen gefällt, dann können Sie Sich noch nach dem örtlichen
Tierschutzverein erkundigen. Häufig kann der Tierschutzverein Katzen
vermitteln, oder er weiß zumindest ein paar Adressen, bei denen man mal
vorsprechen kann.
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7.2.3. Beim Tierarzt
Tierärzte sind ebenfalls immer eine gute Anlaufstelle, wenn man nach kätzischer
Gesellschaft sucht. Häufig haben Tierärzte ein schwarzes Brett, auf dem
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