allanswers.org - <2004-04-28> de.rec.tiere.katzen FAQ - Haeufig gestellte Fragen (3/3)

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<2004-04-28> de.rec.tiere.katzen FAQ - Haeufig gestellte Fragen (3/3)

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Archive-name: de/katzen-faq/part3
Subject: <2004-04-28> de.rec.tiere.katzen FAQ - Haeufig gestellte Fragen (3/3)
Maintainer: drtk-FAQ-Team 
URL: http://www.drtk-faq.de/
Last-posted: 2004-04-06
Last-modified: 2004-04-28
Posting-Frequency: monthly

4.10     Wie finde ich einen guten Tierarzt/eine geeignete Tierklinik?

Diese Frage ist nicht einfach zu beantworten, da jeder andere Maßstäbe
für die Auswahl des TA ansetzt. Sinnvoll ist es sicher, im Freundes- und
Bekanntenkreis nachzufragen, ob jemand positive oder negative
Erfahrungen mit einem TA gemacht hat.  Wenn auch auf diesem Wege keine
Erfahrungen zu sammeln sind, dann hilft meistens nur ein Blick in die
Gelben Seiten. Sinnvoll ist es, bei dem ausgewählten Arzt einen Termin
auszumachen. Wenn man in die allgemeine Sprechstunde ohne Voranmeldung
kommt, dann kann es durchaus sein, da sich der Arzt nicht so viel Zeit
nehmen kann, wie man es für ein erstes Kennenlernen wünscht.


4.11     Was kostet eine Behandlung?

Die Kosten für den TA werden durch die Tierärztegebührenordnung (GOT)
festgelegt. Für eine Behandlung unter normalen Umständen muss mindestens
der einfache, maximal der dreifache Satz der GOT bezahlt werden.
Besondere Umstände, wie z. B. ein Nachteinsatz, werden mit höheren
Gebühren abgegolten. Aber auch hier nennt die GOT den Rahmen, in dem
sich die Preise bewegen müssen. Die derzeit gültige Version stammt vom
1. August 1999 und ist unter
http://www.vetdomain.de/Sites/gebuehrenordnung1999.htm nachzulesen.


4.12     Wie finde ich einen guten Tierheilpraktiker?

Das ist alles andere als einfach, weil sich auf diesem Gebiet eine Menge
Scharlatane und Betrüger tummeln, die nur auf das Geld gutgläubiger und
verzweifelter Tierhalter aus sind.

Zunächst einmal ist die Bezeichnung Tierheilpraktiker kein geschützter
Begriff. Wer immer will, darf sich so nennen und Tiere "behandeln".
Medizinische Kenntnisse sind nicht nötig.

Die Wirksamkeit der meisten Behandlungsmethoden, die von
Tierheilpraktikern praktiziert werden, ist nicht nachgewiesen. Das soll
nicht heißen, dass sie in jedem Fall nutzlos sind. Es gibt aber bisher
keine Beweise für ihren Nutzen.

Für die Wahl des richtigenTierheilpraktikers können hier nur
Anhaltspunkte gegeben werden. Er sollte:

· mehr als nur oberflächliche (tier-) medizinische Kenntnisse haben;

· mehrere Jahre Erfahrung in einer Fremdpraxis gesammelt haben, bevor er
  seine eigene Praxis eröffnet;

· bereit sein, mit einem TA zusammenzuarbeiten;

· von vornherein auf die Grenzen seiner Möglichkeiten hinweisen - ein
  seriöser Tierheilpraktiker behauptet niemals, z.B. FIP, feline
  Leukämie oder eine chronische Niereninsuffizienz heilen zu können;

· umgehend an einen TA verweisen, wenn eine Krankheit vorliegt, gegen
  die er nichts ausrichten kann;

· sich den Patienten auf jeden Fall selbst ansehen und gründlich
  untersuchen - Fernbehandlung ist immer und in jedem Fall
  Scharlatanerie und außerdem nach dem Heilmittelwerbegesetz (HWG § 9)
  verboten;

· nicht gleich auf jeden neuen Zug aufspringen. Wenn er jede in der
  aktuellsten Illustrierten als sensationelle Neuentdeckung angepriesene
  Methode noch am selben Tag aufgreift und als Nonplusultra verkauft,
  weiß er mit Sicherheit nicht, was er tut.

Ideal wäre ein guter TA mit naturheilkundlicher Zusatzausbildung.


4.13      Wenn gar nichts mehr hilft. . .

Manchmal kommt der Augenblick, an dem man am Ende aller Heilkunst
angelangt ist. Hier steht der Mensch vor der sehr schweren Entscheidung,
ob er seine Katze einschläfern lassen soll. Bei einer Krankheit ist
häufig der Rat eines zweiten TA sinnvoll, um eine endgültige
Entscheidung mit größerer Sicherheit treffen zu können. Letztlich sollte
immer das Wohl des Tieres, nicht das des Menschen im Vordergrund stehen.
Es ist nicht leicht, sich von einem langjährigen Lebensbegleiter zu
trennen, aber dies wird durch die ersparten Leiden der Katze aufgewogen.


4.13.1        Der Tod eines Tieres

Leider gehört der Tod zum Leben. Und uns ist immer nur eine kurze Zeit
mit den Tigern vergönnt. Wenn es so weit ist, müssen wir sie gehen
lassen, auch wenn es schwer fällt. Wenn ihr noch andere Tiere habt, gebt
ihnen bitte die Gelegenheit, sich ebenfalls zu verabschieden. Lasst sie
den leblosen Körper beschnuppern und auf ihre Art Lebewohl sagen.

Nach einer gewissen Zeit denkt ihr bestimmt auch an eine andere Katze.
Es ist kein Ersatz, und es ist keine Treulosigkeit, wenn ihr einer
anderen Katze ein Zuhause gebt. Im Gegenteil, viele Katzen warten
sehnsüchtig auf eine neue Heimat. Und euer Herz ist groß genug.


4.13.2        Meine Katze muß eingeschläfert werden. Wie geht das vor sich?

Um das Leben einer Katze zu beenden, benutzt der TA gewöhnlich eine von
drei Methoden.

Die einfachste Variante ist die Überdosierung eines normalen
Narkosemittels. Nach der Injektion schläft das Tier langsam ein, bis
alle Lebensfunktionen erlöschen.

Die zweite Variante besteht aus der Gabe von zwei Spritzen: Die erste
enthält ein Narkosemittel in normaler Dosierung, die zweite das
eigentliche Gift (häufig T61 oder Eutha77). Die Narkose ist in diesem
Fall unbedingt erforderlich, da die Gifte ohne Narkose zu einem
qualvollen Ersticken führen würden.

Die dritte Methode ist umstritten. Bei dieser wird das Gift direkt in
das Herz gespritzt. Wenn es funktioniert, ist das Tier binnen Sekunden
gestorben. Jedoch setzt diese Methode große Erfahrung beim TA voraus. In
drtk wurde schon mehrfach von Vorfällen berichtet, bei denen der TA das
Herz nicht richtig getroffen hatte und die Katze noch unnötige Schmerzen
vor ihrem Tod erleiden musste.


4.13.3    Darf ich meine Katze im Garten begraben?

Viele Katzenhalter wollen ihr totes Tier nicht einfach beim TA
zurücklassen, da dieser es normalerweise in eine
Tierkörperbeseitigungsanstalt bringen lässt. Grundsätzlich ist das
Begraben des Tieres im eigenen Garten erlaubt, wenn dieser nicht in
einem Wasserschutzgebiet liegt. Zusätzlich gilt, dass das Tier mit einer
mindestens 50 cm starken Erdschicht bedeckt werden muss. Geregelt wird
dies durch den Paragraf 5 des Tierkörperbeseitigungsgesetzes, das in
Deutschland bundesweit gültig ist.

Wenn man keinen eigenen Garten hat, in dem man sein Tier begraben
könnte, dann existiert noch die Möglichkeit, das Tier einäschern zu
lassen (TA nach entsprechenden Unternehmen fragen) oder ein Grab auf
einem Tierfriedhof zu kaufen. Eine Liste von Tierfriedhöfen, sortiert
nach Postleitzahlen, hat Birgit Lötzerich auf
http://www.loetzerich.de/Abschied/Tierfriedhofe/tierfriedhofe.html
zusammengestellt.


4.13.4    Wo finde ich die Geschichte von der Regenbogenbrücke?

Die "Regenbogenbrücke" ist ein kleines Gedicht, welches den Halter eines
verstorbenen Tieres in seinem Schmerz etwas trösten möchte. Christel
Wysocki hat das englischsprachige Gedicht eines unbekannten Autors ins
Deutsche übersetzt und auf http://www.christelw.de/katzen/rainbow/
veröffentlicht.


5 Fortpflanzung


5.1      Sterilisieren oder Kastrieren?

Ein populärer Irrtum ist, dass Kater kastriert und Kätzinnen
sterilisiert werden. Die beiden Begriffe bezeichnen unterschiedliche
Operationen: Bei der Kastration werden die Keimdrüsen (Eierstöcke,
Hoden) entfernt. Bei der Sterilisation hingegen bleiben sie erhalten,
jedoch werden Ei- oder Samenleiter durchtrennt. Bei Katzen ist die
Kastration seit Jahren allgemein üblich. Im Gegensatz zur Sterilisation,
bei der lediglich Verhinderung von ungewollten Schwangerschaften im
Vordergrund steht, wird bei der Kastration auch in den Hormonhaushalt
und damit in das Verhalten des Tieres eingegriffen. Hiermit wird zum
einen ein dem Menschen unangenehmes Verhalten unterdrückt (z. B. das
Markieren mit Urin), zum anderen wird ernstzunehmenden
Gesundheitsschäden wie Krebs vorgebeugt, die z. B. eine Dauerrolligkeit
verursachen kann (umfassendere Ausführungen dazu sind unter
http://www.odo.in-berlin.de/kastration.html zu finden).


5.2      Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Kastration?

Die meisten Tierärzte kastrieren etwa bei Erreichen der Geschlechtsreife
oder kurz davor. Aber auch ein früherer Kastrationszeitpunkt ist in der
Regel unproblematisch und bietet sich insbesondere bei Freigängern oder
Geschwisterhaltung an.

Eine Frühkastration erhöht übrigens nicht das Risiko, Harnsteine oder
Harnwegserkrankungen zu bekommen.

5.2.1    Kater

Mit dem Erreichen der Geschlechtsreife setzt auch das Markieren ein. Der
Kater wird dann ca. sechs bis zehn Monate alt sein. Meist fängt vorher
der Urin an, streng zu riechen. Daher ist es bei Drinnenkatern auch
nicht schwer, diesen Zeitpunkt zu treffen. Hat das Markieren erst
angefangen, wird es allerhöchste Zeit. Manchmal behalten kastrierte
Kater ein einmal angefangenes Markieren bei.  Aber keine Sorge, das muss
nicht so sein.

5.2.2    Katze

Die Katze sollte spätestens kurz nach der ersten Rolligkeit kastriert
werden. Grob wird das so zwischen sechs und zwölf Monaten der Fall sein.
Es gibt allerdings auch Spätzünder.

Während einer Rolligkeitsphase sollte möglichst keine Kastration
durchgeführt werden, da Eierstöcke und Gebärmutter stark durchblutet
sind. Ist es unumgänglich, muss auf jeden Fall der Tierarzt von dem
Zustand unterrichtet werden, damit er sich darauf einstellen kann.

Auch eine trächtige Katze kann noch kastriert werden. In dem Fall
(möglichst frühzeitig, wenn die Föten noch klein sind) wird die
Gebärmutter komplett entfernt. Das hört sich nicht gut an, ist aber
manchmal für die Katze besser.  Eventuell ist sie noch zu jung, oder es
drohen Missbildungen aufgrund von Inzucht.

5.2.3      Besondere Berücksichtigung von Pärchen

Bei Pärchen sollte ebenso wie bei Draußenkatzen darauf geachtet werden,
dass eine Kastration frühzeitig passiert, um ungewollten Nachwuchs zu
verhindern.

Bei einer Kater-Kastration ist zu bedenken, dass der Kater trotz
Kastration noch ca. sechs Wochen - in Einzelfällen auch länger -
zeugungsfähig sein kann!

5.3       Was spricht für eine Kastration?

Es gibt viele Katzen, die in Tierheimen und bei privaten Tierschützern
auf ein neues Zuhause warten. Und es gibt viele Katzen, die ungeliebt
und allein auf sich gestellt versuchen, durch ihr viel zu kurzes Leben
zu kommen. Es muss nicht sein, dass nur, weil jemand gern mal
Katzenbabys haben möchte, noch mehr Tiere produziert werden.

Kommen wir zu "handfesteren" Gründen:

Der unkastrierte Kater...

· markiert sein Revier. Und die Duftmarke wirkt auf die Menschen
  ziemlich penetrant.

· kämpft hart um Reviergrenzen und rollige Weibchen. Das hat häufig hohe
  TA-Rechnungen zur Folge, abgesehen von den schmerzenden Wunden, die
  sich der Kater mitunter durch diese Kämpfe einhandelt. Dazu kommt ein
  erhöhtes Risiko, sich durch die Kämpfe mit FeLV (Felines Leukämie
  Virus, also Leukämie/Leukose) oder FIV (Felines Immunschwäche Virus)
  zu infizieren.

· stromert auf der Suche nach rolligen Weibchen.

Die unkastrierte Katze...

· wird regelmäßig rollig. So eine Rolligkeit mag ja ganz putzig auf die
  Menschen wirken. Aber für die Katze ist es Stress. Wird ihre
  Rolligkeit nicht befriedigt, wird sie schnell wieder rollig. Es droht
  eine Dauerrolligkeit. Sie isst kaum noch, wird nervös, vernachlässigt
  ihre Körperpflege.

· trägt als Draußenkatze ebenfalls ein erhöhtes FeLV-Risiko durch die
  Nachstellungen der Kater (insbesondere durch den Nackenbiss des Katers
  bei der Paarung).

· kann krankhafte Veränderungen an der Gebärmutter bekommen (Krebs, dazu
  siehe auch 5.1).


5.4       Woran erkennt man die Geschlechtsreife?

Der Kater beginnt oft damit, sein Revier zu markieren. Das kann leider
auch in der Wohnung passieren.  Beim Markieren wird Urin mit Duftstoffen
(recht penetrant für Menschennasen) meist schräg nach oben gegen eine
Fläche (Wand, Schrank, Sofa, Baum, Hausecke. . . ) gespritzt. Der
Schwanz ist nach oben abgespreizt, und die Hinterpfoten treteln (oder
pumpen). Auch der Urin in der Katzentoilette riecht durch die Duftstoffe
streng.

Dazu kommt häufig ein typisches Revierverhalten, d. h. es beginnt die
Zeit der Katerkämpfe um Revier und Weibchen.

Eine Kätzin wird rollig. Dieser Begriff ist durchaus wörtlich zu nehmen.
Jeder wird eine rollige Katze erkennen, auch wenn er nicht weiß, wie das
im Detail aussieht: Die Katze rollt sich auf dem Boden, streckt das
Hinterteil hoch und spreizt dabei den Schwanz ab. Sie bietet sich
förmlich an. Dazu kommt ein lautes Gurren und Rufen nach einem potenten
Kater, was durchaus schon mal als Lärmbelästigung aufgefasst werden
kann.

Auch rollige Katzen markieren. Es kommt sogar vor, dass sie in
Katermanier gegen Flächen spritzen. Meist sind es aber kleine Pfützen,
die der Katzenmensch an unerwünschten Stellen findet.

Eine Rolligkeit dauert ca. fünf bis sieben Tage.


5.5      Wie kann ich uns auf die Geburt und die Zeit danach
vorbereiten?

Für eine Katze sind Trächtigkeit und Geburt ein völlig natürlicher und
meistens unkomplizierter Vorgang.  Trotzdem sollte man auf ungewöhnliche
Anzeichen achten, die andeuten könnten, dass etwas nicht ganz richtig
läuft. Im Zweifelsfall ist der TA der richtige Ansprechpartner - vor,
während und nach der Geburt.


5.5.1    Unsere Katze ist trächtig. Wie sorgen wir für sie?

Handelt es sich um eine Rassekatze, die zu diesem Zweck zum Kater
gebracht wurde, ist die Errechnung des Geburtstermines sehr einfach. Die
Tragezeit einer Katze beträgt durchschnittlich 62-65 Tage (die Ex-
tremwerte sind 58-71 Tage). Schwieriger wird es, wenn die (freilaufende)
Katze, die eigentlich demnächst hätte kastriert werden sollen oder
eigentlich noch viel zu jung für Derartiges ist, plötzlich ruhiger wird
und ein immer dickeres Bäuchlein bekommt. Dann kann man den Wurftag nur
ungefähr schätzen. Allerdings kann der TA auch eine trächtige Katze
kastrieren (siehe 5.2.2).

Während der Trächtigkeit wird die Katze mit dem gewohnten, hoffentlich
hochwertigen Futter gefüttert wie immer (sie braucht ebensowenig wie
eine Schwangere "für zwei" zu essen). Allerdings ist der erhöhte
Kalziumbedarf zu berücksichtigen, ein geeignetes Präparat empfiehlt
evtl. der TA. Sollte die Katze während der Trächtigkeit
Krankheitsanzeichen zeigen oder gar Blut verlieren, ist sofort der TA
aufzusuchen.


5.5.2    Geburt

Man sollte auf jeden Fall zu Hause sein, wenn die Katze wirft.
Urlaubstage sind entsprechend einzuteilen.  Auch bei einer Katze, die
schon öfter problemlos geworfen hat, können unerwartete Schwierigkeiten
auftreten. Am besten bespricht man sich vorher mit dem TA, um ihn bei
Problemen erreichen zu können. Wenn man zum ersten Mal eine Katzengeburt
erlebt, ist es am günstigsten, sich des Beistandes einer erfahrenen
Person zu versichern und diese mit Versprechungen von Kaffee und Kuchen
ins Haus zu locken.

Als Wurflager und Kinderstube eignet sich sicher ein entsprechend großer
Pappkarton (mit abnehmbarem Deckel und Eingang), aber ein Korb, mit
einem Polster und einem selbstgemachten abnehmbaren Himmel sieht als
Katzenkinderstube doch hübscher aus. Als Einlage während der Geburt
eignen sich am besten Bettnässereinlagen, die man in der Apotheke
erhält. Desinfektionsmittel (am besten Sterillium, Apotheke), saubere
Tücher (und Küchenrollen) und eine kleine scharfe Schere sollten zur
Hand sein. Wichtig ist auch eine Gramm-genaue Waage.

Obwohl in Katzenbüchern oft zu lesen ist, dass Katzen die bevorstehende
Geburt durch Unruhe oder Einstellen der Futteraufnahme anzeigen, ist das
nicht immer so. Ich kenne eine Katze, die sich zehn Minuten vor der
Geburt ihres ersten Kindes (insgesamt waren es dann sieben) noch kräftig
den Bauch vollgeschlagen hat. Knapp vor dem Geburtstermin wird die Katze
nun wirklich unruhig, hechelt und putzt sich vermehrt die
Geschlechtsteile.

Normalerweise wird das Kätzchen in der Fruchtblase geboren, die die
Kätzin sofort aufreißt, um das Kleine trockenzulecken. Die Nachgeburt
wird gefressen und dabei die Nabelschnur abgekaut (länger als 2 cm
sollte sie nicht sein, damit sie sich nicht um ein Beinchen des
Neugeborenen wickeln kann). Hört die Katze nicht auf zu kauen und kommt
zu nahe an das Bäuchlein des Kleinen, nimmt man es ihr weg. Wenn sie das
Kleine nicht auspackt, Fruchtblase aufreißen, abnabeln (die Nabelschnur
möglichst ein wenig massieren vor dem Abschneiden) und, wenn das
Kätzchen nicht atmet, ausschütteln (bitte vorher unbedingt zeigen und
erklären lassen). Übertragene Kätzchen überleben Sauerstoffmangel nach
der Geburt viel schlechter (geringe Herzglykogenreserve), deshalb
sollten spätestens am 69. Tag die Kätzchen notfalls durch einen
Kaiserschnitt geholt werden.

Meist kommen die Jungtiere in Abständen von einer halben bis einer
Stunde, es können aber auch Stunden dazwischen sein. Wenn die Kätzin in
diesen Pausen keine Wehen hat, verläuft alles normal. Sollte sie aber
über längere Zeit (ab ca. 1 Std.) Wehen haben, ohne dass ein Kind
erscheint, bitte den TA anrufen!

Zu jedem Kätzchen gehört eine Nachgeburt; wenn eine fehlt, TA
kontaktieren. Eine im Körper verbliebene Nachgeburt kann schlimme Folgen
haben.


5.5.3    Aufzucht

Nun ist die Geburt vorbei, das Körbchen mit einer frischen Einlage
versehen, im Idealfall trinken alle Kätzchen tretelnd, dabei geschwind
ihre Geschwister wegschubsend, und die junge Mutter schnurrt beruhigend.
Die Kätzchen sind gewogen und ein Geburts- und Aufzuchtprotokoll
angelegt, denn die Kleinen sollen die ersten Wochen täglich zur selben
Zeit gewogen werden, damit man sofort sieht, wenn eines nicht zunimmt.
Waage, Wurfkorb, Menschenhände - alles wird peinlich sauber gehalten und
desinfiziert. Besucher der Wöchnerin schauen mit den Augen, nicht mit
den Händen. Ebenso Kinder, die zwar beobachten und die Mama streicheln,
jedoch die Kätzchen nicht herausnehmen und herumtragen dürfen. Die
Kätzin verliert einige Tage noch ein wenig Blut. Bis das vorbei ist und
solange die Nabelschnüre noch nicht abgefallen sind (nach ca. sechs
Tagen), wird die Einlage des Wurflagers täglich gewechselt. Bei den
geringsten Anzeichen von Erkrankungen von Mutter oder Kindern muss
sofort der TA kontaktiert werden.

In der ersten Lebenswoche nehmen die Kleinen etwa 1-2 g täglich zu. Mit
vier Wochen sollten sie zwischen 350 und 500 g schwer sein, wobei die
Mädchen meist leichter sind als die Kater. Mit neun bis zehn Tagen
öffnen sie die Augen (sollten sie sich nicht öffnen oder gar die Lider
anschwellen, TA kontaktieren). Die Mutter nimmt beim Putzen Kot und Urin
auf (dadurch bleibt das Nest sauber und geruchlos für Feinde), solange
die Kleinen sich nur von Muttermilch ernähren. Die Mutter sollte
weiterhin Kalzium erhalten und ausreichend fressen. Wenn meine Anna
nicht fressen wollte, stellte ich ihr das Futter in den Wurfkorb. Da sie
es als nicht geeignet für ihre Kinder einstufte, futterte sie sofort das
Schüsselchen leer.

Ehe die Kleinen vier Wochen alt sind, sollten sie neben dem Wurfkorb ein
Kinderklo (flache, kippsichere Schale, kein Klumpstreu, da es gerne
gefressen wird) finden. Ich weiß noch, wie so ein kleiner Mann laut
jammernd und entsetzt das Würstchen anstarrte, das da plötzlich aus ihm
herauskam. Meist wird das Klo gerne benutzt, vor allem zum Spielen.
Dafür benutzte eines unserer Katzenkinder hartnäckig die Trocken-
futterschale als Klo (hat sie sich aber bald wieder abgewöhnt).

Ab etwa vier Wochen verlassen sie ihr Körbchen und beginnen, ihre
Umgebung zu erforschen. Da sie aber die Gewohnheit haben, den Menschen
auf Schritt und Tritt zu folgen, ist es am besten, ihre Aktivitäten
vorerst auf einen Raum zu beschränken, damit man nicht auf sie tritt.
Wir haben deshalb in die offene Türe eines Zimmers ein ca. 20 cm hohes
Brett geklemmt, über das die Mutter hüpfen konnte, nicht aber die Kin-
der, und dadurch verhindert, dass die Kleinen in der Wohnung herumlaufen
und sich an den unmöglichsten Stellen zum Schlafen niederlassen.

Als Erstfutter eignet sich gutes Katzenfutter (siehe Kapitel 3). Wenn
die Mutter nicht mehr so viel säugt, sollte man die Kleinen fünfmal am
Tag füttern: abwechselnd Futter und Brei aus Kondensmilch und Hefe-
flocken, versetzt mit Kalzium und Vitaminen.

Zum Impfplan siehe 4.3. Der Zeitpunkt der ersten Entwurmung richtet sich
nach den Lebensumständen der Mutterkatze. Welpen von Freigängerinnen
sollten so früh wie möglich, evtl. schon mit zwei Wochen, erstmals
entwurmt werden, alle anderen kurz vor den ersten Impfungen.

Wenn die Kleinen abgegeben werden sollen, sieht man sich rechtzeitig (d.
h. sobald sie geboren sind) nach geeigneten Plätzen um. Ihre neuen
Halter dürfen sie zwar besuchen, aber erst mitnehmen, wenn sie zwölf
Wochen alt sind. Dass nur der beste Platz mit den nettesten Menschen gut
genug ist, versteht sich von selbst. Auch bei Hauskätzchen sollte man
sich zumindest die Impfkosten ersetzen lassen. Dieser Beitrag ist für
gute künftige Katzeneltern sicher selbstverständlich.


5.6     Mutterloses Junges - was nun?

Kommt man in die Verlegenheit, ein mutterloses Kätzchen aufziehen zu
wollen oder müssen, gibt es einige Dinge, die unbedingt zu beachten
sind. Grundsätzlich allerdings unterscheidet sich die Versorgung eines
Katzenbabys nicht sehr von der eines menschlichen Kindes.

Als obersten Grundsatz (wie immer bei der Tierhaltung) sollte man wohl
nehmen, dass der TA einer deiner besten Freunde ist! Mit dem Kätzchen
sollte man sich also schnellstmöglich zu ihm begeben. Erstmal muss das
Kleine gründlich untersucht werden und dann mit Sicherheit eine
Behandlung gegen Parasiten - innere wie äußere - bekommen. Auch eine
Unterstützung des Immunsystems ist in vielen Fällen anzuraten
(Baypamun).

Hat man das solcherart grundversorgte Kätzchen dann zu Hause, braucht es
viel Wärme. Eine schlichte Wärmflasche ist nicht so gut, weil die Wärme
nicht gleichbleibend ist und relativ schnell nachlässt. Am besten hat
sich eine so genannte "Ferkellampe" bewährt; das ist eine große
Rotlichtlampe, die man für wenig Geld z. B. im landwirtschaftlichen
Handel bekommt. Diese Lampen können, im Gegensatz zu "normalen" kleinen
Rotlichtlampen, auch im Dauereinsatz sein, ohne dass sie schmelzen. Die
Ferkellampe wird mit ihrer Kette etwa 60 Zentimeter über dem Kätzchen
aufgehängt (Temperatur im Auge behalten!) und spendet tage- oder auch
wochenlang gleichbleibende Wärme. Wenn das Kleine ein bisschen größer
ist und nicht mehr ganz so viel Wärme benötigt, sollte es allerdings
eine Ausweichmöglichkeit haben und sich auch außerhalb des unmittelbaren
Strahlbereichs der Lampe hinlegen können. (Übrigens sind diese
Ferkellampen auch bei erwachsenen kranken oder angeschlagenen Tieren
sehr hilfreich!)

Als Aufenthaltsort für das Kätzchen haben sich z. B. große
Kaninchenkäfige bewährt. Dort ist es sicher untergebracht, kann am Leben
der Familie teilnehmen und hat genügend Platz, sich ein wenig zu
bewegen.  Auch ein Mini-Katzenklo und später Futter- und
Wasserschüsselchen finden darin Platz.

Je nachdem, wie alt das Kätzchen ist, benötigt es etwa alle zwei Stunden
Milch. Am besten besorgt man sich spezielles Katzenaufzuchtmilchpulver
beim TA. Es wird für jede Fütterung frisch mit warmem Wasser angerührt.
Wie bei menschlichen Babys ist die richtige Temperatur sehr wichtig!
Sehr kleine Katzenwelpen muss man vielleicht erst mit einer kleinen
Einwegspritze (ohne Kanüle) füttern, ihnen jeweils ganz wenige Tröpfchen
vorsichtig ins Mäulchen träufeln, bis pro Mahlzeit etwa 5-10 ml
getrunken wurden. Etwas größere Babys kommen meist mit speziellen
Aufzuchtfläschchen (aus dem Tierbedarfshandel) prima zurecht.  Vielfach
werden auch einfach die kleinen Milchfläschchen benutzt, in denen
Liebesperlen angeboten werden. Bei beiden Flaschenarten muss man auf
eine angemessene Größe des Schnullerloches achten. Wenn es zu groß ist,
verschlucken sich die Kleinen leicht. Man muss natürlich peinlich auf
Hygiene achten, immer sauber ausgewaschene Flaschen und Schnuller sind
sehr wichtig!

Nach der Mahlzeit gilt es, eine weitere, wichtige Aufgabe der Katzenmama
zu übernehmen: Die Verdauung des Kätzchens anregen! Dazu muss das
Bäuchlein sanft massiert werden, mit kleinen, streichelnden Bewe-
gungen, immer nach unten, dem Schwänzchen zu. Nimmt man dazu in warmem
Wasser ausgedrückte Wattebäusche, kann man damit gleich prima den
abgegebenen Urin und Kot aufnehmen und das Hinterteilchen schön
abwaschen. Das Kleine bitte danach gleich wieder trocknen, sonst
entzieht die Verdunstungskälte zu viel Körperwärme.

Im Alter von etwa drei Wochen ist das Katzenkind dann so weit, langsam
mit festerer Nahrung bekannt gemacht zu werden. Eine gute Methode
besteht darin, dem Kleinen erstmal seine gewohnte Milch auf einer
Untertasse anzubieten. Es wird zunächst hineintapsen, schnuppern und gar
nicht wissen, was es damit anstellen soll. Wenn man immer wieder seine
Fingerspitze in die Milch taucht und dann zum Ablecken/Absaugen
anbietet, wird das Tierchen irgendwann begreifen. Aber bitte nicht von
einem Moment zum anderen erwarten, dass das Katzenkind "umsteigt". Es
wird sicherlich ein paar Tage dauern, bis es die Fläschchen gar nicht
mehr braucht!

Hat das Kleine begriffen, worum es geht, kann man anfangen, ganz langsam
vermustes Katzenkinder-Dosenfutter unter die Milch zu mischen und den
Anteil allmählich zu steigern. Manche Tierchen lernen das sehr schnell
und mögen dann auch bald kein Fläschchen mehr. Manche tun sich schwer
damit. Evtl. muss man tricksen, indem man dem Katzenkind beispielsweise
winzige Bröckchen des Dosenfutters in die Mundwinkel schmiert und darauf
wartet, dass es beim Putzen auf den Geschmack kommt. Ein wichtiges, auch
in dieser Phase immer wieder benötigtes Utensil ist ein weiches
Handtuch. Bei kleinen Kätzchen muss man eigentlich ständig irgendwas
abwischen und säubern.

Die Erziehung zur Sauberkeit läuft fast von allein. Bis zum Alter von
etwa drei Wochen muss man mittels Wattebäuschen und ständigem Wechseln
der Unterlagen nachhelfen, aber dann geht es gewöhnlich ganz schnell,
dass das Kleine selbstständig das Katzenklo aufsucht: Sowie es mobil
genug auf den eigenen Beinchen ist, muss man es ihm eigentlich nur ab
und zu zeigen.

Wenn man auf seinen gesunden Menschenverstand hört, das Kleine jede
Woche dem TA vorstellt und nicht erwartet, dass immer alles nach (Zeit-)
Plan geht, ist die Katzenaufzucht eine lohnende und schöne Sache.


5.7     Bekommen kastrierte Kater dickere Köpfe?

Nein. Das ist Unsinn.


5.8     Meine Katze ist trotz Kastration rollig

Es ist zwar selten, kann aber leider passieren. Wenn neben den
Eierstöcken noch versprengtes Eierstockgewebe vorhanden ist, werden
weiterhin Hormone produziert, die die Katze rollig werden lassen. Eine
erneute Operation ist aus den unter 5.3 genannten Gründen angebracht.
Unter Umständen nimmt der TA auch die Gebärmutter heraus.


5.9     Kann ich nicht die Pille geben?

Die Pille ist recht umstritten. Für einen kurzen begrenzten Zeitraum ist
es sicher kein Problem. Aber zum einen wurde bei manchen Katzen
festgestellt, dass die Pille mit der Zeit keine Wirksamkeit mehr zeigt.
Und zum anderen können sich bei permanenter Pillengabe hormonabhängige
Krebserkrankungen oder Gebärmuttervereiterungen entwickeln. Daher sollte
man eine Katze besser kastrieren lassen.


6 Verhalten


6.1     Meine Katze pinkelt nicht ins Klo, was soll ich tun?

Wenn eine Katze plötzlich unsauber wird, sollte man zu Ergründung
folgenden Fragenkatalog beantworten:


· Seit wann tritt das Problem auf? Um den Grund eines möglichen
  Protestpinkeln herauszufinden, muss man einfach so genau wie möglich
  die Katze beobachten.

· Besuch beim TA. Es könnte z. B. eine Blasenentzündung vorliegen, die
  Katze gibt dem Klo die Schuld an den Schmerzen beim Wasserlassen und
  hofft, es sei anderswo angenehmer.

· Ist die Katze kastriert? Wird die katze geschlechtsreif kann es zum
  Markieren des Reviers kommen.  Nach der Kastration sollte dieses
  Problem behoben sein, nur in seltenen Fällen wird trotzdem weiter
  markiert.  Dannl muss man wohl damit leben.

· War die Katze vorher Freigänger? Oftmals zeigt eine Katze ihren Unmut
  über gestrichenen Freigang mit Protestpinkeln an. Abhilfe kann hier
  fast nur durch erneuten Freigang geleistet werden. Es ist mir aber
  auch ein Fall bekannt, wo das Füllen des Katzenklos mit ganz profanem
  Kies das Problem gelöst hat.

· Veränderungen im Wohnbereich Katzen sind Gewohnheitstiere, und oftmals
  hassen sie nichts mehr als Veränderungen in ihrem Revier. Darunter
  können fallen:

        ­    Umzug in eine neue Wohnung

        ­    Kauf neuer Möbel

        ­    Umstellen der Möbel

        ­    Umstellen der Katzenmöbel

        ­    neue(r) Lebensgefährte/-in

        ­    neues Katzenklo

        ­    anderer Aufstellort desselben

        ­    Umstellung der Katzenstreu

· Ist ein neuer Spielkamerad eingezogen? Oftmals zeigt eine Katze
  Abneigung oder Eifersucht gegen einen neuen Kumpel durch
  Protestpinkeln an. Da hilft eigentlich nur: Augen zu und durch. Wenn
  es gar nicht geht, muss ein neuer Platz für den Kumpel gefunden
  werden.

· Ist das Katzenklo der Katze sauber genug? Als Abhilfe könnten wirken:

        ­    Reinigung des Katzenklos mehrmals täglich

        ­    Aufstellen eines weiteren Klos

        ­    Verschiedene Streus ausprobieren

· Ist das Katzenklo zu sauber? Dagegen hilft Auswaschen nur mit heißem
  Wasser und evtl. wenig Neutralseife. Keine scharfen Putz- oder
  Desinfektionsmittel verwenden, die die Katzennase beleidigen.


6.2      Die Katze ist aggressiv

Eine Katze kann auf die unter 6.1 genannten Punkte auch mit
Aggressivität reagieren. Auch hier gilt: So genau wie möglich
beobachten.

Es könnte natürlich auch sein, dass sie aus Angst aggressiv reagiert.
Dann hilft Geduld, Geduld und noch mal Geduld. Ist die Katze neu
eingezogen, muss sie sich natürlich erst an die neue Umgebung, die dort
lebenden Tiere und Menschen gewöhnen. Am besten lässt man der Katze
erstmal ihre Ruhe. Empfehlung: In gewissen Abstand hinsetzen, die
Blickrichtung nicht direkt zur Katze, und mit ruhiger, leiser Stimme
irgendwelche Geschichten erzählen, aus einem Buch oder der Zeitung
vorlesen. Sobald sich die Katze akklimatisiert hat, siegt i. d. R. ihre
Neugier.

Weniger Aggressivität denn kindliche Verspieltheit sind die Kampfspiele
von jungen Katzen. Auch wenn sie dabei die Hände ihrer Menschen
anfallen, deren Beine zerkratzen oder ihnen nachts in die Zehen beißen,
das ist nicht bös gemeint, sondern für ihre Entwicklungsphase normales
Spielverhalten. Abhilfe schafft hier am ehesten ein kätzischer
Spielkamerad - dann wird mit dem gekämpft. Oder feste Zeiten und Ge-
wohnheiten für Kampfspiele, zu denen der menschliche Spielkamerad sich
mit dicken Lederhandschuhen bewaffnet, die nackten Hände mit einem
Handtuch umwickelt oder sie in einer Plüsch-Handpuppe versteckt.  Jeder
(!) Versuch, die nackte Haut zu attackieren, sollte sofort gestoppt
werden: still halten, laut Neinßagen, laut jammern, bis das Tierchen los
lässt, und das Spiel umgehend beenden. Notfalls zurückbeißen ein
leichtes (!) Zwacken ins Ohr kann wahre Wunder wirken.


6.3      Meine Katze kratzt an Tapeten

Das Kratzen an Tapeten und/oder Möbelstücken kann u. U. daran liegen,

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