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<2004-04-14> Allgemeine Musiknewsgruppen-FAQ |
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Anfragen sind allerdings Seiten wie http://www.cdcovercentral.com/,
http://www.cd-cover.com/, http://www.darktown.com/ oder
http://www.cdcovers.cc/. Mit http://www.mega-search.net/ gibt es
sogar eine passende Suchmaschine.
Zu beachten ist hierbei natürlich, daß Covers und Booklets als Teil
des Artworks ebenso urheberrechtlich geschützt sind, wie die Musik
selber. Aus diesem Grund geht die Musikindustrie in letzter Zeit auch
vermehrt gegen die erwähnten Seiten vor. Einige dieser Archive sind
bereits aufgrund massiven Drucks vom Netz genommen worden (vgl.
http://www.heise.de/newsticker/data/anw-28.11.02-004/).
3.4.9 Wie finde ich Konzerttermine heraus?
Häufig tauchen Anfragen auf, zu welchen Terminen bestimmte Künstler
in Deutschland auftreten. Nach dem der ehemals verläßliche Partner
http://www.tamito.com/ seit Ewigkeiten sein Angebot überarbeitet,
sind nun auf anderen Seiten vielversprechendere Informationen zu
Unter http://www.eventim.de/, http://www.kartenhaus.de/ und
http://www.getgo.de/ finden. Auch auf den sehr hilfreichen Seiten
http://www.liveinconcert.de/, http://www.musix.de/konzerte/,
http://www.laut.de/lauthals/, http://www.tickets-per-post.de/ sowie
http://www.mano.de/tourcldr/ sind jede Menge Konzerttermine und
andere Veranstaltungshinweise zu finden (vgl. Abschnitt 3.5.3).
Wer weltweit nach aktuellen Terminen zu kulturellen, aber auch zu
sportlichen Veranstaltungen suchen will, ist mit der Seite
http://www.event-search.com/ gut bedient.
Was Festivaltermine angeht, die besonders im Sommer von Interesse
sind, bieten http://www.openair.de/, http://www.festivalguide.de/ und
http://www.festivalplaner.de/ sowie dem auf freie Festivals nach dem
Motto "Umsonst & draußen" zielenden http://www.free-festivals.de/
umfassende Informationen im Netz. Eher auf derlei Veranstaltungen in
Benelux ausgerichtet ist http://www.siliconimage.be/festivalgids/.
Auf den mit Hilfe von Abschnitt 3.4.2 gefundenen Internetseiten
zu einzelnen Künstlern stehen die Chancen, deren aktuellen
Konzerttermine herauszufinden, natürlich auch recht gut.
Wo man Karten für die so gefundenen Konzerte findet, erklärt
Abschnitt 3.5.3.
3.4.10 Wo finde ich aktuelle bzw. vergangene Charts?
Die Zeitschrift "Der Musikmarkt", http://www.musikmarkt.de/, bietet
unter http://www.musikmarkt.de/content/charts/history.php3 ein Archiv
mit älteren deutschen Charts an. Diejeweils aktuelle Hitparade ist
dort jedoch nur Abonnenten der Zeitschrift zugänglich.
Dennoch gibt es andere Möglichkeiten, an die aktuellen Charts zu
kommen. Unter http://www.musicline.de/ sind nicht nur die aktuellen,
sondern auch vergangene Charts zu finden. Debei bietet diese Seite
neben den Single-Charts (http://www.musicline.de/de/charts/Single)
und den LP-Charts (http://www.musicline.de/de/charts/Longplay) auch
die Compilation-Charts (http://www.musicline.de/de/charts/Compilation)
an.
Zudem gibt es bei http://www.public-propaganda.de/charts/default.html
ein paar alternative Hitparaden wie die Deutschen Alternative Charts
(DAC) oder die Deutschen Dance Charts (DDC). Unter der Adresse
http://www.chart-radio.de/ hält Chart-Radio mehrere von Media Control
(http://www.media-control.de/) gesammelte Charts sogar inklusive der
jeweiligen Tonbeispiele bereit, wenn auch neuerdings mit einigen
Einschränkungen.
Ein Archiv älterer Hitparaden mit Links auf andere Hitparaden findet
man unter http://ki.informatik.uni-wuerzburg.de/~topsi/deutop20.html.
Dort werden die Charts auch ausgewertet, um mehrere Jahrzehnte
zusammenfassende Hitparaden zu ermöglichen. Ähnliche Zusammenfassungen
auch der Charts aus den USA und dem Vereinigten Königreich befinden
sich unter http://home.nexgo.de/traumpaar99/charts.html.
http://www.hit1.de/ dient zum einen mit Links auf viele aktuelle
Charts, wozu einige Exoten wie die Internet Music Charts, die
mp3 Top 100 oder die Deutschen Schlager Charts zählen, aber auch
Verweise auf diverse ausländische Charts (Belgien, Dänemark, Italien
und gar Japan). Dazu gibt es noch einige Chart-Archive und natürlich
auch die jeweils aktuellen Charts.
Weiterere Archive haben http://www.funrecords.de/charts.htm und
http://www.charthistory.de/ zu bieten. Wer einfach nur wissen will,
welche Lieder in Deutschland wann und wie lange Nummer Eins der
Hitparade waren, ist mit http://www.musikbranchenbuch.de/hits.htm gut
beraten.
Die aktuellen Charts von vielen europäischen und außereruopäischen
Ländern können sind z.B. unter http://www.getworldcharts.co.uk/ oder
http://www.lanet.lv/misc/charts/ zu finden. Zu guter Letzt hat
http://dir.yahoo.com/Entertainment/Music/Charts/ noch weitere Links
im Angebot.
Zu guter Letzt noch ein Verweis auf eine unterhaltsame Linksammlung:
Unter http://www.ronsens.de/links/musiklisten.html findet man Links
auf Listen wie "The 50 uncoolest records of all time", "The
canonical guide to weird band names" oder "One hundred albums you
should remove from your collection immediately". Viel Spaß!
3.4.11 Wie heißt der versteckte Song auf meiner CD?
Die erste Anlaufstelle, um Informationen über solche "hidden tracks"
zu bekommen, ist http://www.mwmw.com/pathetic/hidden.html. Dieses
Archiv gibt eine kurze Beschreibung des Songs, wenn bekannt seinen
Namen und zudem seine Position auf dem jeweiligen Album an. Es gibt
nämlich neben den Stücken, die an das jeweils letzte Lied angehängt
sind, auch Songs, die vor dem eigentlichen ersten Stück liegen (d.h.
man muß die CD zurückspulen, um dieses Stück hören zu können, da das
Album mit dem eigentlichen ersten Stück anfängt).
Da aber dieses Archiv zwar das umfassendste dieser Art, nicht aber
das fixeste ist, hilft es wahrscheinlich oft auch weiter, auf den
gängigen Fanseiten (siehe Abschnitt 3.4.2) nach derlei Stücken zu
suchen.
Über http://www.eliteentertainment.net/hiddensongs/ und
http://www.angelfire.com/ca/pugaroo/ht.html sind weitere Funstellen
zu erreichen, während sich http://www.jansson.de/hidden/ vornehmlich
einer Sonderform der "hidden tracks", den Null-Tracks, widmet. Diese
Stücke sind nach hinter dem regulären Ende der CD zu finden, sondern
vor dem ersten Stück. Sie befinden sich im Index 0 des ersten Tracks
und sind anzusteuern, indem man die CD einige Minuten zurückspult.
3.4.12 Gibt es eine Auflistung aller Coverversionen?
Nein. Unter http://www.coverinfo.de/ wirst Du aber ein regelmäßig
aktualisiertes Archiv finden, in dem jede Menge solcher
Coverversionen aufgeführt werden. Die Liste steht dort auch zum
Download bereit. Aus dem englischsprachigen Raum gibt es ein sogar
noch ambitionierteres Projekt: Das The Covers Projekt versucht unter
http://www.coversproject.com/ eine Auflistung von aktiven und
passiven Coverversionen von Künstlern inklusive Querverweisen
aufzubauen.
Zudem bietet der Bayerische Rundfunk den Service HitCycling an. Hier
werden regelmäßig aktuelle Charthits als Coverversionen entlarvt. Das
HitCycling-Archiv ist natürlich längst nicht so umfangreich, aber
http://www.br-online.de/bayern3/musik/hitcycling/archiv.html ist
dennoch immer einen Blick wert, gerade, wenn es um aktuelle Fälle von
"déjà entendu" geht.
Weitere Auflistungen von Coverversionen sind unter den Adresse
http://www.coverversion.de/Links.htm zu finden.
3.4.13 Wie unterscheide ich Musikrichtungen?
Nie gab es so viel Musik und besonders so viel unterschiedliche
Musik wie heute. Stile kommen und gehen, zerfasern, überkreuzen sich
und bekommen Namen, die mal mehr und mal weniger passend erscheinen.
Wer sich über diverse Versuche, Musik in gerne auch mal klemmende
Schubladen einzuordnen, informieren will, hat einige interessante
Anlaufstellen:
- http://www.musicline.de/de/genre/lexikon
- http://www.laut.de/lautwerk/
- http://www.audiogalaxy.com/list/glossary.php
- http://musicmoz.org/Styles/
Auch bei All Music Guide, http://www.allmusic.com/, findet man einige
Versuche von Stilbeschreibungen, die allerdings etwas versteckt sind.
Unter http://www.complex-range.de/mfaq/metal2.htm werden einige
Genres speziell aus dem Metal-Sektor aufgelistet und unterschieden.
Ein generelles Statement, welches die eigentliche Unmöglichkeit einer
objektiven Unterteilung von Musik in Stilrichtungen beschreibt, ist
unter http://kyrah.net/mugrat/ zu finden.
3.4.14 Wie finde ich vergleichbare Künstler/Bands?
Wer sich für einen Musiker oder eine Band begeistern kann, findet oft
auch Gefallen an ähnlicher Musik. Dabei stellt sich aber immer wieder
die Frage, wie man an die Namen von solchen Acts kommt, die
vergleichbare Musik zum eigenen Lieblingskünstler machen. Um solche
herauszufinden gibt es mehrere Ansätze:
- Die interaktive Intelligenz Gnod versucht mit Hilfe von
Benutzereingaben herauszufinden, welche Vorlieben die Besucher
haben. Unter http://www.gnoosic.com/ braucht man lediglich die
Namen dreier persönlich bevorzugter Künstler anzugeben, um Gnod
weitere Namen, die man möglicherweise ebenfalls mögen könnte,
vorschlagen zu lassen.
Zwar wirken diese Vorschläge gerne auch mal etwas arg kreativ oder
weithergeholt, aber dies läßt sich auch den immer noch lückenhaften
Datenbestand zurückführen. Je mehr Nutzer Gnod ihre Empfehlungen
hinterlassen, desto präziser dürften seine Empfehlungen werden.
Zusätzlich bietet Gnod an, sich eine Statistik zu den jeweiligen
Künstler anzeigen zu lassen, anhand derer man ungefähr ablesen
kann, als wie nah oder weit von diesem entfernt die vorgeschlagenen
Acts von den Besuchern bislang eingestuft wurden.
- Die Suchmaschine Echocloud, http://www.echocloud.com/, benutzt
einen Crawler, der populäre Filesharing-Netzwerke absucht, um
möglicherweise ähnliche Künstler empfehlen zu können. Dabei nimmt
Echocloud an, daß Namen von Künstlern, die neben dem Namen des
gesuchten Acts in einer File-Liste häufig vorkommen, auf eine
gewisse Ähnlichkeit dieser Musiker hindeuten, und empfiehlt die so
ermittelten Namen. Die Suchmaske von Echocloud ist unter
http://www.echocloud.com/index.php?&option=asearch zu erreichen,
während http://www.echocloud.com/index.php?option=faq&Itemid=5&topid=0
als Startpunkt zu einer FAQ dient, die einige Hintergründe
erläutert.
- Der All Music Guide, http://www.allmusic.com/, bietet ein ziemlich
umfangreiches, wenn auch vornehmlich auf den angloamerikanischen
Raum zentriertes Archiv von Abertausenden von Musikern. Zu jedem
Eintrag gibt es in dieser Datenbank unter dem Stichwort "Related
artists" eine Liste von vermeintlich ähnlichen Künstlern, deren
Einträge man sich auf Wunsch ebenfalls anzeigen lassen kann, um
sich über deren Schaffen zu informieren.
- Das Musik-Webzine Plattentests Online, http://www.plattentests.de/,
bietet den Service der Referenzen-Suche an. Hierbei werden die im
Archiv für jede Rezension vorliegenden Referenzen eines Albums (vgl.
http://www.plattentests/faq.php3#Referenzen) duchsucht.
Natürlich bieten solche Recherchemöglichkeiten immer nur Vorschläge
an. Ob man die vermuteten Ähnlichkeiten nachvollziehen kann und/oder
die genannten Alternativen mag, wird man letztlich nur mit den
eigenen Ohren beurteilen können. Manches mag zutreffen, anderen mag
meilenweit daneben gehen. Als Ideengeber sollten diese Angebote aber
allemal weiterhelfen.
3.4.15 Wann und wo laufen interessante Musiksendungen im TV?
Nicht nur MTVIVA haben interessante Sendungen mit und über Musik zu
bieten, sondern auch andere Sender. Dort führt allerdings die
musikalische Sparte oftmals ein Nischendasein, was dazu führt, daß
mancher Perle im Durcheinander untergeht. Dank einer auch regelmäßig
in den Newsgroups de.rec.tv.misc, de.rec.musik.rock+pop und
de.rec.musik.misc zu findenden Aufstellung, welche unter der Adresse
http://www.kleine-prinzen.de/tv-tips.html#Musik auch im WWW bereit
steht, kann dies nun anders werden.
3.4.16 Wie lautet der längste Song- bzw. Albumtitel?
Diese sehr beliebte Frage muß wohl mittlerweile wie folgt beantwortet
werden:
Der längste Songtitel lautet "Long live British democracy which
flourishes and is constantly perfected under the immaculate guidance
of the great, honorable, generous and correct Margaret Hilda Thatcher.
She is the blue sky in the hearts of all nations. Our people pay
homage and bow in deep respect and gratitude to her. The milk of
human kindness." und stammt von der britischen Band Test Dept. Der
Titel ist 53 Wörter und 267 Zeichen lang (inkl. Leerzeichen sind es
319 Buchstaben). Unter http://www.esophagus.com/test-dept/discog.html
ist übrigens die Discographie der Band zu finden.
Der längste Albumtitel stammt von Fiona Apple, die ein Gedicht zum
Titel ihres zweiten Albums machte. Der Titel lautet "When the pawn
hits the conflicts he thinks like a king what he knows throws the
blows when he goes to the fight and he'll win the whole thing 'fore
he enters the ring there's no body to batter when your mind is your
might so when you go solo, you hold your own hand and remember that
depth is the greatest of heights and if you know where you stand,
then you know where to land and if you fall it won't matter, cuz
you'll know that you're right." Das sind 90 Wörter und 356 Zeichen
(inkl. Leerzeichen sind es sogar 445 Buchstaben). Eine Discographie
von Apple ist unter http://www.mvdbase.com/artists/A/fappl.htm zu
finden.
3.5 Einkaufen
3.5.1 Wo kann ich CDs online kaufen?
Für die Online-Bestellung von CDs gibt es mehrere Anlaufstellen,
von denen die unteren nur eine Auswahl darstellen sollen:
- http://www.amazon.de/music,
- http://www.primus-media.de/,
- http://www.adorishop.de/,
- http://www.jpc.de/,
- http://www.alphamusic.de/,
- http://www.cybercd.de/,
- http://www.rec-order.de/,
- http://www.frontstage.com/ und
- http://www.cdnow.com/.
Für die Suche nach älteren CDs sind neben dem Second-Hand-Laden
Deines Vertrauens in erster Linie http://www.totalrecall.de/,
http://www.platten-galerie.de/, http://www.funrecords.de/ und
http://www.poplife-shop.de/resource/deutsch/indexde.html durchaus
empfehlenswert. Eine weitere Anlaufstelle stellt zudem noch
http://www.zweitausendeins.de/ dar, wo es einen reichhaltigen
Backkatalog gibt.
Außerdem könnten Internetauktionshäuser wie http://www.ebay.de/,
http://www.ricardo.de/, http://www.auktionskiste.de/ oder
http://www.feininger.de/ von Interesse sein. Eine Suchmaschine für
diverse Auktionen ist bei http://www.alleauktionen.de/ zu finden.
Ein Portal zur Abfrage mehrerer Online-Shops steht unter
http://www.music-sites.net/search/cd-search.htm zur Verfügung.
Desweiteren existiert natürlich auch die Newsgroup de.markt.musik
(siehe Abschnitt 3.5.4).
3.5.2 Wo kann ich Vinyl online kaufen?
Unter http://www.global-multimedia.de/damdj/links.html#mailorder sind
einige Shops aufgelistet, die noch das gute, alte Vinyl (auch
aktuelle Platten) vertreiben. Für ältere Scheiben sind folgende
Second-Hand-Mailorders zuständig:
- http://www.vinylnet.de/ und
- http://www.platten-galerie.de/.
Desweiteren existiert natürlich auch hier die Newsgroup
de.markt.musik (siehe Abschnitt 3.5.4).
3.5.3 Wo kann ich online Konzertkarten bestellen?
Mehrere Anlaufstellen gibt es, nachdem man sich z.B. bei den in
Abschnitt 3.4.9 genannten Stellen über Konzerttermine informiert hat,
auch für die Bestellung von Konzertkarten per Internet. Die folgenden
Adressen stellen nur eine kleine Auswahl dar:
- http://www.eintrittskarte.de/,
- http://www.eventim.de/,
- http://www.getgo.de/,
- http://www.kartenhaus.de/,
- http://www.konzert.de,
- http://www.konzertkarten.de/,
- http://www.mano.de/tickets/,
- http://www.ticket-station.de/,
- http://www.tickets-per-post.de/,
- http://www.tickets.de/ und
- http://www.ticketworld.de/.
Sind die Konzerte schon offiziell ausverkauft, gibt es noch zwei
Anlaufstellen: Entweder man nutzt http://www.ticketboerse.com/, wo
man übrigens auch eigene Anfragen schalten kann, oder man versucht
sein Glück bei http://www.getgo.de/, die neben dem regulären Angebot
gelegentlich auch für solche bereits mit dem Vermerk "Sold out"
versehene Verantstaltungen noch Tickets verkaufen.
Auch hier steht natürlich die Newsgroup de.markt.musik (siehe
Abschnitt 3.5.4) bereit.
3.5.4 Gibt es eine Art Musik-Flohmarkt im Usenet?
Ja. Manch einer sucht man einer bestimmten CD oder will sein altes
Instrument verkaufen. Andere interessieren sich für alle möglichen
Ausgaben einer limitierten Vinyl-Langspielplatte oder wollen ihren
Plattenspieler loswerden.
Diese Kleinanzeigen sollten _ausschliesslich_ in der einzigen dafür
vorgesehenen Newsgroup, nämlich de.markt.musik, gepostet werden. Ein
zusätzliches Posting bzw. ein Crossposting in weitere Newsgroups ist
unnötig und störend.
Recht unfreundlich reagieren manche auf das bloße Abkippen von URLs
mit den zu verkaufenden Gegenständen. Als in diesem Zusammenhang
besonders unbeliebt haben sich Verweise auf Auktionen erwiesen.
3.5.5. Wo finde ich T-Shirts und anderen musikbezogenen Merchandise?
Es gibt unzählige Stellen, über die man die üblichen Merchandise-
Produkte wie T-Shirts, Poster und anderen Kram ordern kann. Hier
gibt es eine Auswahl:
- http://www.closeup.de/,
- http://www.emp.de/,
- http://www.flight13.com/,
- http://www.lostandfound.de/,
- http://www.musicaliens.de/index.php?m=shop&s=fanartikel,
- http://www.napo.de/,
- http://www.posternow.com/ und
- http://www.trashmark.de/shop/.
Bei http://www.metalmerchant.com/index.html gibt es die volle Ladung
metallischen Merchandises. Unter http://www.in-novative.com/ssshop
hingegen trägt man vornehmlich schwarz. Unter http://www.titus.de/
gibt's Stoff für die netten Menschen auf dem Rollbrett, und bei
http://www.nix-gut.de/ finden die Leute, die ihren Iro nicht wegen
David Beckham tragen, passenden Stoff.
Viele amerikanische Online-Shops wie z.B. http://www.t-shirts.com/,
http://www.tees.com/, http://www.kungfunation.com/ oder auch
http://www.onhollywood.com/ liefern ihre Produkte auch nach Europa.
Die Möglichkeit, den Druck von T-Shirts mit eigenen Motiven im
größeren Maßstab in Auftrag zu geben, bieten sowohl
http://www.trueimage.de/ als auch http://www.multicolorshirt.de/ an.
Den kleinen Bedarf sollte hingegen http://www.shirtcity.de/ abdecken.
3.5.6 Wo kann ich im Internet CD-Preise vergleichen?
Mit Hilfe von http://www.preistester.de/katmusik.shtml,
http://www.getprice.de/cd/ und http://media.dealtime.de/music.html
sollte es problemlos möglich sein, einen Überblick über die aktuelle
Preislage von CDs bei diversen großen und kleinen Onlinehändlern zu
erhalten.
3.5.7 Was bedeuten die Abkürzungen bei Verkaufsangeboten?
Wer schon einmal versucht hat, gebrauchte Schallplatten zu erwerben,
wird sich möglicherweise gewundert haben, was die merkwürdigen
Bezeichnungen und Abkürzungen zu bedeuten haben, mit denen solche
Angebote ausgezeichnet werden. Die grundlegenden Bedeutungen sind,
wie http://www.service-bremen.com/vinyl/hinweise.html und
http://www.mazarine.de/themen/zeichen.htm erklären, recht schnell
entschlüsselt:
M = Mint.
Die Platte bzw. das Cover sind in neuwertigem Zustand. Es sind
keine Fremdgeräusche (Knistern, Knacken etc.) vorhanden.
M- = Mint minus.
Die Platte ist mehrfach gespielt. Das Cover weist minimale
Beschädigungen auf.
VG+ = Very good plus.
Die Platte ist kaum gespielt bzw. das Cover ist leicht benutzt.
VG = Very good.
Die Platte weist leichte Fremdgeräusche auf. Haarkratzer sind
vorhanden, jedoch kaum hörbar. Das Cover weist geringe
Abnutzungserscheinungen auf.
VG- = Very good minus.
Die Platte weist stärkere Beeinträchtigung durch Kratzer und
Fremdgeräusche auf. Das Cover ist erkennbar beschädigt.
G = Good.
Die Platte wurde häufig abgespielt. Unter Umständen ist daher
ein leichtes Grundrauschen zu hören. Das Cover weist starke
Abnutzungserscheinungen auf.
F = Fair.
Die Platte ist durch ständiges Abspielen deutlich abgenutzt.
Für Sammler hat sie dadurch allerdings nur noch geringen Wert.
SS = Still sealed.
Die Platte ist noch originalverpackt und sollte somit noch
neuwertig sein. Allerdings sind durch unsachgemäße Lagerung
durchaus Beeinträchtigungen möglich.
Hierbei gilt, daß bei Mehrfachnennungen zunächst der Zustand des
Vinyls und dann der des Covers genannt wird. Desweiteren gibt es
zusätzlich zu diesen grundlegenden Auszeichnungen noch weitere
Spezifikationen, über die http://www.vinylspecialist.de/informat.htm
und http://www.funwithmusic.de/oldiemarkt/plattensammeln_1.htm
aufklären.
3.5.8 Wann erscheint die von mir gesuchte CD?
Leider gibt es nicht viele umfassende und genreübergreifende
Übersichten über aktuelle Neuerscheinungen im Tonträger-Bereich.
Unter http://www.musicline.de/de/releases/Neuerscheinungen sollte
sich allerdings die aktuelle Phononet-Liste mit allen offiziell
registrierten Neuerscheinungen in Deutschland finden lassen. Unter
http://www.musikexpress.de/specials/voe_woche1.html gibt es ebenfalls
eine solche Übersicht.
3.5.9 Wo finde ich eine Liste kopiergeschützter CDs?
Nachdem seit Anfang Oktober 2001 wieder vermehrt Tonträger mit einem
sogenannten Kopierschutz ausgestattet werden, sammeln verschiedene
Listen betroffene CDs. Unter http://www.fatchucks.com/z3.cd.html,
http://www.cd-register.de/, http://www.kopiergeschuetzte-cds.de/ und
http://uk.eurorights.org/issues/cd/bad/ findet man Auflistungen
solcher Alben und die jeweils verwendeten Schutzmechanismen.
Weitere Hintergründe werden in der FAQ von de.rec.musik.hifi unter
http://www.drmh.de/faq/faq.html#3.2.9 sowie unter
http://www.uni-jena.de/~pfk/mpp/kopierschutz.txt zusammengefaßt.
3.6 Rechtliche Aspekte
3.6.1 Darf ich MP3-Angebote aus dem Internet/dem Usenet nutzen?
Die "Unerlaubte Verwertung urheberrechtlich geschützter Werke" ist
nach § 106 UrhG strafbar. Die aktuelle Rechtssprechung stellt aber
bislang noch nicht klar heraus, ob die rein private Nutzung von
MP3-Dateien in diesem Sinne strafrechtlich relevant ist oder nicht.
Die Rechtslage in diesem Fall ist jedenfalls umstritten: Während die
eine Seite davon ausgeht, daß generell nur die Nutzung von explizit
freigegebenem Material durch § 53 Artikel 1 UrhG privilegiert sei,
stellen andere heraus, daß jegliche private Nutzung, also auch der
Download und sogar die private Weitergabe solcher Dateien nicht
durch das Urheberrecht untersagt sei.
Stelle man MP3-Dateien von eigenen Tonträgern her, sei die Weitergabe
dem Gesetzestext nach ebenfalls rechtens, solange dies nicht
öffentlich (also auch nicht über das Usenet, die eigene Homepage oder
einen Filesharing-Dienst) und nicht zu kommerziellen Zwecken erfolgt.
§ 53 UrhG enthielte eine gesetzliche Lizenz zur privaten Nutzung
fremder Musikwerke, egal in welchem Format oder auf welchem Tonträger
diese verbreitet werden.
Wie gegensätzlich die jeweiligen Rechtsauffassungen sind, läßt sich
feststellen, wenn man die eher restriktive Auslegung unter
http://www.weinknecht.de/mp3.htm#Download mit den eher liberalen
Ausführungen unter http://www.heise.de/ct/00/05/112/default.shtml
vergleicht.
Natürlich ist es bei explizit freigegebenen Angebote, wie diejenigen,
auf die Abschnitt 3.3.1 hinweist, nach beiden Auffassungen erlaubt,
daß diese heruntergeladen, gespeichert und auch weiter vervielfältigt
werden.
Weitere erläuternde Informationen findet man in den Artikeln unter
http://www.zdnet.de/technik/artikel/futur/199811/mp303_00-wc.html,
http://www.zdnet.de/produkte/artikel/prph/199912/mpdrei08_00-wc.html
und http://www.mp3.de/knowhow/faq/show.html?id=4. In der Newsgroup
de.soc.recht.marken+urheber sitzen die Experten für dieses Thema.
3.6.2 Darf ich MP3-Dateien öffentlich anbieten?
Ein klares "Jein". In Deutschland ist es durch das Urheberrecht
untersagt, urheberrechtlich geschütztes Material zu verbreiten. Das
alleinige Recht dazu hat nach § 17 UrhG der Urheber des Musikstückes.
Die unautorisierte Verbreitung (wozu das Angebot solcher MP3-Files
zuzurechnen ist) ist strafbar und kann unangenehme Folgen nach sich
ziehen. Der Text unter http://www.weinknecht.de/mp3.htm#Angebot
bietet weitere Hinweise zur Rechtslage. Der in Abschnitt 3.6.1
erwähnte Schutz durch § 53 Artikel 1 UrhG gilt hier schon deshalb
nicht, weil es sich um ein öffentliches Angebot handelt. Dies gilt
für in Filesharing-Netzen angebotene Dateien übrigens ohne Abstriche
genauso.
Das Setzen von Links auf solche Dateien auf fremden Servern fällt in
eine rechtliche Grauzone. http://www.weinknecht.de/mp3.htm#Links
verdeutlicht diese. Entsprechend sind auch öffentliche Angebote in
Newsgroups zu bewerten, solange es sich um Verweise auf fremde Server
handelt. Auch hier empfiehlt sich eine Nachfragen bei den Experten
aus de.soc.recht.marken+urheber.
Kürzlich wurde ein schwedischer Jugendlicher, der auf seiner Homepage
Links auf MP3-Dateien auf fremden Server gesetzt hatte, in einem
vielbeachteten Prozeß vor Gericht freigesprochen. In Deutschland
sollte man aber nicht auf ein ähnliches Urteil hoffen. Einen
Präzedenzfall in diesem Bereich gibt es hierzulande allerdings bisher
noch nicht. Zusätzliche Informationen bietet der Artikel unter
http://www.zdnet.de/produkte/artikel/prph/199912/mpdrei08_03-wc.html.
Interessierte sollten die unter http://www.freedomforlinks.de/
dokumentierte Entwicklung im Auge behalten.
Sollte man allerdings selber der Urheber des MP3-Files sein, kann
dies nur durch die Einschränkungen des Webspace-Providers unterbunden
werden. Für weitere Nachfragen stehen die Experten der Newsgroups
de.soc.recht.datennetze bzw. de.comm.provider.webspace zur Verfügung.
Die für das direkte Angebot eigener Dateien im Usenet geeigneten
Stellen werden in Abschnitt 3.3.2 genannt. Um auf diese eigene Musik
schließlich aufmerksam zu machen, stehen die in Abschnitt 3.7.1
beschriebenen Möglichkeiten zur Verfügung.
3.6.3 Was ist die GEMA und wie kann ich sie kontaktieren?
Ein weiterer beliebter Themenbereich ist die GEMA (Gesellschaft für
musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte).
Deren Webseite, die unter http://www.gema.de/ liegt, bietet einige
grundlegende Informationen. Ebenso hilfreich ist die Einführung, die
unter http://www.vitaminic.de/help/diritto/siae.shtml liegt.
Die GEMA ist die in Deutschland zuständige Gesellschaft zur Ausübung
der Urheberrechte. Nach § 12 und § 15 UrhG hat allein der Urheber
eines (musikalischen) Werkes das Recht über Erstveröffentlichung und
Vervielfältigung seines Werks zu befinden. Die GEMA nimmt dieses
Recht treuhänderisch für die Komponisten, Textdichter und
Musikverleger wahr. Sollte man fremde Musik aufführen oder sonstwie
nutzen bzw. eigene Musik schützen lassen wollen, ist die GEMA also
der geeignete Ansprechpartner. Einige einführende Ratschläge, wie man
ein eigenes Werk schützen lassen kann, finden sich unter der Adresse
http://www.vitaminic.de/help/diritto/opera.shtml.
Es hat sich übrigens gezeigt, daß die Abwicklung und Beantwortung von
E-Mails dort eher bürokratisch (lies: sehr, sehr langsam) bewältigt
wird. Größere Aussichten auf kompetente Antwort hat man, wenn man
dort selber anruft. Für nähere Auskünfte zum Urheberrechtsbereich
stehen entweder http://www.gema.de/information/index.html oder
direkt die
GEMA, Direktion Industrie
Rosenheimer Straße 11
81667 München
Tel.: 089/48003-00
Fax: 089/48003-300
zur Verfügung.
Adressen der verschiedenen Bezirksdirektionen finden sich unter
http://www.gema.de/wirueberuns/bezirksdirektionen/index.shtml.
Weitere Informationen zur Rechtewahrnehmung der GEMA in Bezug zur
Online-Nutzung finden sich unter http://www.bigbands.de/gema.htm und
http://www.weinknecht.de/gema.htm. Darüberhinaus bietet exemplarisch
http://www.dvdherstellung.com/infomaterial/leistungsschutzrechte.html
einen Überblick über Leistungsschutzrechte.
3.6.4 Soll ich an diesem Wettbewerb teilnehmen, für den im
Usenet/in einer E-Mail geworben wurde?
Nein. In der Regel stammen solche Beiträge von eher als unseriös
einzustufenden Veranstaltern. Oftmals wird eine Startgebühr von den
Teilnehmern verlangt. Dies ist als ein dringendes Warnsignal dafür
anzusehen, von diesem "Wettbewerb", der so eigentlich nur der
Abzocke dienen kann, die Finger zu lassen. Bei seriösen Wettbewerben
kann sich jeder anmelden, _ohne_ einen Pfennig dafür berappen zu
müssen. Man könnte also sagen, daß solche "Wettbewerbe" versuchten
Betrug darstellen. Nochmals: Man sollte auf keinen Fall bei solchen
Veranstaltungen teilnehmen, auch wenn die "Gewinne" auch noch so
verlockend zu sein scheinen.
3.7 Sonstiges
3.7.1 Wie kann ich für meine Musik-Homepage werben?
Viele der in den Musikforen Mitschreibenden betreiben Homepages,
sei es für eigene musikalische Aktivitäten oder als Fanseiten für
bekannte Künstler. Diese Seiten wollen sie nun gerne an die
Öffentlichkeit bringen.
Für solche Werbung für Webseiten wurde eigens die Newsgroup
de.comm.infosystems.www.pages.announce geschaffen. Hier kann jeder
seine eigene Homepage bewerben und sollte dies auch _nur dort_ tun.
Andere Gruppen sind davon, vorbehaltlich eigener Regelungen in den
Newsgroups selber, höflicherweise zu verschonen. Um diese eigenen
Regelungen herauszufinden, sollte man tunlichst entweder die evtl.
existierende FAQ studiert oder die Newsgroup selber eine ganze Weile
mitgelesen haben. Davon, "einfach mal so" eine solche Werbung zu
posten, sei dringend abgeraten.
Es gibt aber die Möglichkeit, in der Signatur auf die eigene Website
oder eigene Auftritte aufmerksam zu machen. Dafür ist es allerdings
nötig, eine regelgerecht abgetrennte Signatur ("-- ") zu verwenden.
Eine einfache Möglichkeit, für eine selbsterstellte Fanseite zu
werben, ist es, diese bei http://www.ubl.com/ anzumelden. Unter dem
Namen Ultimate Band List befindet sich dort ein riesiges Verzeichnis
solcher Fanseiten, in der bestimmt auch die eigene Seite gut
aufgehoben wäre (vgl. Abschnitt 3.4.2). Natürlich steht das ebenfalls
in diesem Abschnitt erwähnte Musikbranchenbuch ebenso hierfür zur
Verfügung. Generell ist ein Suchmaschineneintrag dazu, das gewünschte
Zielpublikum zu erreichen, deutlich geeigneter und somit wesentlich
sinnvoller als ein Werbeposting im Usenet.
Nebenbei gibt es unter http://www.newsgruppen.de/dnweb.html und
http://www.shopsite.com/help/usenet.html zwei erläuternde Texte, die
Informationen über die (durchaus beschränkten) Werbemöglichkeiten im
Usenet bieten.
3.7.2 Wo werbe ich für die Auftritte meiner Band?
Auch für Auftritte der eigenen Band gilt, daß solche Ankündigungen
auf den in Abschnitt 3.6.1 beschriebenen Wegen stattfinden sollten.
Vorbehaltlich eigener Bestimmungen in den speziellen Newsgroups
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