allanswers.org - <2003-03-27> FAQ zu de.rec.sport.budo

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          Abwehrtechniken gegen eine Zahl imaginärer Gegner.

   Kumite
          bezeichnet alle Kampfübungen mit Partner. Zwei Karateka stehen
          sich auf einer Kampffläche gegenüber und versuchen jeweils,
          wertbare Stoß-, Schlag- und Trittechniken anzubringen.

   Kihon
          Der Anfänger in einem Karate-Dojo beginnt zunächst mit der
          Grundschule. Sie umfaßt zahlreiche Abwehren, Faust- und
          Fußstöße, wobei besonderer Wert auf einen korrekten Stand, auf
          Gleichgewicht und Atmung gelegt wird. Die Erlehrnung und
          Verbesserung der Techniken hat erste Priorität, um sie z.B. in
          Kata oder Kumite anzuwenden.

  3.9.1 Woher kommt eigentlich der Name?

   Das System wurde To-Te oder Kara-Te genannt, wobei sowohl ,,To'' als
   auch ,,Kara'' Lesarten für ein Schriftzeichen sind, das die
   chinesische T'ang-Dynastie symbolisiert und auf Okinawa auch für alles
   Chinesische gebraucht wurde. Später (ab 1937) wurde nur dieses Zeichen
   verändert: Man las es immer noch ,,Kara'', es bedeutete jedoch jetzt
   ,,leer''.

   Das Problem ist nur: Okinawa ist nicht Japan und hat seine eigene
   Sprache. Das ,,Te'', das in der alten Bezeichnung verwendet wurde,
   hieß nicht ,,Hand'', es bedeutete (wie übrigens auch im Chinesischen)
   ,,Technik'' oder ,,Kunst''. Also hieß das alte `Karate' ,,China
   Kunst'', der neue Begriff aber ,,leere Hand'', denn ,,Te'' auf
   japanisch heißt nun wirklich Hand!

  3.9.2 Wieviel Katas gibt es eigentlich?

   Schwer zu sagen, Anfang des 19. Jahrunderts gab es auf Okinawa 24
   Kata. Aus deren Abwandlungen und Schlußfolgerungen entwickelten sich
   die meisten heute geübten Varianten der verschiedenen Karatestile.

   Heute gibt es in den verschiedenen Stilen des Karate etwa 60 Kata, die
   alle ihre Wurzeln in oben genannten 24 Kata haben. Durch Veränderung
   innerhalb dieser Kata kommt es aber zu weiteren Verästelungen.

   Auch heutzutage werden Kata im traditionellen Sinn gegründet, z.B. die
   Gankaku-Sho von Hirakazu Kanazawa. D.h. die Anzahl der Kata ändert
   sich, es werden mehr.

   Weiter werden im Rahmen stilfreier Wettkämpfe neue Formen als reine
   Wettkampfformen gegründet, die man aber nicht als Kata im
   traditionellen Sinn bezeichnen kann, weil Sie nur Showzwecken dienen.

   Beispielhaft hierfür sind z.B. die Musik'kata' von Jean Frenette.
   Diese Formen würde ich aber nicht als Kata im klassischen Sinn
   bezeichnen. Davon dürfte es inzwischen hunderte geben - aber mit
   Karate hat das eigentlich wenig bis gar nichts zu tun.

  3.9.3 Gibt es einen, der wirklich alle Katas gut kann?

   Kaum. Die einzelnen (japanischen) Stile haben eine Bandbreite von ca.
   20 Katastämmen.

   Als Bespiel gibt es im Shotokan die folgenden stilspezifischen
   Hauptstämme:
     * Heian 1 - 5
     * Tekki 1 - 3
     * Bassai Dai und Bassai Sho
     * Kanku Dai und Kanku Sho
     * Hangetsu
     * Empi
     * Jitte
     * Jion
     * Gankaku.

   Darüber hinaus wird im Shotokan noch geübt:
     * Taikyoku 1 und 2
     * Sochin
     * Nijushiho
     * Chinte
     * Ji'in
     * Maikyo
     * Wankan
     * Unsu.

   Damit sind wir dann bei 16 Stämmen.

   Hier gibt es sicher etliche Leute, die in der Lage sind die alle von
   den Bewegungsabläufen her können. Es sind aber Zweifel möglich, daß
   man dieses "können" im Sinne von "gemeistert haben" verstehen kann.

3.10 Kendô

  3.10.1 Was versteht man darunter?

   Kendô ist eine ganz klassische Budô-Disziplin und heißt wörtlich
   ,,Schwert-Weg''. Ken ist das japanische Wort für Schwert. Der Begriff
   Dô (jap. Form des chines. ,,Tao'') läßt sich als ,,Lebensweg''
   interpretieren (siehe auch Frage 2
   ) und weist darauf hin, dass es im geduldigen, unermüdlichen Üben
   außer auf körperliche und technische Entwicklung auch auf die
   Vervollkommnung charakterlicher Eigenschaften ankommt. Zielsetzung ist
   es im Kendô, neben Aufmerksamkeit, Ausdauer, Belastbarkeit, Geschick
   auch Entschlusskraft, Konzentration und Reaktionsvermögen, sowie
   Selbstdisziplin, Verantwortung, Teamgeist und vor allem Fairness zu
   fördern.

  3.10.2 Wie entstand es?

   Die japanischen Krieger übten seit Jahrhunderten den Gebrauch des
   Schwertes im Kenjutsu mit vorwiegend technischer Zielsetzung. Nach
   Ende der Muromachi-Zeit (1573) entstanden nach und nach unter
   ethischen, philosophischen und religiösen Einflüssen aus den
   vielfältigen Stilen unzähliger Schulen die einheitlichen Grundlagen
   des Kendô, wie sie noch heute bestehen. Modernes Kendô ist eine sehr
   ,,sportliche'' Kampfkunst, zählt allein in Japan etwa 2 Mio. Aktive,
   fand kurz nach 1945 von dort aus auf der ganzen Welt Verbreitung und
   kam Mitte der 60er Jahre auch nach Deutschland. Es gibt Turniere auf
   regionaler, nationaler und internationaler Ebene bis hin zur
   Weltmeisterschaft. Gefördert und geregelt wird diese Entwicklung vom
   gesamtjapanischen Kendô-Dachverband, der ,,Zen Nippon Kendô Renmei''.

  3.10.3 Worin besteht die Ausrüstung?

   Geübt und gekämpft wird mit dem Shinai (,,Bambus-Schwert''). Dieser im
   Querschnitt runde Fechtstock wurde vor circa 250 Jahren entwickelt,
   besteht aus vier gleich langen Bambusleisten und wird zusammengehalten
   von einer Griffhülle (Tsukagawa), einer Kappe an der Spitze (Sakigawa)
   und einem Bändchen (Nakayui-gawa) - alles jeweils aus Leder - sowie
   einer reißfesten Sehne (Tsuru). Ein rundes Stichblatt (Tsuba) schützt
   die Hand. Die Gesamtlaenge beträgt ca. 115 cm, das Gewicht etwa 500
   Gramm. Damals entstand auch die bis heute kaum veränderte, archaisch
   anmutende Rüstung - aus Maske (Men), Handschuhen (Kote), Brustpanzer
   (Do) und Schurz (Tare) - die den Körper sicher schützt und in die vier
   fast gleichlautenden Trefferzonen (Kopf, Kehle, Handgelenk und Rumpf)
   aufgeteilt ist. Die Kleidung besteht aus einer Jacke (Keiko-gi) und
   einer weiten Hose (Hakama) sowie einem Kopftuch (Tenugui/Hachimaki)
   unter der Maske.

  3.10.4 Wie lauten die Grundregeln?

   Im Turnierkampf (Shiai) begegnen sich zwei Opponenten (Aite) auf einer
   quadratischen Fläche (Shiaijô) von etwa 10 x 10 m im Beisein von drei
   Schiedsrichtern (Shimpan). Das Duell ist in dem Moment entschieden,
   wenn einer der beiden Gegener als erster einen korrekten zweiten
   Punkt, d.h. gültigen Treffer auf einer der erlaubten Partien beim
   anderen erzielen kann (2:0). Es gewinnt auch, wer bei Ende der
   Kampfzeit (von drei oder fünf Minuten) mit nur einem Punkt in Führung
   liegt (1:0). Ebenfalls möglich sind Unentschieden (Hikiwake) (0:0 oder
   1:1). Bei einem Regelverstoß wird dem benachteiligten Kämpfer ein
   halber Punkt gut geschrieben. Ist zur Entscheidung in Finalkämpfen
   eine Verlängerung (Enchô) notwendig, bringt der erste Treffer in der
   Nachrunde den sofortigen Sieg (Shôbu).

   Ein Treffer (Ippon) gilt ausschließlich dann, wenn alle folgenden
   Bedingungen gleichzeitig erfüllt sind:
     * Eins der zulässigen Ziele muss aus idealem Abstand (Ma-ai) in
       exakter Technik (Waza) mit dem vorderen Shinai-Drittel (Mono-uchi)
       getroffen werden.
     * Der Angreifer muss aufrechte Körperhaltung und Gleichgewicht
       wahren und darf nicht selbst vom gegnerischen Shinai getroffen
       werden.
     * Beim Hieb (oder Stich (Tsuki)) ist im gleichen Augenblick mit dem
       vorderen Fuß fest aufzutreten.
     * Entschiedenheit des Angriffs und Kontrolle über den Gegner müssen
       im Kampfschrei (Kiai) zum Ausdruck kommen. Dieser benennt auch das
       Ziel, darf es aber nicht ankündigen.
     * Unmittelbar nach dem Angriff muss der Kämpfer seine Aufmerksamkeit
       (Zanshin) und damit die Kontrolle aufrecht erhalten.

  3.10.5 Was ist noch zum Kendô zu sagen?

   Kata gibt es ebenfalls im Kendô. Sie wird zu zweit ohne Rüstung mit
   Holzschwertern (Bokutô/Bokken) geübt. Die standardmaessige japanische
   Kendô Kata umfasst sieben Langschwert- und drei Kurzschwert-Formen.

   Das Graduierungssystem reicht vom 6. Kyû bis zum 10. Dan. Gürtel (und
   Farben) gibt es jedoch nicht. Dachverband und offizielle
   Prüfungsinstanz in Deutschland ist der Deutsche Kendobund e.V. (DKenB)
   mit Sitz in Berlin (Mitglied der International Kendo Federation IKF
   und der European Kendo Federation EKF) - http://www.dkenb.de/.
   Unterhalb gibt es regionale Verbände auf Landesebene, in denen
   zahlreiche Vereine organisiert sind. Abgesehen davon bestehen einzelne
   nicht organisierte Vereine oder Schulen, die Kendô z.T. ohne
   sportbetonte Zielsetzung betreiben.

   Kendô ist in Ausrüstung und Stil stark verwandt (nahezu gleich) mit
   dem koreanischen Kumdô, das sich aber auf eigene Traditionen beruft.
   In ideeller Hinsicht besteht bei allen formalen Unterschieden eine
   enge Beziehung zwischen Kendô und Iaidô.

3.11 Kobudo

   Kobudo ist eine alte Kampfkunst aus Okinawa, in ihr wird der Umgang
   mit den Bauernwaffen Bo (Langstock), Hanbo, Kama (Reissicheln), Tonfa
   (heute findet es als MES bei der Polizei Einsatz) und Sai (Stahlgabeln
   oder Schwertbrecher genannt) unterrichtet. Weiter Infos gibt es auf
   der Kobudo Homepage unter http://www.kobudo.de/.

3.12 Kwon Tae Jitsu

   Das ist eine Kampfsportart, die von Winfried Anders - 6. Dan TKD und
   6. Dan Jiu Jitsu - vor nicht allzu langer Zeit entwickelt wurde. Er
   versucht Elemente aus beiden zu einer perfekten
   Selbstverteidigungskampfsportart zusammenzufügen (wie viele andere
   auch).

3.13 Pencak Silat

   Pencak Silat ist eine Kampfkunst, die aus Indonesien stammt.

   Das Word ,,PENCAK'' kommt aus Java und bezieht sich auf Kampfkünste
   aus dieser Region. ,,PENCA'' ohne k ist die Sunda Schreibweise.
   ,,PENCAK'' mit k ist eine Vokabel aus Bahasa Indonesia, der
   Nationalsprache. Dieser Begriff veranschaulicht die Bewegung oder
   Schönheit der Kampfkunst.

   Das Wort ,,SILAT'' wird in Sumatra, auf den Philippinen, in Malaysien,
   Singapur, Brunai und anderen Südostasiatischen Regionen verwandt. Es
   bezieht sich auf das tatsächliche Kämpfen.

   Die alte Schreibweise ,,PENTJAK'' mit ,,TJ'' anstatt ,,C'' ist auf
   Indonesiens Zeit als holländische Kolonie zurückzuführen. Sie wird in
   Indonesien selbst deshalb nicht mehr verwendet.

   In Malayien wird diese Kampfkunstform als ,,BERSILAT'' bezeichnet. Auf
   den Philippinen hingegen heißt sie nur Silat oder kann auch unter den
   Begriff Kun Tao fallen.

   Es ist leider kaum möglich einzugrenzen, was oder wie Pencak Silat
   ist. Die Zahl der Inseln, die es in Indonesien gibt, wird vielleicht
   nur noch von der Zahl der Silatstile übertroffen.

   Pencak Silat zu sehen reicht nicht aus, um es zu verstehen. Ein
   Kampfkünstler muß Pencak Silat erleben. Erst dann erfasst er das
   verbindende Element.

   Weitere Informationen zu Pencak Silat gibt es unter http://psmm.de/.

3.14 Wing Chun

   Wing Chun ist ein südchinesischer Kung Fu Stil. Zielsetzung des Wing
   Chun ist ein effektives Kampf- und SV-System. Nicht eine Vielzahl von
   Techniken, sondern Prinzipien werden im Unterricht vermittelt. Wing
   Chun selber beinhaltet nur ganz, ganz wenige Techniken. Generell
   propagiert Wing Chun eine aggressivere Vorwärtsverteidigung als viele
   andere Kampfsportarten.

   Wing Chun kennt viele unterschiedliche Wege. Neben dem bekannten
   Großmeister Yip Man, gibt es mit dem Pan Nam auch noch eine
   Nebenlinie.

   Vom Großmeister Yip Man leitet sich der Großteil, des uns hier in
   Deutschland bekannten Wing Chun ab. Generelle Linie der von der VTAA
   in Deutschland unterrichtenden Meister ist:
                                  Yip Man
           /        /        |               \             \          \
  Shun Leung    Lok Yiu     Wong Shun Leung  Yip Chun  Chan Wah    Chan Shing
      |            |             |            |           Chit         |
  Leung Ting                    / \                         |          |
      |                        | Barry Lee    Das ist der  meist    Juergen
K. Kernspecht  Wilhelm Blech  Philipp Bayer   DWCV         England  Reiske

   Weiterhin gibt es die Chi Sim Ving Tsun Schule, die eine direkte
   Abstammungslinie zu den Shaolin Mönchen hat.

   Fuer das Wing Chun gibt es vier Kampfprinzipien. Hier ein kurzer
   Umriß:
    1. Ist der Weg frei, stoße vor.
       Das gilt für Arme und Beine (deshalb auch "Universallösung" im
       "Vom Zweikampf", K.R. Kernspecht, WuShu-Verlag).
    2. Triffst Du auf Widerstand, bleib kleben!
       Sobald ich Kontakt (mit Armen oder Beinen) habe, weiß ich auch,
       was der Gegner macht, wohin sein Druck/Schlag geht, etc.
       Hier gibt es allerdings auch gegenteilige Meinungen, die besagen,
       daß in dem Fall, daß eine Technik ohne Erfolg bleibt, diese durch
       eine andere zu ersetzen ist.
    3. Ist der Gegner zu stark, gib nach!
       Hier setzen die vier passiven Reflexe des WT (ggf. mit Wendung)
       ein. Durch diese Reflexe kommt man in eine Position, die den
       Gegner oeffnet und einen eigenen Angriff erlaubt.
    4. Zieht sich der Gegner zurueck, folge!
       Es soll dem Gegner nicht ermöglicht werden, sich neu zu sammeln
       und einen neuen Angriff zu starten.

   Diese Prinzipien gelten nun natürlich nicht für das Wing Chun, das
   Wong Shun Leung gelehrt hat. Seine sahen wie folgt aus:
    1. Zuschlagen (Lat Sau Jik Chung)! Wong Shun Leung Wing Chun ist für
       den Straßenkampf entwickelt. Es geht darum, den Angreifer
       schnellstmöglich auszuschalten. Dabei ist jedes Mittel erlaubt. Es
       wird kein Kontakt zu den gegnerischen Armen gesucht.
    2. Greif der Gegner zuerst an, unterbreche seinen Angriff (Loi Lau)!
       Das geschieht durch Fauststoß und entsprechende Schrittarbeit.
    3. Zieht der Gegner die Hände zurück und macht damit den Weg frei,
       folgt man, bis man schließlich sein Ziel erreicht hat (Hoi Sung).
       Man muß nur den Armen folgen und erreicht so den Kopf des anderen.
    4. Chi Sau Reflexe kommen erst ins Spiel, wenn es zu einem Kontakt
       mit den gegnerischen Armen kommt.
    5. Lebe friedlich!

   Gelegentlich stößt man auch auf die Schreibweise "Wing Tsun." Diese
   wird allerdings ausschließlich für Leung Ting Wing Chun verwendet.
   Dazu gibt es auch eine kleine Anekdote:

   Yip Man hatte einen Schüler, der war Journalist. Der wiederum war mit
     einem Engländer befreundet, der einen Artikel in einer englischen
      Zeitung schrieb. Dazu bedurfte es erstmalig einer Transkription.

     Yip Man wählte die Schreibweise Ving Tsun. Tsun war die offizielle
      Transkription und das V in ,,Ving'' lehnte er, an den englischen
   Vornamen Victoria an. Victoria war der Name der damaligen Kronkolonie.
     Victoria war der Name der englischen Königin. Und genauso wie Ving
   Tsun war auch Victoria ein Frauenname, der zutreffenderweise auch die
                            Siegreiche bedeutet.

    Die Schreibweise ,,Wing Chun'' ist allerdings im angloamerikanischen
      Sprachraum die praktischere. Sie kann von den Amerikanern sofort
   richtig ausgesprochen werden. Diese Schreibweise verwendete Bruce Lee.

  3.14.1 Der Ursprung des Wing Chun

   Die Herkunft des Wing Chun ist sehr von Legenden umgeben. Eine lautet
   wie folgt:

    Gegründet wurde es von der Nonne Ng Mui, die es einem Mädchen namens
                           Wing Chun beibrachte.

    Dier erste historisch verbürgte Persönlichkeit scheint ein Apotheker
     namens Leung Jan zu sein, der einen Ruf als unbesiegbarer Kämpfer
      hatte. Zu seinen Schülern gehörten seine beiden Söhne, sowie ein
                          gewisser Chan Wah Shum.

    Chan Wah Shum hat immer wenige Schüler auf einmal gehabt. Zu seiner
    letzten Gruppe gehörte ein 13-jähriger Junge namens Yip Man. Als Yip
   Man 16 Jahre Alt war, verstarb Chan, und die Grupper trainierte allein
     weiter. Als Yip Man 18 Jahre alt war, zog er nach Hongkong, wo er
      einen Sohn von Leung Jan traf, und mit ihm trainierte. Nach zwei
    Jahren zog Yip Man wieder zurück nach Fatshan, aber seine Mitschüler
         beschuldigten ihn, ,,andere'' Techniken in das System mit
   einzubringen. Deshalb ist er wohl nicht lange bei seiner alten Gruppe
                                 geblieben.

   Jahre später, bedingt durch den Krieg und die Revolution, zog Yip Man
   wieder nach Hongkong. Dort veränderte er den Stil und begann, ,,sein''
    Wing Chun zu unterrichten. Er hat den Stil wohl entsprechend seinen
     erfahrungen mehrere Male verändert. So war z.B, die Holzpuppenform
      ursprünglich sehr lang, und Yip Man hat sie in Hongkong auf 108
    Bewegungen (108 ist in China eine mystische Zahl) reduziert. Später
      fand er dann, daß doch noch ein paar Techniken reingehören, und
                    erweiterte sie auf die heutigen 116.

                                4 Graduierungen

4.1 Sind die Graduierungund und Gürtelfarben überall gleich?

   Gewiß nicht. Aber im Deutschen Dan Kollegium gibt es sechs
   Schülergrade (Kyu) und zehn Meistergrade (Dan). Dieses
   Graduierungssystem ist sowohl im Jûdô als auch im Ju Jutsu
   beziehungsweise im J(i)u Jitsu verbreitet.

   Prüfungen gibt es hierbei nur bis zum 5. Dan. Die höheren
   Graduierungen werden für langjährige und verdienstvolle Tätigkeiten
   für den Budosport verliehen. Träger des 9. und 10. Dan sind allerdings
   selbst in Japan nur spärlich zu finden. Es sind Auszeichnungen für
   Meister, die ihr gesamtes Leben der Kampfkunst gewidmet haben.

  Kyu-Grade

   6. Kyu (Rok Kyu)
          weißer Gürtel (Shiro Obi)

   5. Kyu (Go Kyu)
          gelber Gürtel (Kiiro Obi)

   4. Kyu (Shi Kyu)
          orangfarbener Gürtel (Daidaiiro Obi)

   3. Kyu (San Kyu)
          grüner Gürtel (Midori Obi)

   2. Kyu (Ni Kyu)
          blauer Gürtel (Aori Obi)

   1. Kyu (Ik Kyu)
          brauner Gürtel (Chairo Obi)

  Dan-Grade

   1. Dan (Sho Dan), 2. Dan (Ni Dan), 3. Dan (San Dan), 4. Dan (Shi Dan)
          und 5. Dan (Go Dan)
          schwarzer Gürtel (Kuro Obi)

   6. Dan (Roku Dan), 7. Dan (Shichi Dan) und 8. Dan (Hachi Dan)
          rot-weißer Gürtel (Shima Obi)

   9. Dan (Ku Dan) und 10. Dan (Ju Dan)
          roter Gürtel (Aka Obi)

4.2 Gibt es bei KungFu/WuShu eigentlich auch Graduierungen?

   Ja und Nein. Generell sind Graduierungen im Kung Fu nicht vorhanden.
   Stile kannten keine Graduierungen, weil sie zu den Zeiten des
   Boxer-Aufstandes in Geheimgesellschaften oder nur von Generation zu
   Generation gelehrt wurden. Erst seit diese Stile auch an die
   öffentlichkeit gelangt sind, ist eine Einteilung in verschiedene
   Lernstufen notwendig geworden. Es sind vor allem europäische
   Organisationen, die sich hier vom Familiensystem zu dem straffer
   organisierten Verfahren hinwenden.

   Im WingTsun gibt es 12 Schülergrade. Zu jeder geraden Graduierung gibt
   es ein neues Abzeichen: grün (2), gelb (4), weiss (6), blau (8),
   hellrot (10) und dunkelrot (12). Erst danach beginnen die eigentlichen
   Graduierungen - die Technikergrade.

   Schüler tragen eine schwarze Hose und weiße (oder graue bei höherer
   Graduierung) Oberkleidung. Ausbilder tragen schwarze Oberkleidung.

   Die Graduierungsabzeichen werden auf die Oberkleidung (meist
   T-Shirt/Pullover) genäht bzw. sind bei Technikergraden auf der
   Kleidung bereits ,,fest installiert''.

                 5 Was hat es mit diesen Bruchtests auf sich?

   Immer wieder, wenn Kampfkünste bei Vorführungen vorgestellt werden,
   darf der Bruchtest nicht fehlen.

   Der ,,Kyokpa'' (korean.) ist aber nur ein kleiner Teil des Ganzen und
   gehört nicht zu den normalen Trainingsinhalten, obwohl er bei
   Prüfungen gezeigt und bei Vorführung spektakulär präsentiert wird. Er
   dient dem übenden als Indikator für die Stufe seiner geistigen und
   körperlichen Entwicklung. Wenn der Schüler noch nicht so weit ist,
   einen Bruchtest auszuführen, so muß er mit Gewalt und Verletzungen das
   ausgleichen, was ihm andere an Technik und sonstigem Können voraus
   haben. Es geht um das perfekte Zusammenspiel der körperlichen und
   geistigen Leistungsfähigkeit, denn im Bruchteil einer Sekunde muß das
   gesamte Denken und Handeln in einem einzigen Punkt des Körpers
   konzentriert werden.

   Um das scheinbar unüberwindbare Material zu brechen ist eine
   harmonische Aktivierung der vollen geistigen und körperlichen
   Kapazität notwendig, basierend auf langjährigem Training der
   Kampfkunst mit ihren Techniken und der rechten Haltung im geistigen
   Sinn ,,Do'').

   Die wichtigsten Voraussetzungen für einen erfolgreichen Bruchtest
   sind:

   Kraft:
          Die Fähigeit, eine Masse zu bewegen, einen Widerstand zu
          überwinden oder ihm durch Muskeleinsatz entegenzuwirken.

   Schnelligkeit:
          Die Fähigkeit,Bewegungen mit hoher Geschwindigkeit auszuführen.

   Koordination:
          Die Fähigkeit, schwierige Bewegunsabläufe zu verstehen und
          umzusetzen, sowie schnell, den Anforderungen der Situation
          entsprechend zu verändern.

   Beweglichkeit:
          Die Fähigkeit, Bewegungen mit großer Schwingungsbreite der
          Gelenke auszuführen.

   Geistig:
          Konzentrationsfähigkeit, Mut, Wille,
          Selbstdisziplin,Selbstvertrauen, Zielstrebigkeit,
          Imaginationsfähigkeit.

Die Bruchtestarten

   Es gibt grundsätzlich drei unterschiedliche Arten des Bruchtest, die
   man in den Standardbruchtest, den Massebruchtest und den
   Geschwindigkeitsbruchtest unterscheidet.

  Standardbruchtest

   Beim ,,Standardbruchtest'' wird die Technik auf ein Brett mit einer
   dem Gürtelgrad entsprechenden Dicke (siehe Bruchtestmaterial)
   ausgeführt, wobei dieses an mindestens zwei Seiten von einem oder
   mehreren Personen festgehalten wird. Dieser Bruchtest wird bereits von
   Schülern (ab 6. Kup/Grün-Gürtel) bei Prüfungen abgefragt und erfordert
   ein ausgewogenes Verhältnis der o.g. Voraussetzungen.

  Massebruchtest

   Beim ,,Massebruchtest'' ist ein enormer Kraftaufwand erforderlich, der
   hauptsächlich durch die Körpermasse zustande kommt. Hier werden
   mehrere Bretter, Steine, etc aufeinander gelegt oder besonders dickes
   Material gewählt, das unbedingt sicher und stabil aufgelegt oder
   gehalten werden muß, damit es nicht nachgeben kann und bei
   ausreichender Krafteinwirkung bricht.

   Da bei diesen Bruchtests viel Masse bewegt wird, kann vergleichsweise
   keine hohe Geschwindigkeit erreicht werden. Die Einbeziehung des
   ganzen Körpers in der Technik ist daher besonders wichtig.

   Bruchtests auf geschichtete Materialien werden übrigens deutlich
   erleichtert, wenn zwischen jeder Schicht Abstandhalter eingelegt
   werden. Auf diese Weise überträgt z. B. ein gebrochenes Brett den
   Impuls auf das nächste usw., was einer Art Kettenreaktion gleichkommt.
   Der enorme Schwierigkeitsgrad sollte aber im Einzelfall trotzdem nicht
   verkannt werden.

   Massebruchtests erfordern langjährige Erfahrung und hohes Maß an
   Können. In Prüfungen werden sie in der Regel nur bei höheren
   Meistergraden verlangt, und dann ohne Abstandhalter.

  Geschwindigkeitsbruchtest

   Beim ,,Geschwindigkeitsbruchtest'' wird das Material mit nur einer
   Hand an der Unterseite gehalten, einfach aufgestellt, an einem Faden
   aufgehängt oder frei in die Luft geworfen (höchste
   Schwierigkeitsstufe). Da es wie jeder Körper bestrebt ist, den Zustand
   beizubehalten, in dem es sich gerade befindet (Trägheit), kann es
   brechen, wenn die Belastung durch den Impuls so plötzlich auftritt,
   daß es sich nicht schnell genug zurückbewegen kann.

   Bei einer langsamen Technik würde das Material ungebrochen
   zurückweichen. Es ist daher wichtig, durch den Einsatz von
   verhältnismäßig wenig Körpermasse, die Körperwaffe stark zu
   beschleunigen und eine extrem hohe Geschwindigkeit zu erreichen.

   Auch dieser Bruchtest erfordert langjährige Erfahrung und hohes Maß an
   Können. In Prüfungen werden Geschwindigkeitsbruchtests in der Regel
   nur bei Meistergraden ab dem 2. DAN verlangt.

5.1 Was sind das für Bretter, die immer zerbrochen werden?

   Diese Bretter sind immer aus Fichte. Die Maße (hier: TKD) sind
   vorgegeben:

   Gruppe         Alter     B x H x T
   Kinder      < 15 Jahre  30 x 30 x 1
   Jugendliche < 18 Jahre  30 x 30 x 2
   Frauen      >= 18 Jahre 30 x 30 x 2
   Männer      >= 18 Jahre 30 x 30 x 3

   Die Zahlenangaben in der letzten Spalte stehen dabei für "Breite x
   Höhe x Tiefe". Die Maße sind alle in cm gegeben.
     _________________________________________________________________

   Weiterführende Informationen zu Bruchtests in den Kampfkünsten gibt es
   unter http://www.bruchtest.de/.

                             6 Was ist ein Sensei?

   Als Sensei (frei übersetzt etwa ,,Der vor uns da war'', häufig auch
   schlicht ,,Lehrer'') bezeichnet man in einigen traditionellen
   japanischen Kampfkünsten einen Meister ab dem 3. Dan.

   Vorher (also 1. und 2. Dan) ist man ein Sempai (übersetzt etwa wie
   Senior). Es gibt auch noch den Kohei (soviel wie Helfer), das sind
   dann Schülergrade (1. Kyu). In dieser Hierarchie hat der Sempai die
   Rolle eines Mentoren für den Kohei inne. über dem Sensei steht noch
   der Shihan (Lehrer), das ist man dann ab dem 6. Dan.

   In anderen Stilen (z.B. traditionellem Karate) ist man tatsächlich
   erst ab dem 5. Dan ein Sensei. Dabei unterscheidet man zwischen
   Yudansha (technische Meistergrade 1.-4. Dan) und Kodansha (geistige
   Meistergrade 5.-10. Dan).

   Das war die Theorie. In der Praxis wird oft der höchste Dangrad, der
   dann meist auch das Training hält als Sensei bezeichnet.

   Aber ein Sensei ist mehr als nur eine Trainer. Er ist ein Lehrer und
   sollte auch irgendwie eine ,,geistige'' Leitfigur und unter Umständen
   Ansprechpartner in (fast) allen Lebenslagen für seine Schüler sein.
   Also eine Vertrauensperson.

                             7 Was ist ein Hakama?

   Generell ist es eine ,,Hose'', wobei der Schnitt ein bißchen
   großzügiger als bei unseren klassischen Hosen ausfällt. Ursprünglich
   waren es Reiterüberhosen, die die Beine der Reiter schützen sollten
   (funktional ähnlich den ledernen ,,Chaps'' bei Reitern), daher aus
   schwererem Stoff.

   In der Edo-Periode war der Hakama dann vorgeschriebene Bekleidung der
   Samurai-Klasse, und somit ein Standeskennzeichen ähnlich den zwei
   Schwertern (Daisho).

   Der gerne erzäehlten Geschichte, dass der lose Schnitt des Hakama beim
   Fechten die Fussbewegungen verdecken sollte, widerspricht die
   Tatsache, dass die Samurai den Hakama aufgekrempelt und in den Obi
   (Gürtel) gesteckt haben, wenn sie sich auf einen Kampf vorbereiten
   konnten.

                           8 Und was ist ein X-Over?

   Dabei handelt es sich um ein in lockerer Folge stattfindendes Treffen
   von Teilnehmern der Newsgruppe. Einzelne Personen stellen dabei die
   von ihnen ausgeübten Kampfkünste in circa einstündigen Präsentationen
   vor. Heraus kommt dabei ein ,,Crossover'' (X-Over) Lehrgang, der die
   verschiedensten Stile vereint. Im Anschluss an den Lehrgang (bei
   zweitägigen natürlich mittendrin) gibt es auch noch ein ,,geselliges
   Beisammensein'' zur Erkundung des Nachtlebens des gerade aktuellen
   X-Over-Austragungsortes.

   Die Organisation eines X-Overs erfolgt jeweils von Freiwilligen, die
   die entsprechenden Lokalitäten verfügbar haben. Meldungen, diese Rolle
   ebenfalls einmal zu übernehmen, werden gern gesehen.

   Bilder bisheriger X-Over gibt es unter folgenden URLs:
     * http://www.fdweb.de/xover.html: 2. X-Over im April 1999 in
       Nürnberg
     * http://www.jkdberlin.de/pictures/otherseminars/3xoverinetsem/3xove
       r.htm: 3. X-Over im Oktober 1999

              9 Wo gibt es Informationen über sinnvolles Dehnen?

   Eine brauchbare deutsche Online-Quelle zum Thema Dehnen (Stretching)
   scheint es nicht zu geben. Eine englischsprachige FAQ zu dem Thema
   gibt es allerdings. Sie ist unter
   http://www.enteract.com/~bradapp/docs/rec/stretching/ zu finden.

   Zur Empfehlung eines (klassischen) Buches zum Thema Dehnung siehe auch
   11
   (,,Offline Literatur'').

                   10 Regelmäßige Postings in dieser Gruppe

   Neben dieser FAQ wird einmal im Monat von Michael A. Bode
    eine "Wer ist wer"-Liste gepostet. Diese Liste enthält
   den Namen, die E-Mail Adresse, das Alter, die Graduierungen und den
   Verein, dem einige der hier vertretenen Sportler angehören. Diese
   Liste wird primär als Information für Neulinge gepostet.

                             11 Offline Literatur

   Bücher sind manchmal besser als ein schlechter Lehrer, ersetzen können
   sie einen Lehrer jedoch nie! Trotzdem gibt es hier jetzt eine Liste
   von Büchern, die in der Newsgruppe für wertvoll erachtet werden.

11.1 Welche allgemeine Literatur ist empfehlenswert?

     * ,,Das Lexikon der Kampfkünste''
       Autor: Werner Lind
       Verlag: Sportverlag Berlin
       ISBN: 3-328-00838-1 bzw. 3-328-00898-5
       Preis: Euro 19,95
       Beschreibung: Es ist die zweite Auflage des wohl umfassendsten
       deutschsprachigen Lexikons zum Thema der Kampfkünste besonders des
       ostasiatischen Raumes.
     * ,,El-Juramentado''
       Beschreibung: Es handelt sich hier um kein Buch sondern eine
       Zeitschrift. Sie erscheint einmal im Jahr. Thema sind die
       philipinischen Kampfkünste, teils Berichte über Meister,
       Wettkämpfe oder historische Hintergründe
       Bezugsquelle: Quick Stick
       c/o Alfred Plath
       Burgstraße 39
       46519 Alpen
       Tel.: + 49 (0) 2802 - 4151
       Fax: + 49 (0) 2802 - 4152
       Preis: DM 6,- (Euro?)
     * ,,Psycho-Training im Kampf- und Budo-Sport''
       Autor: Horst Tiwald
       Verlag: Czwalina
       ISBN: 0342-457X
       Beschreibung: Es ist ein Buch zur theoretischen Grundlegung des
       Kampfsports aus der Sicht einer auf dem Zen-Buddhismus basierenden
       Bewegungs- und Trainingstheorie.
     * ,,Grosse Budomeister''
       Autor: Julia Karzau
       Verlag: Sport-Verlag Berlin
       ISBN: 3-328-00823-3
       Preis: Euro 20,00
       Beschreibung: Eine 21-jährige Karatekarin aus dem Umfeld von
       Werner Lind gibt die Biographien von Kano, Funakoshi und Ueshiba
       wider. Die Texte scheinen historisch fundiert, aber auch
       respektlos geschrieben. Ein sehr entspannter Schreibstil gestaltet
       das Buch angenehm lesbar.

11.2 Was ist ein gutes Einsteigerbuch zum Jûdô?

     * "Jûdô lernen"
       Autor: Ulrich Klocke
       Verlag: Dieter Born
       Beschreibung: Dieses Buch führt Anfänger systematisch in die
       Grundlagen des Jûdô ein. Als offizielles Lehrbuch zur neuen
       Ausbildungs- und Prüfungsordnung geht es dabei auf die Techniken
       des 8. bis zum 5. Kyu (weiß-gelber bis oranger Gürtel) ein.
     * "Jûdô anwenden"
       Autor: Ulrich Klocke
       Verlag: Dieter Born
       Beschreibung: Dieses Buch ist die logische Vortsetzung von "Jûdô
       lernen." Es konzentriert sich auf die Techniken der ausstehenden
       Kyu-Grade 4 bis 1 (orange-grüner bis brauner Gürtel).

11.3 Was ist ein gutes Einsteigerbuch zu Ju-Jutsu?

   Olaf Giermann  empfiehlt:
     * Titel: ,,Ju-Jutsu Basistechniken''
       Autor: Georg Kulot
       Verlag: Falkenverlag
     * ,,Ju-Jutsu Wettkampf''
       Autor: Georg Kulot
       Verlag: Falkenverlag
       Beschreibung: Das Buch ist von 1986. Zum damaligen Zeitpunkt war
       es ein sehr gutes und praxisnahes Buch. Im Laufe der Zeit hat sich
       der Kamp aber immer mehr zu einem eigenständigen System entwickelt
       - neue Techniken, Taktiken usw. Zum heutigen Zeitpunkt zählt es
       allerdings der Autor selbst zum "modernen Antiquariat". Falls man
       günstig an das Buch herankommt, ist es für Einsteiger zum
       Reinschnuppern aber noch gut geeignet. Ein erfahrener Wettkämpfer
       wird allerdings wohl wenig neues darin entdecken.

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