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Satellitenempfang in Europa - FAQ

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Beim digitalen Empfang können bunte Rechtecke auf dem Bildschirm erscheinen
oder sogar der Bildschirm dunkel bleiben. Da heisst es dann bei unserem
Receiver "kein Signal". Für den Videotext reicht bei uns öfter das digitale
Signal nicht aus, sodass ich dann auf den analogen Empfang ausweiche.

Für die Beurteilung der Empfangsqualität der LNB gibt es den Begriff
Rauschmass. Dabei bedeuten niedrige Werte eine gute Qualität. Mein
Universal TWIN LNB verfügt zum Beispiel über ein Rauschmass von 0,7 und das
bedeutet eine ordentliche Qualität.

1.12 Spezielle Methoden

1.12.1 Signalweitergabe in andere Räume

Die normale Verbindung zwischen Satreceiver und TV bzw. VCR erfolgt heute
weitgehend über sogenannte Scartkabel. Die Signalqualität ist hoch, weil
keine zusätzliche Umsetzung erforderlich ist. Allerdings gibt es auch die
Verbindung mit dem "durchgeschleiften" terrestrischen Antennenkabel. Hier
wird das im Receiver erzeugte Signal von einem HF-Modulator auf eine
Frequenz im Bereich der terrestrischen Senderfrequenzen moduliert und mit
auf das terrestrische Antennenkabel geleitet. Daher kommt auf dem
Antennenkabel ausser den schon vorhandenen Sendern auch das Signal des
Receivers im gleichen UHF Frequenzbereich mit heraus. Dieses Kabel wird nun
bei dieser Methode als Zuführung zu TV oder VCR Geräten im Haus als
terrestrisches Antennenkabel weiter verteilt. Mit dem Kabel können wir zum
Beispiel auf jeder Ebene des Hauses dann Satellit bzw. VCR empfangen. Bei
dieser Methode wird der Ton in der Regel nur mono weitergeleitet.

Die interne Verbindung zwischen zwei Receivern, TV und VCR erfolgt bei uns
über einen Scartschalter. Den muss ich manuell steuern, wenn ich zum
Beispiel mit dem VCR von einem anderen Satreceiver aufnehmen will.

1.12.2 Fernbedienung aus anderen Räumen des Hauses

Mit einer Fernbedienung, die sowohl Funk- als auch Infrarot Signale sendet
und einem Funk/ Infrarot-Wandler vor dem Receiver/ VCR aufgestellt steuern
wir aus dem jeweiligen Raum das Programm bzw. den VCR. Das heisst mit dem
Funksignal der Fernbedienung wird im Infrarot-Wandler ein Infrarot Signal
wie von der normalen Fernbedienung erzeugt und zum Receiver gesendet. Der
arbeitet als ob er von einer Fernbedienung im gleichen Raum gesteuert
würde.

1.12.3 Ist mein alter LNB digitaltauglich?

Bei einer bestehenden Anlage kann ein kleiner Kniff zeigen, ob der LNB die
höheren Frequenzen empfangen kann. Dazu stellt man am Receiver einen
normalen Sender ein. Nun stellt man am Receiver das Schaltsignal 22kHz auf
ein und schaut. Bei einer normalen Anlage ohne 22kHz Blocker und
Satellitenauswahl mit 22kHz Signal bleibt das Programm weiter zu sehen,
wenn der LNB den oberen Frequenzbereich nicht empfangen kann. Kann er
nämlich den oberen Frequenzbereich verarbeiten, so verändert sich
(zufällig) das Programm oder der Sender verschwindet und es beginnt zu
rauschen.

1.12.4 Empfangssignal durch Receiver durchschleifen

Eine verbreitete Methode, zwei Receiver zu koppeln, ist das sogenannte
Durchschleifen. Hier muss man trennen zwischen dem Durchschleifen der
Antenne im Bereich der terrestrischen Frequenzen und dem Durchschleifen der
ZF-Signale, sprich den Kabeln vom LNB. Die unproblematische terrestrische
Methode ist oben schon beschrieben. Werden ZF-Signale durch einen Receiver
zu einem anderen weitergeleitet, ist keiner der beteiligten Receiver mehr
selbständig sobald der zweite auch eingeschaltet ist. Ist einer
ausgeschaltet, hat der andere Receiver alle Möglichkeiten. Bei manchen
Receivern ist es so, dass der vom LNB her als erster angeschlossene
Receiver den Ton angibt mit seinen Steuersignalen und der dahinter
angeschlossene Receiver nur die Programme empfangen kann, die der vordere
angesteuert hat. Hier nennt man den vorderen Receiver den Master. Die
technische Erklärung dazu:

Soll ein horizontal polarisierter Sender empfangen werden, gibt der
Receiver auf das Kabel zum LNB eine Gleichspannung, die höher ist als 15,5
Volt. Damit schaltet der LNB auf horizontal. Natürlich kann der zweite
Receiver jetzt auch nur horizontal polarisierte Sender empfangen solange
dieses Signal anliegt. Erst wenn diese Gleichspannung wieder unter 15,5
Volt liegt, schaltet der LNB auf die vertikale Ebene um. Und genauso
verhält es sich mit der Auswahl des oberen und des unteren Frequenzbandes.
Nur handelt es sich bei diesem Steuersignal nicht um eine Gleichspannung,
sondern um eine Frequenz von 22 kHz, die aufmoduliert wird, wenn der
Universal LNB auf das obere Frequenzband schalten soll.

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1.13 Störungen

Generelle Störungen
Bei terrestrischen Richtfunkstrecken, die im Frequenzbereich der Satelliten
senden kommt es ebenso wie bei benachbarten Radaranlagen glücklicherweise
selten zu Störungen. Hier kann nur ein Standortwechsel auf eine Position im
Sendeschatten des Störers helfen. Tobi erzählt von der Lösung, bei der die
Schüssel in einem Kellerschacht mit Blick nach Süden helfen kann.

Störungen einzelner Sender auf horizontaler Polarität
Treten sporadisch bei einzelnen Sendern Störungen auf, so ist zu
untersuchen, ob es sich nur um Sender mit horizontaler Polarisation
handelt. In diesem Fall ist häufig der Kontakt zwischen F-Stecker und LNB
verschlechtert, sodass die Spannung nicht mehr ausreicht, um richtig auf
die horizontale Polarisationsebene zu schalten. Häufig genügt es, die
Verschraubung zu lösen und wieder festzudrehen. Als Versuch habe ich nach
dem Aufschrauben auf das Gewinde ein ganz einfaches Maschinenfett
geschmiert, um die Luft abzuhalten und nach dem Verschrauben mit
elastischem Plastikband den F-Stecker umwickelt, um ihn vor Feuchtigkeit zu
schützen. Seitdem waren keine Störungen mehr vorhanden.

Störungen einzelner Sender wie SAT1, PRO7, DSF, N24, Kabel1
Manchmal sind Sender gestört, weil auf ähnlichen Frequenzen auch schnurlose
Telefone ( DECT Telefone ) ihre Wellen von der Basisstation zum Mobilteil
schicken. Hier in diesem Beispiel bei dem Transponder auf der Frequenz
12,480 GHz kann ein Standortwechsel für die Basisstation die Lösung sein.
Manchmal ist auch die Abschirmung des Satellitenkabels schlecht oder die
Steckermontage nicht sauber durchgeführt worden. Der am häufigsten in dem
Zusammenhang genannte Sender ist n-tv auf Astra, bzw. die Frequenz 12,48
GHz mit SAT1, PRO7, DSF, N24, Kabel1 etc.. Als Daumenwert habe ich aus
einer newsgroup einen empfohlenen Abstand von ca. 1,5 Metern. Bei uns zu
Hause sind auch so ein Gigaset 3035isdn mit einem 3000 Comfort und einem
4000 Comfort als Mobilteile im Einsatz. Bei einem Abstand von etwas mehr
als drei Metern haben wir noch keine Einflüsse festgestellt.

Ein digitaler Sender kann plötzlich nicht mehr empfangen werden
Wenn plötzlich ein digitaler Sender wegbleibt, kann es daran liegen, dass
der Sender seine Identifikation (PID) geändert hat. Dann kann man in einer
aktuellen Sendertabelle die neue PID suchen und den Sender neu einstellen
oder einfach für diesen Transponder einen Suchlauf starten. Dabei werden
allerdings meistens auch die anderen Sender auf diesem Transponder
mitgefunden. Dann lösche ich die übrigen Sender sowie die alte
Senderenstellung weg und schiebe den gefundenen Sender an die Stelle der
Sendertabelle, an der er vorher war.

Wetterbedingte Störungen
Bei sehr starkem Regen mit wirklich grossen Wassertropfen kommt es schon
ein paarmal im Jahr zu Störungen. Das geht beim analogen Betrieb mit
weissen Flecken (Fischen) an, geht über Rauschen im Ton bis zum
Totalausfall mit Schnee. Im digitalen Betrieb kommen farbige Quadrate,
Bildaussetzer (Bild bleibt stehen), Ton geht weg bis zu "kein Signal". Hier
spielt sicher die verwendete Wellenlänge eine Rolle im Zusammenhang mit den
Hindernissen im Sichtfeld zwischen den Satelliten und den
Empfangsschüsseln. Bei Schneeflocken und normalen Regentropfen werden die
Funkwellen mit einer Wellenlänge von 25 mm bei 12 GHz noch nicht
nennenswert aufgehalten. Erst wenn die Relation sehr grosse Tropfen und
Wellenlänge zu stark zum Hindernis tendiert, machen sich Störungen
bemerkbar.
Interessant ist doch auch, dass unsere Markise im Sommer vollständig über
der Schüssel steht und der Empfang überhaupt nicht behindert wird. Hingegen
spielten Weinblätter eine stark behindernde Rolle, sobald die Weintriebe
einen Teil der Schüssel abdeckten.
Ein Trost wird es sicherlich für manchen sein, dass auch die Kabelnetze
meist über Satelliten gespeist werden und die gleichen Probleme aufweisen.
Bedenkt man, dass bei unserer 88cm Schüssel mittig zwischen Astra und
Eutelsat ausgerichtet trotz Schielempfang höchstens fünfmal im Jahr so bis
zu zehn Minuten Ausfall vorkommt.
Bleibt bei den Offsetspiegeln unten Schnee liegen, wird der Empfang auch
beeinträchtigt.

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1.14 Informationen zum Satellitenempfang mit Links

Footprints (das Abbild der Satellitenabstrahlung auf der Erde)

Hier sind zwei Links zu Informationen über die von den Satelliten
erreichbaren Gebiete:

Astra

http://www.ses-astra.com/market/deutschland/receiving/footprints/index.shtml
Eutelsat

http://www.eutelsat.com/satellites/pdf/Data_sheets/Hot%20Bird%202%20data%20s
heet.pdf

Frequenztabellen:

   * Sendertabellen von Kristian Fischer
   * http://www.sat-hagedorn.de
   * http://sat-aktuell.de/
   * http://www.astra.de
   * http://www.eutelsat.de
   * http://www.digitv.de
   * http://www.lyngsat.com (überträgt leider sehr viele Daten für bunte
     Graphikklötzchen)

Online die Einstellwinkel der Satellitenschüssel bei Kristian Fischer
ermitteln:

   * http://www.dewi-sat.de/satshop.php?page=Satfinder

Programm zum downloaden, um die Einstellwinkel der Satellitenschüssel zu
ermitteln:

   * http://www.smw.se/smwlink/smwlink.htm

Digitalreceiverübersicht:

   * digitv

Firmen:

   * http://www.amstrad.de/
   * http://www.digenius.de/Updates_de
   * http://www.echostar.nl/
   * http://www.grundig.de/produkte/highlights.html
   * http://www.hirschmann.de/
   * http://www.humax.co.kr/CS
   * http://www.huth-comp-sat.de/
   * http://www.esc-kathrein.de/download/ufd
   * http://www.micronik.de/Micronik%Support.html
   * http://www.nokia.de/multimedie_terminals/index.html
   * http://www.spaun.de/
   * http://www.technisat.de/
   * http://www.zehnder-sat.de/
   * http://www.radix-sat.de

Allgemeine Informationen

   * http://www.satellite-board.de/cgi-bin/Ultimate.cgi
   * DiSEqC Informationen sind von der Entstehung über die Funktionsweise
     und die Erläuterung der level bei Eutelsat untergebracht:
     http://www.eutelsat.de
   * Im Internet verfügbar ist der Kriebel Satreport. Als PDF Datei kann
     man sich die Information holen und mit dem Acrobat reader ansehen:
     http://www.kriebel-sat.de
   * Satelliteninformationen mit Dr. Dish: http://www.satcodx.com
   * Für zusätzliche Informationen gibt es Mailinglisten, bei denen man
     sich anmelden kann und die emails erhält, die in diese Mailinglisten
     geschickt werden. Bei der sat-tv Mailingliste von egroup kann man aber
     auch direkt Fragen an das Forum posten und erhält die Antworten als
     email. Die Anmeldung erfolgt mit einer Mail an yahoo mit dem subject
     (Thema) subscribe. sat-tv-subscribe@yahoogroups.com
   * Mailinglisten von Stefan Hagedorn (teils deutsch-, teils
     englischsprachig): http://www.sat-hagedorn.de/mailinglisten.htm
   * "Transponder News" bringen regelmäßige Zusammenfassungen, was es an
     An- /Abschaltungen in Mitteleuropa gegeben hat, und teilweise
     Meldungen die deutschen und europäischen Anbieter betreffend.
   * Mailingliste von Christian Lyngemark (englischsprachig):
     http://www.lyngsat.com/maillist.shtml
   * "Lyngsat Weekly" bringt wöchentlich eine telegrammartige Kurzübersicht
     der wichtigsten An-/Abschaltungen, geltend für den kompletten Globus.
     (auch Satelliten, die in Europa nicht sichtbar sind)
   * RBB Brandenburg (früher ORB) sendet auf der Seite 696 auf etwa zehn
     Seiten Info mit echten und interessanten Informationen. Für mich sind
     diese aktuellen Infos ein absolutes Muss. Auf der Seite 690 kann man
     erkennen, wann die zehn Seiten zum letzten Mal aktualisiert wurden.
   * Beim Videotext hat SAT.1 Tabellen auf den Seiten ab 885 für Astra 19,2
     Grad. Auf der Seite 517 ist Text von Satellitext. Da ist meist nur ein
     Hinweis auf eine Neuerung und nicht die Information. Die soll man sich
     nämlich beim teueren und umfangreichen FAX Abruf holen. Ausserdem z.B.
     bei Informationen zur ORF Verschlüsselung werden die vordergründigen
     Aussagen des ORF wiedergegeben.
   * Da habe ich ein Exemplar der Zeitschrift Satellit in die Hände
     bekommen. Sie ist sachorientiert und bringt aktuelle Neuigkeiten
     sowohl über Produkte als auch über die technische Entwicklung. So sind
     umfangreiche Frequenztabellen ebenso enthalten wie Tests und neue
     Produkte. Bei diesem Exemplar war sogar eine CD dabei, auf der zum
     Beispiel auch ein Programm zur Ermittlung der Einstellwinkel für die
     Satellitenschüsseln enthalten ist. Selbst die hier vorliegende FAQ ist
     um ein paar Bilder erweitert mit auf der CD.
   * Zu erwähnen ist auch Infosat. Leider haben die lange Zeit ihren
     Kleinkrieg gegen Kathrein, Telekom und Kirch wichtiger gesehen als die
     Versorgung ihrer Leser mit Informationen zu Digitalfernsehen. Könnte
     man als Technisat Hauszeitschrift bezeichen.
   * TeleSatellite hat mir zum Beispiel geholfen mit Tests zu
     Digitalreceivern, die im Netz angeboten wurden. In letzter Zeit mehren
     sich die Aussagen, dass Telesatellite immer schwächer wird.
   * Und hier ist noch eine Linksammlung:
     http://home.t-online.de/home/Freitag.Stoeck/Linkseiten/e-links.htm

Installationshilfen:

   * Ein freies Programm aus Schweden zur Ermittlung der Einstellwinkel:
     http://www.smw.se/smwlink/smwlink.htm
   * Eine Hilfe direkt am Netz:
     http://perso.numericable.fr/~gjullien/satellite.htm

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1.15 Abkürzungen und Begriffe

Abkürzungen

ADR
     Astra Digital Radio, siehe Radio ADR....
AV
     Audio Video
CA
     Conditional access, andere Bezeichnung für Pay TV Decodersystem ;
     Ca-Modul wird bei standardisierten Receivern in einen CI Schacht
     gesteckt und kann dann mit der passenden Smartcard ein Pay TV
     empfangen. Vorteilhaft ist dabei die Austauschbarkeit, wobei
     allerdings die d-Box mit keinem dieser Systeme kombiniert werden kann.
CI
     Common Interface, Steckplatz im receiver mit Standardschnittstelle für
     Pay  TV Decodermodul (z.B. CA-Modul)
DiSEqC
     Digital satellite equipment control, siehe Links
DVB
     Digital video broadcasting
EPG
     electronic program guide/ elektronischer Programmführer
FEC
     Forward error correction, bei FEC 3/4 sind 3/4 Nutzdaten, 1/4
     Korrekturdaten
FTA
     "free to air", der freie Fernsehzugang, also ohne Verschlüsselung
FUN
     Free Universe Network (Zusammenschluss führender Unternehmen und
     Rundfunkanstalten)
LOF
     local oszillator frequency/ lokale Oszillatorfrequenz; um diese
     Frequenz wird im LNB die Senderfrequenz zur Weiterleitung an den
     Receiver vermindert.
LNB
     Low noise block, wie LNC, ist vor der Schüssel an einem Arm angebracht
     und der eigentliche Signalempfänger bzw. Hochfrequenzkonverter. Hier
     werden die Signalfrequenzen um die LOF reduziert.
LNC
     Low noise converter, wie LNB.
MCPC
     multiple channel perr carrier (im digital TV mehrere Sender auf diesem
     Träger)
MPEG
     Motion picture expert group, unter MPEG gibt es mehrere Normen für
     Bild- Tonkomprimierung
MHP
     Multimedia Home Platform (europaweiter multimedialer Standard)
NID
     Network ID: Diensteanbieter, bezeichnet meist in der Programmliste den
     Anbieter eines Pakets.
OpenTv
     Betriebssoftware, die z.B. auch EPG verarbeiten kann, soll in MHP
     einfliessen
PCR
     Zeitsynchronisation
PID
     Programmidentifikation innerhalb eines Transponders beim digitalen
     Empfang; A für Audio, also Ton und V für Video
RS232
     Schnittstelle, mit der eine neue Betriebssoftware vom PC in den
     Receiver gebracht wird oder bei einigen Modellen mit der passenden
     Software die Kanalliste bearbeitet und zurückgespeichert werden kann.
QPSK
     Quadratur Phase Shift Keying Phasenmodulationsverfahren
SCPC
     single channel per carrier (im digital TV nur ein Sender auf diesem
     Träger)
SID
     Service ID, damit werden die einzelnen Dienste auf einem digitalen
     Transponder unterschieden (oder auch zusammengefasst) Programme mit
     der identischen SID auf einem Transponder werden gemeinsam
     abgespeichert. So können mehrere Sprachversionen zu einem TV Programm
     gekennzeichnet werden oder Radioprogramme zu Radiopaketen
     zusammengefasst werden.
SR
     Symbol rate (Symbolrate)
TID
     Transponder ID, kennzeichnet die einzelnen Transponder auf einem
     Satelliten, kann bei der internen Verlinkung der Transponder im
     Datenstrom genutzt werden.
TV
     Fernsehgerät
VCR
     Videorecorder

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Begriffe

Azimut
     der horizontale Empfangswinkel für die Schüssel, siehe Installation
Band
     Frequenzbereich, hier
     C-Band
          Frequenzen von 4 bis 8 GHz
     K-Band
          Frequenzen von 18 bis 27 GHz
     Ka-Band
          Frequenzen von 27 bis 40 GHz
     Ku-Band
          Frequenzen von 12 bis 18 GHz
     L-Band
          Freqenzen von 1 bis 2 GHz
     S-Band
          Frequenzen von 2 bis 4 GHz
     X-Band
          Frequenzen von 8 bis 12 GHz
     SMS-Band
          Frequenzen von 12,5 bis 12,75 GHz
Beam
     Strahlungsform eines Transponders. Die Ausleuchtzone ergibt sich beim
     Auftreffen der Signale auf der Erdoberfläche.
Cassegrain
     Antennenform mit zusätzlichem, entgegengerichtetem Reflektor in der
     Schüssel
Cinch
     Steckerverbindungsart, die für Audio und Video Geräte verwendet wird.
     Auch RCA Stecker genannt.
Dämpfung
     Signalstärkenverlust z.B. in einem Kabel, gemessen in Dezibel (db)
Decoder
     entschlüsselt die vom Sender kodierten Signale
Dolby digital
     ein Verfahren als Nachfolger vom analogen Dolby surround und auch als
     AC3 bzw. 5.1 bekannt
Elevation
     der vertikale Empfangswinkel für die Schüssel, siehe Installation
Feed
     Das ist vorne am LNB der Trichter, der die von der Schüssel
     reflektierten Signale bündelt.
Feedhorn
     Das Rohr, auf dem ein Feed angebracht ist.
Flansch
     bezeichnet man den Träger, an dem Feed und Polariser montiert sind. In
     den für Astra und Eutelsat gebräuchlichen LNB (LNBF) bilden diese
     Teile eine Einheit.
Modulator
     wandelt Video- und Audiosignale auf anderen Frequenzbereich um
Multifeed
     mehrere LNB werden an einer Schüssel "schielend" auf verschiedene
     Satellitenpositionen ausgerichtet betrieben
Offset
     Ausschnitt aus einer symmetrischen Parabolschüssel, bei dem der
     Brennpunkt in der Regel nach unten verschoben ist.
Polariser
     ist ein Wellenebenenumschalter und in den verbreiteten LNB bereits
     integriert und schaltet abhängig von der erhaltenen Gleichspannung die
     Polarisationsebene für die horizontalen bzw. vertikalen Signale.
     Gerade im Drehschüsselbereich gibt es auch externe Polariser, die
     mechanisch und heute eher magnetisch arbeiten.
Skew
     Polarisatoreinstellung zur exakten H/V Einstellung, weil die
     Polarisationsebenen abhängig vom Standort mehr oder weniger von den
     tatsächlichen horizontalen bzw. vertikalen Linien abweichen. Wichtig
     ist diese Einstellung vor allem bei drehbaren Antennen.
Symbol
     bei einem Symbol werden zwei Bits übertragen; 27,5 Megasymbols wären
     dann 55 Millionen Bit
Transponder
     jeder Satellit verfügt über eine Reihe von Transpondern, die Signale
     von den Uplinkstationen auf der Erde empfangen und auf einer anderen
     Frequenz wieder zur Erde zurücksenden.
Uplink
     Signalzuführung von der Erde zum Satelliten

Unterstützung:

Tobias Senz danke ich für die Unterstützung zu Mailinglisten und zur LNB
Übersicht.


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