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Satellitenempfang in Europa - FAQ

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Satellitenempfang in Europa - FAQ

Version 24.1.2004

Inhaltsverzeichnis

   * Vorwort
   * 1.1 Allgemein
   * 1.2 Satelliten
   * 1.3 Empfangsschüssel
   * 1.4.1 LNB Arten
   * 1.4.2 LNB Ansteuerung
   * 1.4.3 LNB Übersicht
   * 1.5 Receiver
        o 1.5.1 Analogreceiver mit Beispiel zur Frequenzermittlung
             + 1.5.1.1 Analoger Radiobetrieb
        o 1.5.2 Digitalreceiver
             + 1.5.2.1 Digitaler Radiobetrieb mit MPEG2 Standard
             + 1.5.2.2 Software update aus dem Internet
        o 1.5.3 Digital und Analog TV Vergleich
        o 1.5.4 Vergleich Kabel- und Satellitenempfang
   * 1.6 Programme
   * 1.7 Radio ADR, analog und digital
   * 1.8 Installation
        o 1.8.1 Sender einstellen
        o 1.8.2 Sendertabellen
   * 1.9 Verteilung
        o 1.9.1 Kopfstationen
        o 1.9.2 Verteilung bei mehreren Satelliten
   * 1.10 Aufrüstung von analogem auf digitalen Empfang
   * 1.11 Empfangsqualität und ihre Auswirkungen
   * 1.12 Spezielle Methoden
        o 1.12.1 Signalweitergabe in andere Räume
        o 1.12.2 Fernbedienung aus anderen Räumen des Hauses
        o 1.12.3 Ist mein alter LNB digitaltauglich?
        o 1.12.4 Empfangssignal durch Receiver durchschleifen
   * 1.13 Störungen
   * 1.14 Informationen zum Satellitenempfang mit Links
   * 1.15 Abkürzungen und Begriffe

Vorwort

Zu Beginn des Jahres 2000 startete ich mit dieser Sammlung des Grundwissens
für den vorwiegend deutschsprachigen Satellitenempfang in Europa. Das Ziel
ist eine kurze und verständliche Erklärung der Punkte, die für
gebräuchliche Einsatzfälle von Wichtigkeit sind. Besondere Konfigurationen
für Empfang bzw. Verteilung sind eher in der newsgroup de.rec.tv.technik
oder einer mailingliste zu diskutieren. Informationen wie Sendertabellen,
die aktuell im Internet verfügbar sind, werden am Ende der FAQ mit Links
angeboten weil es wenig Sinn macht, sie hier nochmals zu pflegen.

Das Format ist HTML. In diesem Format lassen sich Links nutzen oder mit der
Maus aus dem Inhaltsverzeichnis zum gewünschten Punkt springen wie mit
keinem anderen Format. Wegen der Grösse wird die FAQ nur noch über das
monatliche Autoposting verteilt. Natürlich kann von meiner homepage auch
eine gezipte FAQ im html Format downgeladen werden. Der Text kann zum
privaten Gebrauch genutzt werden. Irgendwelche Ansprüche gegen den
Verfasser werden ausgeschlossen. Auf meiner homepage sind im linken Frame
unter Photos auch Bilder von Satellitenschüsseln abrufbar.

Vorneweg eine generelle Bitte: Wenn sich etwas ändert, ohne dass ich es
bemerke, dann bitte nicht schimpfen sondern mir Bescheid geben unter:

Format Gerd.J.Schweizer@t-online.de

Das gilt auch für Anregungen, Verbesserungswünsche und Fehlerkorrekturen.
Wenn mir jemand eine Mail schickt und keine Antwort erhält, so bitte die
Mail nochmal schicken, da ich mich bemühe, jede Mail zu beantworten. Leider
gehen immer wieder Mails verloren, weil t-online selbst Virenmails mit den
150kB Anhängen nicht ausblendet und damit die Mailbox teils schon nach zwei
Stunden voll ist und t-online dann alle eingehenden Mails abweist. Zitat
des t-online Abuse-teams: "Zunächst möchten wir darauf hinweisen, dass die
Inhalte der eMails dem nach Art. 10 Grundgesetz geschützten Bereich des
Fernmeldegeheimnisses unterfallen. Daher werden eMails, die über unseren
Server versendet werden, in keiner Art und Weise inhaltlich überprüft."
Der Text der FAQ steht aktuell auf meiner homepage zur Verfügung:

http://home.t-online.de/home/gerd.j.schweizer/ oder

http://www.gerd.digitv-online.info

Unter Photos im linken Frame meiner homepage sind Bilder von
Satellitenschüsseln zu sehen.

1.1 Allgemein

Zur Versorgung mit Fernseh- und Radiosignalen wird von der Erde über
sogenannte Uplinkstationen zu den geostationär positionierten Satelliten
und von dort wieder zurück zur Erde gesendet. Hier werden die Signale von
den Satellitenschüsseln aufgefangen und gebündelt zum LNB ( Low Noise
Block, das ist das Kästchen vor der Schüssel, an dem das Koaxkabel
angeschlossen ist) reflektiert. Um möglichst auf kleinem Raum viele Signale
weiterleiten zu können, werden dabei technische Tricks angewandt. So werden
vom Satelliten die Signale auf einem Transponder jeweils um 90 Grad gedreht
und horizontal bzw. vertikal polarisiert. Dadurch können sie sozusagen
enger zusammengeschoben werden. Im LNB werden die Funkwellen von den hohen
Sendefrequenzen auf eine Zwischenfrequenz umgesetzt und über Koaxkabel zum
Receiver (Empfänger) weitergeleitet. Nachdem die LNB auch eine geringe
Stromaufnahme zur Signalumsetzung brauchen, erhalten sie umgekehrt über das
Kabel vom Receiver eine Gleichspannung zugeleitet. Diese Gleichspannung
wird gleichzeitig verwendet, um dem LNB zu zeigen ob Signale der
horizontalen oder der vertikalen Polarisationsebene umgewandelt werden
sollen.

Zur besseren Ausnutzung der Frequenzbereiche werden die Satellitensignale
wie schon beschrieben noch zusätzlich umwandelt. Früher waren rechts- bzw.
linksdrehende Signale verbreitet. Diese Art findet aber für die normalen
Benutzer keine Anwendung. Heute werden meist Signale in horizontaler und
vertikaler Polarisierung verwendet. Im LNB wird diese Polarisierung an der
Höhe der gelieferten Gleichspannung erkannt und zur Frequenzumsetzung
eingesetzt. Ist die Gleichspannung höher als 15,5V, werden die horizontal
polarisierten Signale ausgewählt und unter 15,5V die vertikalen
polarisierten Signale. Die meisten Sendefrequenzen der Satelliten bewegen
sich im Bereich zwischen 10,6 und 12,7 GHz. Den Bereich nennt man das
KU-Band. Ein weiteres Band ist das C-Band mit Frequenzen um 4 GHz.
Satelliten, die im C-Band arbeiten, benötigen hohe Sendeenergien und zum
Empfang grosse Schüsseln. Vielleicht ist das der Grund, warum sie nur ein
geringes Einsatzpotential aufweisen. Hier sollen Internetdienste über
Satelliten eingesetzt werden. Vom derzeitigen Italsat F2 sollen die
Internetfunktionen später über Eutelsat Hotbird 6 angeboten werden.

Nachdem das Satellitenfernsehen mit der analogen Technik eingeführt wurde,
boten sich mit der Weiterentwicklung der Technik und schnelleren
elektronischen Bauteilen weitere Möglichkeiten der Verbreitung. So entstand
die digitale Technik für Fernsehen und Radio. Während im analogen Betrieb
jeweils ein Frequenzpaket eines sogenannten Transponders ausschliesslich
für ein analoges TV Programm ausreicht, werden derzeit im gleichen
Frequenzbereich bis zu zehn digitale Fernsehprogramme ausgestrahlt.
Zusätzlich werden auf einem Transponder noch etliche Radioprogramme in
unterschiedlicher Form gesendet.

Verschiedene Sendeanstalten codieren die Sendesignale und verlangen dann
Gebühren von ihren Abonnenten. Diese Programme darf ich hier aus der
Betrachtung heraushalten, weil das ein ganz eigenes Gebiet ist. So ist es
sehr zu begrüssen, wenn die deutschen Programme zum Beispiel auch in
Spanien und Polen empfangen werden können. Das trifft ja auch für viele
Programme aus Italien zu. Einmal ist es vorteilhaft für Urlauber, überall
in Europa diese Programme frei empfangen zu können, für die sie ja zuhause
bereits die Gebühr bezahlt haben. Viel wichtiger ist es aber für
diejenigen, die im Ausland arbeiten und dort auch frei die deutschen und
italienischen Programme sagen wir mal geniessen können. Da ist die
Situation in Österreich, der Schweiz, Frankreich und England ganz anders.
Hier werden sogar die öffentlich rechtlichen Programme codiert und nur für
die Bevölkerung geöffnet, die im Lande lebt. In der Schweiz können im
Ausland lebende Schweizer sogar den Zugriff erhalten. Der ORF sendete zum
Beispiel von Juli 1998 bis ca. September 2000 digital codiert die beiden
Programme ORF1 und ORF2, obwohl sie niemand empfangen konnte. Auf dem Markt
existierten nämlich die erforderlichen Geräte noch nicht und angeblich
hatten sie sich noch nicht für eine Verschlüsselungsmethode entschieden.
Seit etwa September 2000 sind ORF Kunden in der Lage, die ORF Programme
digital zu empfangen und dekodieren. Begründet wird die Verschlüsselung mit
urheberrechtlichen Gründen, obwohl auch die eigenen Produktionen
verschlüsselt werden. So wird zum Beispiel die Zeit im Bild um 22 Uhr im
ORF verschlüsselt, gleichzeitig aber auf SAT3 offen ausgestrahlt. Ausserdem
können die Kosten für die "Urheberrechte" nicht so teuer sein, wenn seit
Juli 2000 sogar ein baden württembergischer und in der Zwischenzeit noch
mehrere Lokalsender auf Astra europaweit senden. Seit 2002 ist auch ein
Zusammenschluss von Lokalsendern (Oberpfalz und Niederbayern, abgekürzt
ONTV) digital auf Astra. Im Jahre 2002 ist die Entscheidung in Österreich
für die d-Box Methode gefallen. Während also fast alle europäischen Pay-TV
Programme mit Receivern empfangen werden können, die mit verschiedenen
Smartcards arbeiten können, ist die d-Box nur mit dem Beta Verfahren zu
betreiben. Andererseits kann kein anderes Gerät die so codierten Programme
empfangen. Als Konsequenz wird der digitale Empfang um Jahre in der
Verbreitung gebremst, weil die potentiellen Kunden nicht wissen, für
welches Empfangsgerät sie sich entscheiden sollen. Im Jahre 2003 änderte
der ORF das Verschlüsselungsverfahren nach der Kirchpleite und deren
Verschlüsselungsumstellung. So verschlüsselt der ORF zusätzlich noch auf
Jahre wie bisher mit Betacrypt und zusätzlich mit Cryptoworks. Allerdings
sind für alte Receiver keine Betacrypt Smartcards mehr lieferbar. Ab
Frühjahr 2004 will nun der ORF sein Abendprogramm des ORF2 sogar
unverschlüsselt senden.
Die Schweizer Rundspruchgesellschaft sendet verschlüsselt, gönnt sich aber
einen eigenen unverschlüsselten Kanal, auf dem sie erklärt warum sie
angeblich verschlüsselt.
Seit Juni 2003 senden BBC unverschlüsselt, weil sie die Lizenzgebühren für
die Verschlüsselung in Höhe von 85 Millionen Pfund für fünf Jahre einsparen
können. Allerdings senden sie auf einem Beam, der im westlichen und
südlichen Deutschland schon grössere Schüsseln erfordert. In Österreich
sind sogar sehr grosse Schüsseln nötig.Wenn mir jemand nicht den Link zur
Übersicht, sondern echte Erfahrungswerte schickt, nehme ich sie hier gerne
auf.

Nun ein Hinweis wegen der teilweise irreführenden Verwendung des Begriffs
analoger Bereich. Viele bezeichnen den unteren Frequenzbereich als analogen
Bereich und den oberen Frequenzbereich als digitalen Bereich. Dies ist
schlichtweg falsch. Die Eutelsat Hotbird Satelliten auf 13 Grad Ost zum
Beispiel senden analoge Programme auch im oberen Frequenzbereich. Astra
sendet digitale Sender ausser im oberen Frequenzbereich auch im unteren
Frequenzbereich, daher trenne ich strikt zwischen Frequenzbereichen und
Sendetechniken.

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1.2 Satelliten

Derzeit befinden sich schon unzählige Satelliten im Orbitus. Ob es sich um
Telstar, Sirius, Kopernikus, Astra oder Eutelsat handelt. Sie hier alle
aufzuführen wäre wenig nutzbringend. Während viele Satelliten einzeln
stehen, positionieren einige Satellitenbetreiber mehrere Satelliten in
einem Sektor im Weltraum nebeneinander und erhöhen so die Zahl der
möglichen Sender im gleichen Freqenzbereich. Alle Satelliten erfüllen
unterschiedliche Zwecke. Die ersten Aufgaben der Satelliten kamen verstärkt
aus dem militärischen Bereich. Während heute viele Satelliten
ausschliesslich TV- und Radioprogramme übertragen, kommen immer mehr andere
Aufgaben dazu. Als Beispiel nenne ich hier mal die Übertragung von Daten,
Internet Datenverbreitung und kommerzielle Sendungen sowie
Ausbildungsprogramme von grossen Firmen.

Heute werden die meisten TV- und Radioprogramme von den beiden
Satellitensystemen Astra und Eutelsat mit jeweils mehreren Satelliten in
einem Sektor gesendet. Diese Satellitensysteme sind an verschiedenen
Positionen aber jeweils mehrere Satelliten im gleichen Winkel auf der
geostationären Umlaufbahn positioniert. Nachdem diese Fenster so eng sind,
fällt das beim Empfang auf der Erde nicht auf. So sind derzeit bei Eutelsat
auf den gängigen 13 Grad Ost fünf Hotbird Satelliten verfügbar. Bei Astra
auf 19,2 Grad sind es sogar noch mehr. Relativ neu sind mehrere Satelliten
auf 28 Grad Ost. Allerdings sind diese Satelliten mehr am britischen
Bereich orientiert.

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1.3 Empfangsschüssel

Gebräuchlich sind kreisrunde Schüsseln und sogenannte Offsetspiegel. In der
normalen Anwendung haben sich die fast senkrecht stehenden Offsetspiegel
durchgesetzt. In ihnen bleibt z.B. der Schnee nicht so leicht hängen und
Empfangsstörungen sind dadurch auch seltener. Wird die Schüssel etwas
grösser als unbedingt erforderlich gewählt, sind auch genügend
Empfangsreserven vorhanden um zum Beispiel auch bei stärkeren Regenfällen
einen guten Empfang zu gewährleisten. Bei meiner 88cm (senkrecht und 82 cm
waagrecht) Offsetantenne mit Multifeed für Astra 19,2 Grad und Eutelsat 13
Grad haben wir vielleicht drei bis fünfmal im Jahr Empfangsstörungen durch
krasse Regenfälle. Die dauern dann möglicherweise fünf bis zehn Minuten.
Viele Schüsseln sind wohl aus Gewohnheit auf dem Dach neben der
terrestrischen Antenne montiert. Andere sind auf Balkonen montiert, um die
"optische Beeinträchtigung" der Nachbarn zu verhindern. Unsere Schüssel ist
im Garten an einer Mauer befestigt. Dadurch kann ich bei starkem Schneefall
mit der Hand den Schnee entfernen und ich kann auch auf auf eine Erdung
verzichten. Im Winter waren etwa zehn Zentimeter Schnee im unteren Teil der
Schüssel hängengeblieben und meine Frau konnte die italienischen Sender von
Eutelsat digital nicht mehr empfangen. Nach einem kurzen Wischer waren sie
wieder da.

Schüsseln auf dem Balkon
Nach dem Urteil des Landgerichts Berlin AZ 63S 66/03 gehört eine nicht fest
installierte Schüssel auf dem Balkon zum vertragsgemässen Gebrauch und ist
als Gegenstand des Nutzers zu betrachten. Anders ist eine fest montierte
Schüssel anzusehen. Sie ist im Gegensatz als fester Teil des Hauses
einzustufen.

Feste und bewegliche Antennen
Bei festen Empfangsschüsseln können die empfangenen Signale zu weiteren
Empfangsstellen verteilt werden. Eine bewegliche Schüssel mit
Motorsteuerung kann nur von einem Benutzer verwendet und gesteuert werden.

Bei Flachantennen ist zu beachten, dass sie entweder für den unteren oder
den oberen Frequenzbereich gebaut sind. Dadurch, dass sie sozusagen eine
Menge LNB eingebaut haben und auf die Frequenz abgestimmt sind, ist ein
Wechsel des Frequenzbereichs laut Sonderheft der SAT Technik von der
Funkschau nicht möglich. In der Praxis bedeutet das die Einschränkung auf
einen Satelliten und nur einen Frequenzbereich. Allerdings habe ich im
Conrad Katalog eine Flachantenne mit einem Frequenzbereich gesehen, der die
oberen und die unteren Frequenzen beinhaltet.

Material der Schüssel
Mit einer Eisen-/ Stahlschüssel hatte ich nach ein paar Jahren ziemlich
viel Rost drauf, daher habe ich dann beim Umbau der Anlage gleich eine
Aluminiumschüssel gekauft. Die funktioniert seit Jahren problemlos. Mit
Kunststoffschüsseln habe ich keine Erfahrung, da hatte ich beim Kauf meiner
Schüssel halt Bedenken wegen der Haltbarkeit mit der Sommerhitze und der
Kälte im Winter. Vielleicht kann mir jemand seine Erfahrungen zumailen.

Grösse der Schüssel.
Im deutschen Bereich können 40cm ausreichen zum Empfang. Viele empfehlen
für Einzelanlagen eine 60 cm grosse Schüssel wegen der Empfangsreserven bei
Regen. Für Multifeedanlagen, also Schielhalterungen für mehrere Satelliten
sind 80cm eine gute Wahl. Zu Bedenken ist, dass grössere Schüsseln genauer
ausgerichtet sein müssen, weil bei ihnen der Einfallswinkel kleiner ist als
bei kleinen Schüsseln.

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1.4 LNB

Im LNB werden die Satellitenfrequenzen umgesetzt. Empfangen werden heute im
Hausgebrauch Frequenzen zwischen 10,6 und 12,7 GHz, also Gigahertz. Diese
Frequenzen würden für die Verteilung aber einen kolossalen technischen
Aufwand erfordern. So werden sie um die Frequenz "LOF" reduziert. LOF
bedeutet local oszillator frequency und gibt die LNB interne
Frequenzumsetzung an. Auf den meisten LNB kann man diese LOF aussen
ablesen. Hier ist es erforderlich, etwas auf die Entwicklung einzugehen. Zu
Beginn des Satellitenempfangs für den normalen Haushalt gab es die drei
Astrasatelliten 1A, 1B und 1C. Die LNB und die Receiver waren nur für den
Frequenzbereich ausgelegt. Die LOF war 10 GHZ und die Bandbreite der
Receiver für die umgesetzten Frequenzen reichte von etwa 950 MHz bis 1750
MHz. Mit dem Astra 1D wurde dieser Frequenzbereich gesprengt und es waren
andere LNB und Receiver erforderlich. Die LOF der neuen LNB war 9,75 GHz
und die Bandbreite der Receiver wurde auf ca. 950 MHz bis 2050 MHz
erweitert. Mit der Einführung der digitalen Sendetechnik wurde der
Satellitenfrequenzbereich auf über 11,6 GHz erweitert. Damit wurden auch
wieder neue LNB und Receiver erforderlich. Dabei wurden sogenannte
Frequenzbereiche eingerichtet und zwar der untere Frequenzbereich als low
band und der obere Frequenzbereich als high band. Für die Frequenzen von
10,6 bis 11,6 GHz gilt als LOF 9,75 GHz und für den oberen Frequenzbereich
von 11,6 bis 12,7 GHZ als LOF 10,6 GHz. Ohne Ansteuerung wird der untere
Frequenzbereich verwendet, dadurch funktionieren die bereits installierten
Geräte weiterhin. Soll der obere Frequenzbereich genutzt werden, moduliert
der Receiver ein 22kHz Signal auf das Koaxkabel, das im LNB die
Frequenzumschaltung bewirkt.

1.4.1 LNB Arten

Die Ausgänge der LNB sind eigentlich ein Kapitel für sich. Da gibt es
single, also Einzel LNB. Sie sind vorgesehen für die Nutzung mit nur einem
Gerät. Sollen mehrere Geräte zur gleichen Zeit und unabhängig voneinander
betrieben werden, sind andere LNB erforderlich. Da ist der TWIN LNB als
herkömmlicher LNB mit zwei völlig eigenständigen Ausgängen vorhanden, wobei
zwei Nachbarn oder TV und VCR unabhängig voneinander die Schüssel nutzen
können. Eine andere Art ist der DUAL LNB, der im analogen Bereich zum
Einsatz kommt. An dem einen Ausgang liegen die vertikal polarisierten
Sender an und am anderen Ausgang werden die horizontal polarisierten
Programme herausgeführt. Die beiden Leitungen des LNB werden zu einem
sogenannten Multischalter geführt, von dem aus die weitere Verteilung
erfolgt, indem abhängig von der Receivereinstellung der gewünschte
Multiswitcheingang durchgeschaltet wird. Im analogen Bereich können dabei
hinter einem Multischalter beliebig viele Geräte versorgt werden, da nur
zwei verschiedene Signalebenen existieren. Als nächste Stufe sind für den
digitalen Empfang die Quattro LNB analog zum DUAL LNB zu betrachten. Für
den kompletten Frequenzbereich sind die erforderlich, weil sie je
Kombination vertikal, horizontal und untere Frequenzen, obere Frequenzen
einen Ausgang zur weiteren Verteilung bereitstellen. Aus diesem Grund
braucht ein digitaltauglicher Multischalter zur weiteren Verteilung
mindestens diese vier Eingänge. Neuerdings gibt es Quattro LNB, die mit
Hilfe einer eingebauten Matrix vier eigenständige Ausgänge haben und daher
für einfache Anlagen einen Multischalter überflüssig machen. Meistens
werden sie als Quad LNB bezeichnet.

1.4.2 LNB Ansteuerung

Um dem LNB zu sagen, welches Programm empfangen werden soll, gibt der
Receiver automatisch ein Signal auf das Koaxkabel, das vom LNB kommt. Die
vorher erwähnten vertikalen und horizontalen Polarisationsebenen werden mit
Hilfe eines Gleichspannungssignals vom Receiver ausgewählt. Dabei gilt als
Schwellspannung 15,5 V. Legt der Receiver eine niedrigere Spannung an,
werden die vertikalen Polarisationsebenen empfangen. Für die horizontalen
sendet der Receiver eine höhere Spannung. Üblich sind 14/ 18 V. Zur Auswahl
der Frequenzbänder wird heute in der Regel ein aufmoduliertes
Wechselspannungssignal mit der Frequenz 22 kHz eingesetzt. Ohne dieses
Signal wird der untere Frequenzbereich von 10,6 bis 11,6 GHz ausgewählt und
für den Empfang des oberen Frequenzbandes von 11,6 bis 12,7 GHz werden die
22kHz aufmoduliert.

1.4.3 LNB Übersicht

Bei Händlern, die sowohl Empfangsköpfe mit als auch ohne Feed(-Horn)
anbieten, wird in der Beschreibung zwischen "LNB" und "LNBF" unterschieden.
Der "LNB" hat einen Flansch, an den ein entsprechend im Brennpunkt der
Antenne montiertes Feed-Horn (spezielles Stück Rohr evtl. mit rillen vorne
dran) und ein Polarizer angeschraubt wird. Bei einem "LNBF" ist das ganze
als fest verbundene Einheit integriert (das sind die für Astra/Eutelsat
interessanten LNB). LNBF's haben im 90 Grad Winkel gegeneinander versetzt
eingebaute Erreger, sind daher nur für Signale geeignet, die auf diesen
beiden Ebenen einfallen. Das muss bei einer fest installierten Antenne je
nach Satellit nicht mit dem horizontal/vertikal einer Wasserwaage am
Empfangsort übereinstimmen. Der Winkel, um den der LNBF am Empfangsort zu
verdrehen ist, nennt sich Skew (kann auch mit SMWLINK siehe Installation
ermittelt werden). Im allgemeinen Sprachgebrauch wird fast nur noch der
Begriff LNB verwendet. LNC für Low Noise Controller wird kaum noch benutzt.

Außer den linear polarisierten Signalen (horizontal/vertikal) gibt es noch
zirkular polarisierte Signale (linksdrehend/rechtsdrehend, oder englisch
als LHC/LC oder RHC/RC abgekürzt). Dieses Abstrahlungsverfahren hat nur
noch bei einem einzigen aktiven KU-Band-Satellit in Europa Bedeutung (Thor
1), und wurde früher z. B. auch beim deutschen TV-Sat verwendet. (Im C-Band
ist die Bedeutung der beiden Verfahren umgekehrt)

Die LNB unterscheiden sich noch in dem Detail der "Ausleuchtzone" bzw. des
f/d-Verhältnisses des verwendeten Parabolreflektors. Bei "ganzen"
Parabolantennen (sog. Prime Focus) muss die Antenne im Elevationswinkel
direkt auf den Satelliten ausgerichtet werden, was bei Astra in München
einen Winkel von um die 35 Grad bedeutet. Weiterhin hängt der LNB exakt
genau in der Mitte des Reflektors und deckt einen Teil davon ab. Da diese
Antennen-Form extreme Witterungsprobleme (Auffangen von Regen, Schnee ...)
bedeutet, werden für den Hausgebrauch Offset-Antennen verwendet. Diese
bestehen aus einem Ausschnitt aus einer (gedachten) ganzen Parabol-Antenne.
Bei Offset-Antennen hängt der LNB unterhalb der Antenne, weiterhin steht
der Reflektor nahezu senkrecht, um besseren Schutz gegen
Witterungseinflüsse zu haben. Der Name Offset-Antenne kommt daher, dass die
Antenne um einen bestimmten Versatz tiefer ausgerichtet werden muss, als
der gewünschte Satellit steht. Alle LNB mit integriertem Feed sind für die
Verwendung in Offset-Antennen geeignet. (LNB mit Flansch und passende
Prime-Focus Feeds werden nur von Händlern angeboten, die auch größere
Parabolantennen, z. B. 1,80 Meter anbieten)

zum Inhaltsverzeichnis

LNB[F] mit *einem* Anschluss

(Auf einige LNB wird aufgrund ihrer geringen Bedeutung nicht näher
eingegangen, sie werden der Vollständigkeit halber aufgeführt) LNB[F] mit
einem Ausgang sind grundsätzlich nur für die direkte Verwendung mit einem
Receiver geeignet

C-Band LNB mit externem Polarizer und Feed
C-Band LNBF (eingebauter Polarizer für linear)
Single LNBF (10 GHz Local Oscillator)
     Diese Sorte LNBF ist für den Empfang des Bereichs von 10,95 GHz bis
     ca. 11,8 GHz gedacht, und wurde vor der Einführung des Astra-1-D
     Unterbands (10,7 GHz bis 10,95 GHz) eingesetzt, um Astra-1-A, B und D
     zu empfangen. (Schaltspannung 13/18 Volt für Umschaltung
     vertikal/horizontal) (nicht für Neuanlagen zu gebrauchen)
Single LNBF (9,75 GHz Local Oscillator)
     Dient dem Empfang des (vorrangig analogen) Bandes von 10,7 GHz bis
     11,8 GHz. (Schaltspannung 13/18 Volt für Umschaltung
     vertikal/horizontal)
Single Universal LNBF (9,75 GHz und 10,6 GHz L.O.)
     Dient dem Empfang des kompletten (analogen und digitalen) KU-Bandes
     zwischen 10,7 GHz und 12,75 GHz ,(Schaltspannung 13/18 Volt für
     Umschaltung vertikal/horizontal),(Schaltsignal 22 KHz an/aus für
     Umschaltung Oberband/Unterband)
"Telecom" LNBF
     Dient dem Empfang der Programme des französischen Telecom-Systems auf
     5 Grad West. (Schaltspannung 13/18 Volt für Umschaltung
     vertikal/horizontal) (nicht für Neuanlagen zu empfehlen, stattdessen
     Single Universal nehmen)
Monoblock Universal LNBF
     Ersetzt in einem Gehäuse eine Kombination aus zwei Universal-LNBF (und
     einem DiSEqC-Schalter) für den Empfang von 2 Sat-Positionen, die einen
     Abstand von 6 Grad haben (z. B. Astra 19,2 Grad Ost und Eutelsat Hot
     Bird 13 Grad Ost). Diese LNBF sind aber nur für eine Bauform und
     Grösse einer Schüssel abgestimmt.
Quattro-Band LNB (und passender Polarizer und Feed)
     Wird in einer drehbaren Anlage (und je nach Feed in einem Prime-Focus-
     Reflektor) verwendet.

LNBF mit zwei Anschlüssen

Dual LNBF (10 GHz Local Oscillator)
     (nicht für Neuanlagen zu empfehlen, da nur für den unteren
     Frequenzbereich einsetzbar).
Dual LNBF (9,75 GHz Local Oscillator)
     Dient dem Empfang des (analogen) Bereichs 10,7 GHz bis 11,7 GHz, hat
     einen festen Ausgang für vertikale und einen festen Ausgang für
     horizontale Ebene. (für Multischalter mit zwei oder mehr Eingängen
     geeignet) (auch für billige Multischalter, die nicht immer konstant 13
     Volt am einen und 18 Volt am anderen Eingang liefern, geeignet; mit
     Twin LNBF würde es im Umschaltmoment Störungen anderer Teilnehmer
     geben)
Twin LNBF (9,75 GHz Local Oscillator)
     Dient dem Empfang des (analogen) Bereichs 10,7 GHz bis 11,7 GHz für
     direkten Anschluss zweier Receiver, die unabhängig voneinander H./V.
     auswählen können. (mit ausdrücklich "Twin tauglich" markiertem
     Multischalter auch in Verteilanlage zu gebrauchen)
Twin Wideband LNBF (9,75 GHz Local Oscillator)
     Dient dem kompletten (analogen und digitalen) Empfang des KU-Bands
     (10,7 GHz bis 12,75 GHz). Bei diesem Spezial-LNBF werden von der
     Antenne zur Inneneinheit nur 2 Kabel benötigt (da jeweils eine
     Polarisationsebene am Stück umgesetzt wird, also Unter- und Oberband
     durchgehend am Stück von 950 MHz bis 2150 MHz). Im Haus wird das
     Unter- und Oberband dann noch mal auf den üblicherweise von Universal
     Quattro LNBF's kommenden Frequenzbereich umgesetzt, um dann über einen
     Multischalter an alle Teilnehmer verteilt zu werden. Statt dieses
     Spezial-LNB ist besser der Twin Universal einzusetzen.
Twin Universal LNBF (9,75 GHz und 10,6 GHz Local Oscillator)
     Dient dem kompletten (analogen und digitalen) Empfang des KU-Bands
     (10,7 GHz bis 12,75 GHz) mit direktem Anschluss von zwei Receivern.
     (jeder Receiver kann zwischen den vier Ebenen U.H./U.V./O.H./O.V.
     getrennt wählen) (mit ausdrücklich als "Twin Universal tauglich"
     verkauftem Multischalter auch in Verteilanlage zu gebrauchen;
     Multischalter muss 22 KHz Signal zum LNB hin filtern, sonst kann es im
     Umschaltmoment zu Störungen anderer Teilnehmer kommen)

LNBF mit vier Anschlüssen

Universal Quattro LNBF (9,75 GHz und 10,6 GHz Local Oscillator)
     Dient dem kompletten (analogen und digitalen) Empfang des KU-Bands
     (10,7 GHz bis 12,75 GHz) und hat vier feste Ausgänge, auf denen die
     vier Ebenen (U.H./U.V./O.H./O.V.) getrennt heraus kommen. Diese
     Version ist nur für die Verwendung mit nachgeschaltetem Multischalter
     geeignet, über den dann alle Teilnehmer jede der vier Ebenen auswählen
     können.
Universal Quad LNBF (9,75 GHz und 10,6 GHz Local Oscillator)
     empfängt das volle Ku-Band von 10,7 bis 12,75 GHz und hat dank
     eingebauter Matrix (Multischalter) vier eigenständige Ausgänge.

LNBF mit acht Anschlüssen

Universal LNBF (9,75 GHz und 10,6 GHz Local Oscillator)
     Wird auch octo genannt und dient dem kompletten (analogen und
     digitalen) Empfang des KU-Bands (10,7 GHz bis 12,75 GHz). Mit acht
     Ausgängen, bei denen getrennt voneinander jeweils der Receiver eine
     aus den vier Ebenen auswählt. Diese Version ist nur für den direkten
     Anschluss von maximal acht Receivern geeignet.

Mini Kopfstation

Disicon LNB
     Ist eine Möglichkeit, mit einem einzigen Koaxkabel mit Hilfe eines
     Frequenzversatzes die Signale an mehrere Benutzer weiterzuleiten.
     Allerdings können nur die Frequenzen von 11800 bis 12750 MHz
     verarbeitet werden.

zum Inhaltsverzeichnis

1.5 Receiver

1.5.1 Analogreceiver mit Beispiel zur Frequenzermittlung

Diese Receiver haben häufig keinen automatischen Sendersuchlauf. Sie werden
meist "schon ab Werk programmiert" ausgeliefert. Wenn man aber lieber eine
gewisse Ordnung für die Belegung der Programmplätze will, dann empfiehlt
sich das eigene Programmieren. Dazu gibt es dann im Videotext von SAT.1
derzeit auf den Seiten ab 885 die Frequenztabellen für Astra 19,2 Grad Ost.
Unterschiedlich ist hier die Programmierung. Manche Receiver bieten in
einem Menü die Eingabe der Satellitenfrequenz an, während man bei anderen
die Zwischenfrequenz eingeben muss. Diese Zwischenfrequenz muss man nämlich
erst ermitteln. Dazu zieht man die LOF Frequenz von der Sendefrequenz des
Satelliten ab und erhält die benötigte Zwischenfrequenz für den Receiver.

Beispiel:

Sat 1 sendet auf 11,288 GHz. Nun ziehen wir für unser LNB 9750 MHz ab und
erhalten die Zwischenfrequenz für den Receiver mit 1538 MHz. Diese Frequenz
geben wir nun dem Receiver an, ebenso wie die Polarisationsebene. Dazu muss
üblicherweise das Tonseitenband definiert werden. Bei den meisten Astra
Sendern ist das 7,02 und 7,20 für den Stereoton. Bei einigen analogen
Sendern auf Eutelsat Hotbird muss hier mono und 6,6 für den Ton eingestellt
werden. Nach dem Abspeichern ist der Sender programmiert.

Manche Receiver sind als sogenannte TWINreceiver konzipiert. Das bedeutet,
dass zwei Kabel zugeführt werden müssen und das Gerät gleichzeitig zwei
verschiedenene Programme bieten kann. Zweckmässig ist das vor allem bei
gleichzeitigem Anschauen eines und Aufnehmen eines anderen Programms. Oder
eines über Scart und ein Anderes über den später unter spezielle Methoden
erwähnten HF-Modulator im Kinderzimmer anschauen. Im analogen Betrieb wird
der grosse Frequenzbereich eines Transponders von einem Fernsehprogramm
belegt. Auf sogenannten Ton Seitenbändern wird der Ton dazu in mono oder
stereo abgestrahlt. Analoge Radioprogramme werden hier zusätzlich auf
weiteren Seitenbändern abgestrahlt. Die Qualität ist schon sehr gut. Sender
wie Eurosport nutzen diese Ton Seitenbänder auch dazu, den Fernsehton in
verschiedenen Sprachen abzustrahlen. Indem man hier also das entsprechende
Tonseitenband auswählt, bestimmt man die Sprache, die man dann in mono zum
Programm hört.

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1.5.1.1 Analoger Radiobetrieb

Bereits erwähnt wurde, dass der TV Ton oder der Radioton auf sogenannten
Seitenbändern gesendet wird. Dabei muss man trennen nach Stereo und Mono
Ton. Den Stereoton kann man schon bei Frequenzangaben erkennen, weil dabei
immer ein Frequenzenpaar angegeben wird wie zum Beispiel 7,02 und 7,20. Das
bedeutet im normalen Fall den Stereoton eines analogen TV Programms. Manche
Sender haben den Ton auch noch historisch gewachsen zusätzlich bei 6,5 bis
6,65. Zusätzliche Radioprogramme werden in der Regel hinter dem TV Ton
positioniert. Der Abstand beträgt meist 0,18 so ergibt sich 7,38, 7,56

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